The Suicide Squad: James Gunn räumt DC auf | VLM #92 Steadyklusiv

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Diese Folge gibt’s nur über Steady – The Suicide Squad (2021)

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MikeMike
KaneKane

Mike und Kane nehmen sich The Suicide Squad (2021) zu zweit zur Brust. Kane war bereits zweimal im Kino und plant einen dritten Besuch in der kommenden Woche. Mike sieht’s pragmatisch: „Du musst den Film mindestens zweimal sehen, sonst bist du im Kino direkt traarat. Es ist so eine Fülle an Ideen, Szenen, Gags und Action, dass du komplett überrumpelt wirst.“ R-Rated, 175 Mio Budget, James Gunn mit kreativer Komplettfreiheit – und am Ende der Folge wird Kane ein Triple-Threat-Bingo ausrufen, das es so seit Monaten nicht gegeben hat. Diese Folge gibt’s exklusiv für Steady-Mitglieder – was drinsteckt, gibt’s hier im Teaser.

Vom Ayer-Cut-Trauma zum Gunn-Reboot – wie der Film entstand

Der Vorgänger Suicide Squad (2016) von David Ayer wurde bei Kritik und Fans zerrissen, primär weil Warner Bros. den Film in der Postproduktion komplett umgeschnitten hat – daher der Hashtag #ReleaseTheAyerCut, der bis heute unter jedem DC-Tweet auftaucht. Mike und Kane diskutieren, ob ein Ayer-Cut überhaupt einen kompletten anderen Film ergeben würde, wenn Will Smith sich vertraglich zusichern hat lassen, dass er erstens nicht den Bösen spielt und zweitens nicht in einem reinen Bösen-Team auftaucht.

Als James Gunn 2018 wegen alter Tweets von Disney aus Guardians of the Galaxy Vol. 3 entlassen wurde, schnappte sich Warner Bros. die Gelegenheit und gab ihm Drehbuch und Regie für den DC-Sequel. Gunn bekam vorab freie Hand: R-Rating zugesichert, Lizenz zum Töten ausnahmslos aller Charaktere, plus die Option auf jede Comic-Figur, die er wollte. Sein Versprechen „don’t get too attached“ hat er voll eingelöst – im Gegensatz zum Vorgänger, wo, wie Mike es formuliert, „eh nur das wegging, von dem die Hauptdepper übrigbleiben“. Disney holte Gunn später zurück für Guardians 3, aber der DC-Vertrag war schon unterschrieben.

Der Strand-Auftakt – und warum der erste Squad nicht der Hauptcast ist

Amanda Waller (Viola Davis) schickt Task Force X auf die fiktive südamerikanische Insel Corto Maltese – ein Ort, der laut Kane angeblich schon im 89er-Batman von Tim Burton Erwähnung gefunden hat und damit eine Brücke zum kommenden Flash-Film mit Michael Keaton sein könnte. Die erste Squad: Savant (Michael Rooker), Mongal, Blackguard (Pete Davidson), Weasel, Javelin, T.D.K. – The Detachable Kid (Nathan Fillion), Captain Boomerang (Jai Courtney) und Harley Quinn. Mike freute sich besonders über Rooker, einen seiner Lieblingsschauspieler – nur um nach 20 Minuten festzustellen, dass es das für Rooker auch schon war. Savants Kopfexplosion liefert übrigens die obligatorische Chip-im-Schädel-Szene, die bei Slipknot im Vorgänger noch komplett verbockt wurde.

Gunn baut die erste Truppe minutenlang auf, lässt die geilen „Warner Bros. Presents“-Titel mit Blut und Hirnfetzen ins Wasser eingeschrieben werden – und massakriert dann fast die komplette Besetzung am Strand. Der gleiche Stilmittel-Trick mit den in die Umgebung eingearbeiteten Kapiteln­namen taucht den ganzen Film über wieder auf. T.D.K.s Krankheits-Bild – Nathan Fillion zieht sich seine Arme aus den Schultergelenken raus und schmeißt sie nach Gegnern – ist laut Mike „total asozial“ und schaut richtig ekelhaft aus, wenn die Knöchelchen aus dem Pfannen rausgezogen werden. Die echte Mission übernimmt eine zweite Truppe, die ein paar Kilometer entfernt unbeschadet landet.

