Masters of the Universe Revelation: Kevin Smith Netflix-Serie 2021 | VLM #98

MikeMike
KaneKane
Jürgen Bogner

Kane und Mike haben sich Verstärkung geholt: Jürgen Bogner aus Rosenheim – IG-Metall-Hauptamtlicher, langjähriger MASTERS-Sammler und Power-Con-Veteran – sitzt im virtuellen Studio. Korbi ist diesmal nicht dabei, dafür geht es ans Eingemachte: Masters of the Universe: Revelation (2021), die zehnteilige Netflix-Anime-Serie von Showrunner Kevin Smith, das Review-Bombing der Hardcore-Fanbase – und ein erster Ausblick auf den live-action Masters of the Universe-Realfilm 2026 mit Nicholas Galitzine als He-Man und Jared Leto als Skeletor.

Was ist Masters of the Universe: Revelation?

Masters of the Universe: Revelation ist eine 2021 von Kevin Smith entwickelte Anime-Animationsserie, produziert von Powerhouse Animation Studios (Castlevania, Blood of Zeus) für Netflix. Die Serie ist eine direkte Fortsetzung der ikonischen Filmation-Cartoon-Serie He-Man and the Masters of the Universe von 1983-1985 und ignoriert bewusst die Spin-Offs She-Ra: Princess of Power und The New Adventures of He-Man. Part 1 mit fünf Episoden (je rund 25 Minuten) erschien am 23. Juli 2021, Part 2 ebenfalls mit fünf Episoden am 23. November 2021. Spielzeit insgesamt: rund 4 Stunden. Anschlussserie Masters of the Universe: Revolution folgte 2024.

Cast: Star Wars trifft Buffy trifft Game of Thrones

Was die Serie bei Genrefans gleich gezündet hat, war der Voice-Cast in der Originalfassung – und Kane, Mike und Jürgen sind sich einig: Englisch ist Pflicht. Allein Mark Hamill als Skeletor ist ein Ereignis – der Joker-Synchronisator gibt dem alten Knochenschädel eine theatralische Boshaftigkeit, die Alan Oppenheimer (der den Skeletor in der Original-Filmation-Serie sprach und in Revelation als Moss Man zurückkehrt) wohl mit einem Augenzwinkern weiterreichen würde.

Daneben:

  • Chris Wood als Prince Adam / He-Man
  • Sarah Michelle Gellar (Buffy – The Vampire Slayer) als Teela
  • Lena Headey (Game of Thrones, Cersei Lannister) als Evil-Lyn
  • Liam Cunningham (Game of Thrones, Davos „Zwiebelritter“ Seaworth) als Man-At-Arms / Duncan
  • Tony Todd (Candyman) als Scare-Glow
  • Henry Rollins (Black Flag) als Tri-Klops
  • Kevin Conroy (Batman: The Animated Series) als Mer-Man
  • Justin Long als Roboto
  • Jason Mewes (Smiths Stamm-Sidekick aus Clerks, Mallrats) als Stinkor
  • Stephen Root als Cringer / Battle Cat
  • Griffin Newman als Orko
  • Diedrich Bader als King Randor und Trap Jaw
  • Alicia Silverstone (Clueless) als Queen Marlena
  • Dennis Haysbert als King Grayskull

Jürgen war 2019 auf der Power-Con-Convention in Kalifornien live dabei, als Kevin Smith Revelation angekündigt hat – mit Grippe, vor 500 fanatischen US-Fans, die nach Jürgens Worten „komplett ausgeflippt“ sind. Nach der Vorstellung hat Jürgen Smith nochmal persönlich auf sein zu großes pinkes Sakko angesprochen – Smith hat herzlich gelacht. Soviel zur Hauptfigur dieser Folge.

Plot & Twist: Warum Part 1 das Fandom gesprengt hat

Achtung Spoiler: Wer Revelation noch nicht gesehen hat und keine Vorab-Information will, springt jetzt zur nächsten Überschrift.

Revelation startet mit einem mutigen Cold Open: Skeletor stürmt Castle Grayskull, He-Man muss sich opfern, um Eternia zu retten – und stirbt am Ende der ersten Folge. Skeletor stirbt mit. Die Magie zerbricht. Die Welt zerfällt. Und ab Folge 2 ist Teela die Hauptfigur, die mit der gefallenen Evil-Lyn versucht, Eternia zu retten. Genau das hat im Sommer 2021 zu einem der größten Review-Bombing-Skandale auf Rotten Tomatoes geführt – einer Hardcore-Bastion der MOTU-Fanbase hat sich der „Verrat“ am Helden ihrer Kindheit nicht verziehen, Kevin Smith bekam laut eigener Aussage Morddrohungen.