Die zweite Squad – Bloodsport, Peacemaker, Polka-Dot Man, Ratcatcher 2 und King Shark

Bloodsport (Idris Elba) – Ein Söldner mit Hightech-Anzug, der jede Waffe in Sekunden konfigurieren kann. Hat eine Tochter (Tyla, gespielt von Storm Reid), die ihn lieber im Knast besucht als zuhause. Kane feiert die Knast-Schmierungs-Szene, in der Bloodsport krampfhaft den perfekten Vater raushängen lassen will. Der absolute Pissing-Match-Gag des Films: Bloodsport stellt sich vor – „ich kann aus allem eine Waffe machen“ – und sofort hat Peacemaker die exakt gleiche Fähigkeit. Mike: „Sie nehmen sich selber aufs Korn. Idris Elba ist sich dafür bewusst, dass er ein totaler Cas ist.“ Sein Highlight-Moment: die Eier-im-T-Shirt-Diss-Tirade gegen Peacemaker. Comic-Fans kennen Bloodsport außerdem als den Typen, der Superman mit einer Kryptonit-Kugel auf die Intensivstation gebracht hat – ein Detail, das Idris Elba selbst gerne als Spin-off-Serie mit Henry Cavill umsetzen würde. Kane: „Henry Cavill ist der personifizierte Superman, fertig – aber Warner Bros. wollen den nicht wirklich hernehmen, diese Vollidioten.“

Peacemaker (John Cena) – Ein wandelnder Ami-Patriot in silbernem Helm. Mike vergleicht ihn mit dem Punisher ohne Ehrenkodex: Bringt jeden Mann, jede Frau, jedes Kind um, wenn das den Frieden sichert. Mike kannte Cena als Schauspieler nicht (kein Wrestling-Hintergrund), war aber komplett begeistert: „Wenn du dem Typen ein geiles Drehbuch gibst, geht er voll aus sich raus.“ Bei Fast & Furious 9 sieht Mike das nicht passieren – da hat Cena keine kreative Freiheit. Hier hat er sie.

Polka-Dot Man (David Dastmalchian) – Auf dem Papier eine der peinlichsten Comic-Figuren überhaupt. Mike: „Ich habe Spielfiguren von dem Typen vorher gesehen und gedacht, oh Gott, das ist richtig peinlich.“ Aber je mehr Screentime er bekommt, desto mehr offenbart sich der psychopathisch-liebenswerte Mutter-Komplex – Bloodsport spottet bereits über „Norman Bates“. Wenn Polka-Dot Man kurz die Mission-Briefing hört, dass alle sterben werden, antwortet er nur mit einem leeren „Ich hoffe doch.“ Seine Punkte sind keine Seifenblasen – sie fressen Knochen direkt auf. Und wenn er sie nicht täglich auskotzt, kriegt er Pusteln im Gesicht und explodiert. Mike fand ihn überraschend zu einem der coolsten Charaktere des Films.

Ratcatcher 2 (Daniela Melchior) – Cleo Cazo erbt das Rattenkontroll-Gerät ihres verstorbenen Vaters. Kane vergleicht ihre Funktion im Film mit dem Cyborg in Zack Snyder’s Justice League: „Sie ist das Herz vom Film – reine Filmerfindung, im Comic gibt’s die Tochter so gar nicht.“ Sebastian, ihre Lieblingsratte mit Mini-Rucksack und Jackerl, wird zum heimlichen Co-Star. Apropos Idris Elba und Ratten: Bloodsport hat im Film eine Rattenphobie. Genau die Frau, die Ratten kontrolliert, ist seine Schicksals-Squad-Kollegin. James Gunn macht solche Idioten-Konstellationen mit Vorliebe.