Die Wahrheit, über die Kane, Mike und Jürgen einer Meinung sind: Es waren von Anfang an nur fünf Folgen geplant. Smith wusste, dass He-Man zurückkommt – das Studio hat das Comeback bewusst auf Part 2 (November 2021) gelegt. Aus dramaturgischer Sicht ein Cliffhanger erster Güte. Aus Fan-Sicht: ein Affären-Trick, der nicht jedem geschmeckt hat.

Jürgens Punkt: Ohne den Tod von He-Man bleibt die Serie das, was die Filmation-Serie immer war – der blonde Hüne rettet den Tag, alle anderen sind Statisten. Mit dem Tod entsteht erst Raum für Teela, Evil-Lyn, Andra, Roboto, Orko und vor allem Tri-Klops, der unter Henry Rollins‘ Stimme zur Techno-Sekten-Führer-Figur mit ungeahnter Tiefe wird.

Fanservice: Stinkor, Scare-Glow, Skelkons & das Foreshadowing

Eine der Qualitäten von Revelation, über die sich die Drei einig sind: Tiefer Fanservice für Sammler. Charaktere, die es bei Filmation gar nicht oder nur als Toy-Linien-Randfigur gegeben hat, kommen plausibel ins Bild:

  • Fisto und Clamp Champ in Folge 1 – nie in der Original-Cartoon-Serie aufgetreten, beide Spielzeug-Klassiker.
  • Skelkons – die Skelett-Krieger-Armee von Skeletor, ursprünglich nur in den britischen Ladybird-Büchern eingeführt, taucht hier endlich in Aktion auf.
  • Stinkor (Smith-Spezi Jason Mewes), Scare-Glow (Tony Todd) und Andra – bei Filmation komplett ignoriert, hier mit ordentlich Screen Time bedacht.
  • Vikor und weitere Inkarnationen des He-Man – in der letzten Folge der ersten Staffel taucht Adam mit Teela auf einer Diskus-Scheibe auf, durch den Wald, vorbei an verschiedenen He-Man-Versionen aus 40 Jahren Franchise-Geschichte. Inkl. einer Anspielung auf Dolph Lundgren aus dem 1987er Masters of the Universe-Kinofilm.

Im Hintergrund zieht Rob David (Mattels Inhouse-MOTU-Lore-Hüter) die Fäden. Er sorgt dafür, dass Kontinuität über die verschiedenen Animationsserien (200X, Origins, Revelation, Revolution) gewahrt bleibt. Smith dürfte ihn als Co-Showrunner-Berater dankbar an seiner Seite gehabt haben.

Hommagen, Zitate & Easter Eggs

Smith ist in seinem Innersten Nerd, und das sieht man Revelation in jeder Episode an. Die wichtigsten Anleihen, die im Podcast aufkommen:

  • Mos Eisley Cantina-Szene: Teela und Andra in der Subternia-Markthalle, samt Han-Solo-One-Liner – eine direkte Star Wars-Verneigung.
  • Gandalf vs. Balrog: Orkos Rettungsaktion gegen Scare-Glow am Schluss von Folge 4 zitiert offen The Fellowship of the Ring – Jürgens persoenlich stärkste Folge der Staffel.
  • Star Trek-Klingonen-Echo: Tri-Klops‘ Techno-Sekte mit ihrem „heiligen Massaport“ und Sonnenrad-Logo – eine sichtbare DNA von Star Trek-Sektenkulturen, neu eingefärbt.
  • Salem-Mund-Zitat: Bei der Verwandlungsszene Adam → He-Man blitzt für Millisekunden ein muskulöser Hintern durch – eine bewusste Reverenz an die Sailor-Moon-Verwandlung. (Jürgens Worte: „Da trauen sie sich was“.)
  • 1987er Kinofilm-Hommage: Adam & Teela auf der fliegenden Diskus-Scheibe in der Schluss-Folge zitiert direkt eine ikonische Szene mit Dolph Lundgren aus Gary Goddards Masters of the Universe (1987).