King Shark / Nanaue (Sylvester Stallone) – Für Mike ist der menschenfressende Hai-Mann das Herz des Films. Stallones Sprechrolle ist eine reine Komikfigur: kindlich-naiv, fragt seine Squadmates nach gefressenen Kollegen, ob sie jetzt seine Freunde werden, ledert sich schon mal die ganze Hand zurück weil er zum Nicken hinten leicht gedreht hat. Mike vergleicht ihn direkt mit Killer Croc aus dem 2016er-Film – und sagt, was er sich damals hätte wünschen sollen: „Genau so wie King Shark jetzt aussieht, mit drei Meter, brutalem CGI und Konsequenz, dass er auch mal jemanden zerfleißcht. Beim Killer Croc hat er nie irgendjemand gefressen oder gesnackt.“ Die Bigger-Guy-Motion-Capture-Performance kommt von Steve Agee, der auch bei Wallers Team mit am Bildschirm steht.

Rick Flag (Joel Kinnaman) – Der einzige Rückkehrer aus Ayers 2016er-Film. Kane mag den Schauspieler aus The Killing und dem 2014er RoboCop-Reboot, fand ihn schon im Vorgänger sympathisch und hat sich jetzt richtig in den Charakter verguckt. „Und dann kriegt er so einen Abgang, wo man sich denkt: nein, nicht eher.“ Mike: „Wenigstens kriegt er einen richtig ehrenvollen Abgang.“

Harley Quinn (Margot Robbie) – Robbies dritter Auftritt nach Suicide Squad 2016 und Birds of Prey (2020). Kane sieht in der Rolle eine Fortsetzung des Joker-Loslagungs-Bogens und feiert ihre kurzen Solo-Sequenzen. Harleys Mini-Movie im Präsidentenpalast, in dem sie den Tyrannen wegplanst, ist mit animierten Vögeln und Blumen statt Blutspritzern unterlegt – eine Hommage an die alte 90er-Batman-Animated-Series, in der Harley Quinn ihre Origin hatte. Der zurückkehrende Squad findet sie danach lockerflockig vor dem Palast: „Hi Leute, was macht’s denn ihr da?“„Wir wollten dich gerade retten.“„Ich kann ja wieder reingehen.“ Obergeil, sagt Kane.

Operation Starfish, Peter Capaldi und der Limp-Bizkit-Witz

Hinter dem mysteriösen Codenamen Operation Starfish versteckt sich nicht nur ein rückblickend logischer Plotpunkt – sondern auch einer der derbsten Slang-Witze des Films. Mike klärt auf: „Starfish ist Slang für Arschloch – siehe Limp-Bizkit-Album Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water. Dass das ausgerechnet als Peacemaker-Codename wiederkommt, ist kein Zufall.“ Im Versuchsbunker im Nazi-Ära-Lager Jotunheim sitzt der Verantwortliche der Experimente: The Thinker – gespielt von Peter Capaldi (12. Doctor in Doctor Who) mit metallischen Gehirn-Antennen, die ihm aus dem Kopf wachsen. Capaldi liefert einen der besten Witze des Films: „Möchtest du, dass ich dir ein Dutzend Nagetiere in den Hintern hochjage? Meine Antwort wird dich wahrscheinlich überraschen.“ Auch Capaldis Optik – und das gesamte Versuchs-Lab – erinnert Mike massiv an einen Troma-Film: „Wenn nur ein paar mehr Titten dabei wären und die Sex-Szene mit Harley freizügiger, wäre das ein 1:1 Troma-Streifen.“