Score: Bear McCreary statt Filmation-Theme

Die Musik kommt von Bear McCreary (Battlestar Galactica, The Walking Dead, God of War Ragnarök) – technisch über jeden Zweifel erhaben, atmosphärisch passend, leitmotivisch sauber gearbeitet. Mikes einziger Wermutstropfen: Das ikonische Filmation-Intro-Theme aus den 1980ern fehlt. Wenn Adam „Bei der Macht von Grayskull!“ ruft und sich verwandelt, hätte das alte Theme für maximale Gänsehaut gesorgt. Auf YouTube haben Fans inzwischen genau das nachgeholt – eigene Mixe der Verwandlungssszene mit dem Original-Theme drüber.

Toxisches Fandom: Wenn Twitter Mark Hamill bedroht

Was Kane, Mike und Jürgen am meisten beim Thema Revelation entsetzt: Nicht die Serie, sondern die Reaktion eines Teils des Fandoms. Smith hat sich anfangs im Variety-Interview persoenlich gegen Kritiker positioniert („Ihr werdet es ja nicht glauben – Mattel zahlt mir richtig viel Geld, dass ich eine He-Man-Serie mache, und ich lass He-Man sterben?“) – was Hater nur weiter angeheizt hat. Später kam von Netflix-Seite eine inoffizielle Pressesperre für die US-Sprecher.

Jürgens Nüchternheit dazu: „Es ist eine verfickte Zeichentrickserie, 125 Minuten. Schau es an, sag, was dir nicht gefällt – aber Morddrohungen?“ Die drei sind sich einig: Wer Revelation hatet, weil ein fiktiver Held mal zwei Folgen lang abwesend ist, hat ein Frauenbild- und Internetbenehmen-Problem, kein MOTU-Problem.

Ausblick: Der Masters of the Universe-Realfilm 2026

Vorgeplaudert: Am 5. Juni 2026 startet der live-action Masters of the Universe-Kinofilm von Amazon MGM Studios und Mattel Films weltweit in den Kinos – nach einer Entwicklungs-Odyssee von über 15 Jahren, die zwischenzeitlich bei Netflix lag. Regie führt Travis Knight (Bumblebee, Laika-Stop-Motion-Veteran), Drehbuch Chris Butler (ParaNorman, Missing Link), basierend auf einem Erstentwurf von Aaron und Adam Nee sowie Dave Callaham.

Cast für 2026:

  • Nicholas Galitzine (Red, White & Royal Blue, The Idea of You) als Prince Adam / He-Man
  • Jared Leto als Skeletor
  • Camila Mendes (Riverdale) als Teela
  • Idris Elba als Man-At-Arms / Duncan
  • Alison Brie (Community, GLOW) als Evil-Lyn
  • Morena Baccarin (Deadpool) als The Sorceress
  • Kristen Wiig als Stimme von Roboto
  • Charlotte Riley als Queen Marlena
  • James Purefoy (Rome) als King Randor
  • Hafþór Júlíus Björnsson (Game-of-Thrones-Mountain) als Goat Man

Plot-Synopse laut Amazon MGM: Ein zehnjähriger Prince Adam crashlandet als Kind auf der Erde, verliert dabei sein Power-Schwert, und holt es zwei Jahrzehnte später zurück, um als He-Man die Heimatwelt Eternia gegen Skeletors Truppen zu verteidigen. Die ersten Trailer (Januar und März 2026) zeigen eine deutlich epischere, weniger campy Tonalität als der 1987er Lundgren-Streifen – und Galitzines blonde He-Man-Mähne in voller Pracht. Wir freuen uns auf die VLM-Kinokritik im Juni.

Bonus-Tipp: Der 200X-Cartoon & She-Ra-Reboot

Für alle, die nach den fünf Revelation-Episoden weiterhöchern wollen, hat Jürgen einen handfesten Tipp: Den 2002er Masters of the Universe-Cartoon (von Fans nur 200X-Cartoon genannt). 39 Folgen lang über zwei Staffeln, mit fortlaufender Story (statt „Abenteuer der Woche“), erstmals mit Skeletor als Onkel von Adam und einer Hintergrundgeschichte zum Knochenschädel-Look (Säure-Unfall). 2002 bis 2004 auf Cartoon Network und MTV2 ausgestrahlt, in Deutschland auf RTL II.

Außerdem im Universum: She-Ra and the Princesses of Power (2018-2020 auf Netflix), Reboot des 1985er-Klassikers von ND Stevenson. Vier Staffeln, sehr eigener Zeichenstil, hohe Diversität (queere Beziehungen, mehrere Väter-Konstellationen) – auch hier gab es Fanproteste, auch hier waren sie laut Kane überflüssig. Mattel hat angekündigt, dass She-Ra-Figuren ins offizielle Masterverse-Multiversum-Konzept aufgenommen werden – was Sammler verknüpft mit Revelation und damit langfristig auch mit dem 2026er Realfilm.

Tops & Flops

Jürgens Top: Die Charakterentwicklung – allen voran Evil-Lyn, die im Verlauf der Staffel von der antagonistischen Magierin zur eigentlichen Quest-Geberin und Trägerin der Heldenreise wird. Lena Headeys Performance ist Game-of-Thrones-Niveau. Jürgens Flop: Der Shitstorm und die Mordbedrohungen rund um die Serie – nicht die Serie selbst.

Mikes Top: Die Scare-Glow-Auftritts-Szene in Folge 4. Tony Todds Candyman-Stimme, atmosphärisch dicht, fast schon Horror-Genre-tauglich. Mikes Flop: Die fehlende ikonische Filmation-Theme-Musik bei der Adam-zu-He-Man-Verwandlung – ein Detail, das Bear McCrearys Score nicht aufwiegen kann.

Kanes Top: Der pure Mut, den die Macher mit dem Cold-Open-Tod-Twist gezeigt haben. Selten so viel Mut bei einem Reboot mit fanatischer Bestandsbase. Kanes Flop: Dass Netflix die Staffel zweigeteilt hat – nach den ersten fünf Folgen will man wissen, wie es weitergeht, und muss bis November 2021 warten.

Triple Threat: Bingo!

Das volle Bingo bei einer Animationsserie. Titten: Ansätze in der Verwandlungs-Sequenz von Adam zu He-Man (FSK 12 erlaubt, was es erlaubt). Trompeten: Für Millisekunden der wohl muskulöseste Hintern des Universums in derselben Verwandlungs-Sequenz – eine Sailor-Moon-Hommage. Tote Tiere: Die zwei Vogelnest-Vögel, die bei Scare-Glows Auftritt in Subternia in der Traumsequenz mit dem Nest verbrennen. Plus die Hafer-Hintergrund-Symbolik bei Moss Mans Verbrennungs-Szene („smells like pine“). Damit landet Revelation in bester VLM-Tradition zusammen mit Midsommar (#75) bei den seltenen 3-von-3-Bingos.

FAQ – Masters of the Universe Revelation, der 2026er Realfilm und die Franchise-Welt

Worum geht es in Masters of the Universe Revelation?
Eine Anime-Animationsserie von Kevin Smith, die 2021 auf Netflix erschienen ist. Sie ist eine direkte Fortsetzung der 1983er Filmation-Serie und erzählt, was passiert, nachdem Skeletor und He-Man sich in einem finalen Kampf gegenseitig getötet haben – und Teela, Evil-Lyn und Eternia mit den Konsequenzen leben müssen.

Wie viele Folgen hat Masters of the Universe Revelation?
Insgesamt zehn Folgen à rund 25 Minuten, in zwei Fünfer-Blöcken veröffentlicht: Part 1 am 23. Juli 2021, Part 2 am 23. November 2021. Anschlussserie Masters of the Universe: Revolution erschien Januar 2024.

Wer spricht Skeletor in Revelation?
Mark Hamill – Luke Skywalker aus Star Wars und der Joker aus Batman: The Animated Series. Es ist die zweitwichtigste Hamill-Synchronleistung nach dem Joker.

Stirbt He-Man wirklich?
Ja, am Ende der ersten Folge – und Skeletor stirbt mit. Das Cold-Open ist exakt deswegen so designt: um der Geschichte mehr Charaktertiefe zu ermöglichen. He-Man kommt im Verlauf der Staffel ins Spiel zurück.

Wer hat Masters of the Universe Revelation gemacht?
Showrunner Kevin Smith (Clerks, Mallrats), Animation Powerhouse Animation Studios (Castlevania, Blood of Zeus), Score Bear McCreary, Mit-Produzenten Mattel Television.

Wann kommt der Masters of the Universe-Realfilm 2026 ins Kino?
Am 5. Juni 2026 weltweit in den Kinos. Distribution über Amazon MGM Studios in den USA und Sony Pictures Releasing International global.