Starro the Conqueror – ein lila Riesen-Seestern als Endboss

Das eigentliche Monster: Starro, ein kosmischer Riesen-Seestern aus den klassischen Justice-League-Comics – in den 60ern die erste Bedrohung, der die Justice League je gegenüberstand. Gunn macht ihn zum Hochhaus-großen Lavendel-Sternfußler, der kleine Klone aus sich selbst auf Gesichter klatscht und die Opfer kollektiv steuert. Das Versuchsraum-Bild – eine Halle voller hilfloser Menschen, denen die Mini-Sternen die Gesichter aufgefressen haben – gehört zu den ekligsten Set-Pieces des Films. Aber Gunn gibt Starro zum Schluss noch eine bittere Pointe mit: Der Riesen-Seestern war im Kosmos eigentlich glücklich, hat sich nur die Sterne angeschaut – und wurde von der Menschheit zwangsentführt. Kane: „Wie immer, dieser dummen Menschheit.“

Der Walla-Twist und Rick Flags moralischer Stand

Walla (Viola Davis aus How to Get Away With Murder, daher der eingebaute Hass-Reflex) wird in diesem Film noch ekliger gezeichnet als im Vorgänger. Eine kleine Szene zeigt sie golfschlagend mit einem im Comic als korrupt bekannten Politiker – Gunns dezenter Hinweis auf die Kreise, in denen sie verkehrt. Beim grossen Twist auf Corto Maltese kommt heraus, dass die USA bei den Starro-Experimenten an Kindern und Erwachsenen Mitschuld tragen. Wallas Aussage: alles vernichten. Rick Flags Aussage: nie. Daraus entwickelt sich ein direktes Duell, das Kane mit seinem berühmten X-Ray-Boof-Splitter-Shot kommentiert – aber Details bleiben den Steady-Mitgliedern vorbehalten.

Vorher schon ein Mike-Magic-Moment: Die Squad stürmt im Dschungel ein komplettes Rebellen-Lager und massakriert alle Schlafenden – nur um danach festzustellen, dass das eigentlich die Guten waren, die Rick Flag bereits befreit haben. „Habt ihr da draußen keinen gesehen?“„Nein, da war keiner draußen.“ Kane: „Ich hab mir vorgestellt, sie sind meine Mutter, dann konnte ich sie leichter umbringen.“ Mike feiert den Mut, dass Gunn die Hauptcharaktere unschuldige Verbündete im Schlaf abstechen lässt – nur für einen Gag.

Easter Eggs, Cameos und der Brüder-Gunn-Faktor

James Gunn beruft sich konsequent auf seine Wurzeln und blendet Troma-Gründer Lloyd Kaufman (Gunns erster Job war Tromeo and Juliet 1996 unter Kaufmans Fittiche) als Kurz-Cameo in der Bar-Szene ein – „du darfst nicht mal blinzeln, sonst siehst du das nicht“, warnt Mike. Im Belle-Reve-Knast läuft im Hintergrund-TV der Toxic Avenger, was Mike zunächst als Hinweis auf einen Toxie-Cameo deutete. Sean Gunn, der Bruder des Regisseurs, doppelt sich: er liefert Motion-Capture und Stimme für Weasel – und taucht ohne Maske als Calendar Man im Knast auf, dem tätowierten Häftling, der Polka-Dot Man als „scheiß Pussy“ beleidigt. Calendar Man ist im Comic ein Batman-Gegner, der seine Verbrechen an Feiertage bindet – klassischer obscure-DC-Stoff, den Gunn liebt.

Tops & Flops im Teaser

Mike feiert die kompromisslose Konsequenz, die Gunn aus dem R-Rating zieht: keine Kompromisse bei Brutalität, bei Tonalität, bei den absurd-hässlichen Kostümen, die wirken, „wie aus irgendeinem Schrottplatz und Klump zusammen­gequirlt“. Sein Magic Moment: das Massaker an den schlafenden Verbündeten für einen schlechten Gag. Sein einziger Kritikpunkt: das einstürzende Hochhaus, durch das die Squad rausspringt – „das ist so fast ein Führers-Müll, das nervt mich wie immer.“ Kane hat keinen einzigen Kritikpunkt: „Bei mir gibt’s wirklich gar nichts zum Aussetzen. Das ist einfach too sure, dass ich mit einem dämlichen Grinsen sitze und über diese Idioten lache, weil einfach jeder gefühlt so viel Spaß an dem Film hatte, dass kein einziger Durchhänger vorkommt.“ Sein Highlight ist die Team-Chemie, die sich Stein für Stein durch den Film aufbaut – eine Body-Action-Komödie, in der jeder Charakter seine Momente kriegt. Mike ergänzt: „Beim ersten Mal kannst du den Film gar nicht in der Gänze erfassen. Du musst ihn öfters singen.“ Wer die ausführliche Diskussion über Rick Flags Schicksal, Polka-Dot Mans Mutter-Tod, Peacemakers Krankenbett-Cameo und das Box-Office-Pandemie-Drama hören will, kommt an der vollen Folge auf Steady nicht vorbei.