Wer spielt He-Man im Masters of the Universe-Realfilm 2026?
Nicholas Galitzine (Red, White & Royal Blue, The Idea of You) spielt Prince Adam / He-Man im 2026er Live-Action-Film.

Wer spielt Skeletor im Masters of the Universe-Realfilm 2026?
Jared Leto, der zuvor schon den Joker (in Zack Snyders DC-Filmen) und Morbius gespielt hat. Travis Knight verspricht eine ernsthaftere, weniger campy Skeletor-Interpretation als bei Frank Langella 1987.

Wer ist der Regisseur des Masters of the Universe-Realfilms 2026?
Travis Knight, bekannt durch Bumblebee (2018) und seine Stop-Motion-Filme bei Laika (Kubo and the Two Strings). Drehbuch von Chris Butler.

In welcher Reihenfolge sollte ich die Masters of the Universe-Serien schauen?
Empfohlene Lesart: (1) Filmation-Original (1983-1985) als historischer Bezugspunkt, (2) 200X-Cartoon (2002-2004) für tiefere Lore und Backstory zu Skeletor, (3) Revelation (2021) als Fortsetzung des Filmation-Tonus, (4) Revolution (2024) als direkte Fortsetzung von Revelation, (5) Realfilm (5. Juni 2026) als eigenständige Live-Action-Neuinterpretation.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Revelation und der 2018er She-Ra-Serie?
Bisher nicht offiziell. Mattel hat aber im Rahmen der Masterverse-Toyline angekündigt, dass Revelation und Re-Imaginierungen aller Inkarnationen (inkl. She-Ra) in einem gemeinsamen Multiversum-Konzept verknüpft werden. Sammlerstrategie analog zum Marvel Cinematic Universe.

Wo kann ich Masters of the Universe Revelation streamen?
Exklusiv auf Netflix. Beide Parts (insgesamt zehn Folgen) sind dort verfügbar, ebenso die anschließende Serie Masters of the Universe: Revolution (2024).

Brauche ich Vorkenntnisse für Revelation?
Nein. Smith hat die Serie bewusst so designt, dass sie auch für Quereinsteiger funktioniert. Wer den 1983er Filmation-Cartoon kennt, holt mehr aus den Easter Eggs raus – aber die Geschichte selbst ist self-contained.

Soll ich Revelation auf Deutsch oder Englisch schauen?
Englisch ist die klare Empfehlung. Die Original-Voice-Cast-Liste (Mark Hamill, Sarah Michelle Gellar, Lena Headey, Liam Cunningham, Tony Todd, Henry Rollins, Kevin Conroy) ist eine eigene Künstlerleistung – viele Wortwitze (etwa Moss Mans „smells like pine“ als Anspielung auf das Pinien-Geruchs-Action-Feature der 1980er-Spielzeugfigur) funktionieren in der Synchronisation nicht.

Was ist der 200X-Masters-of-the-Universe-Cartoon?
Der zweite große MOTU-Animations-Reboot (2002-2004), 39 Folgen, oft als bester Cartoon der Reihe gehandelt. Erstmals fortlaufende Story, Skeletor als Adams Onkel mit Säureunfall-Backstory. In Deutschland auf RTL II ausgestrahlt.

Wo finde ich mehr über die Masters-of-the-Universe-Toyline?
Die Netflix-Doku-Reihe The Toys That Made Us hat eine eigene Folge zu Masters of the Universe-Spielzeug. Plus die rund 90-minütige Doku The Power of Grayskull: The Definitive History of He-Man and the Masters of the Universe (2017), kostenlos auf YouTube und ein Pflichttipp für alle, die das Toy-Phenomen historisch einordnen wollen.

Internal Links: Verwandte VLM-Folgen

Folge 97 – Woah Lecks September 2021: Sammelformat des Vor-Monats – mit Malignant, Dune, Spiral und Don’t Breathe 2.

Folge 96 – Inside Saw: Mikes Solo-Folge zu Tobias Hohmanns Saw-Buch – vergleichbares Nerd-Tiefenniveau, anderes Franchise.

Folge 87 – Conjuring 3: Wan-Universum, ebenfalls Franchise-Lore-Folge mit langer Vorgeschichte.

Folge 75 – Midsommar: Auch ein Triple-Threat-Bingo – und ebenfalls Slow-Burn mit hoher Symbolik-Dichte.

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