Triple Threat – Trompeten, Nippelblitzer und tote Tiere?

Am Ende jeder Einzel-Folge stimmt Mike die heilige Dreifaltigkeit an: Trompeten, Nippelblitzer, tote Tiere. Bei einem James-Gunn-DC-Reboot mit R-Rating, Margot Robbies Harlequinade und einem getrunkenen Sergeant Bloodsport stehen die Vorzeichen interessant – aber wo genau die Treffer landen, ob es eine kleine Überraschung gibt und in welcher Szene man im Re-Watch besonders genau hinschauen muss, gibt’s nur in der vollständigen Folge auf Steady.

FAQ zu The Suicide Squad (2021)

Wer sind die Hosts in dieser Folge?
Mike und Kane. Eine Steady-exklusive DC-Doppelschicht.

Wer hat Regie geführt?
James Gunn, zwischen Guardians of the Galaxy Vol. 2 und Vol. 3 temporär von Disney entlassen. Er hat auch das Drehbuch geschrieben und das R-Rating sowie die Lizenz zum Töten aller Charaktere vorab vertraglich gesichert.

Ist das ein Sequel oder ein Reboot?
Beides. Offiziell ein Standalone-Sequel zum 2016er Suicide Squad im DC Extended Universe, in der Praxis ein Soft-Reboot. Rückkehrer: Margot Robbie (Harley Quinn), Joel Kinnaman (Rick Flag), Jai Courtney (Captain Boomerang) und Viola Davis (Amanda Waller).

Warum ist Will Smith nicht dabei?
Terminkonflikte. Gunn schrieb die Bloodsport-Rolle daraufhin für Idris Elba, anstatt Smiths Deadshot zu recasten – aus Respekt vor Smith und um die Tür für eine Rückkehr offen zu lassen.

Wer spricht King Shark?
Sylvester Stallone. Gunn schrieb die Rolle für ihn, testete drei andere Sprecher und fragte ihn dann selbst. Stallones Antwort laut Gunn: „Anything for you, brother.“

Wer ist Calendar Man im Knast?
Sean Gunn, der Bruder des Regisseurs, doppelt sich. Er übernimmt Motion-Capture und Stimme von Weasel und tritt zusätzlich ohne Maske als Calendar Man auf – ein Batman-Gegner aus den 50er-Comics, der seine Verbrechen an Feiertagen plant.

Welches Rating hat der Film?
R-Rated (USA), FSK 16 in Deutschland. Splatter-Gewalt, derbe Dialoge, Körperteil-Konfetti – nichts für Marvel-Disney+-Sehgewohnheiten.

Wann kam Peacemaker als Serie?
Die HBO-Max-Spin-off-Serie Peacemaker mit John Cena startete am 13. Januar 2022 – rund fünf Monate nach Kinostart. Gunn schrieb alle acht Folgen der ersten Staffel.

Wie sind die Kinozahlen?
Schwierig. Knapp 28 Mio US-Dollar Eröffnungswochenende statt der prognostizierten 30+ Mio – in der Pandemie und mit R-Rating ein zweischneidiges Ergebnis. Kane: „Aber unsere 800 Milliarden Hörer müssen jetzt mindestens zweimal in den Film laufen.“

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