Habe d’Ehre und Excelsior. Mit dieser Stan-Lee-Begrüßung holen Kane und Mike ihren Gast ans Mikro – Dead Richy Gein, Frontmann der österreichischen Horror-Punk-Shockrock-Truppe Dead Richy & The Bloodsucking Zombies from Outer Space, Plattenlabel-Macher und seit frühester Jugend Vollblut-Metalhead. Sein selbst gewählter Film für die Folge ist ein Stoff, mit dem er biografisch fast deckungsgleich ist: Trick or Treat (1986) – in Deutschland als Ragman bekannt, das Heavy-Metal-Horror-Schmankerl mit Marc Price, Ozzy Osbourne und Gene Simmons.
Wer ist Dead Richy Gein?
Bandname-Etymologie: das „Gein“ stammt von Ed Gein, dem berüchtigten US-Serienmörder, der die Vorlage für Norman Bates (Psycho), Leatherface (Texas Chainsaw Massacre) und Buffalo Bill (Schweigen der Lämmer) gewesen ist. Richy ist neben Horrorfilmen leidenschaftlich an True Crime und Serienkiller-Lore interessiert – die Faszination kam in früher Jugend über eine Doku-Serie namens The A to Z of Horror moderiert von Clive Barker, gefolgt von Punk-Sozialisation und später dem Untergrund-Underground-Sammlerleben.
Die Band gibt es seit knapp 20 Jahren und läuft musikalisch zwischen Horror-Punk, Shockrock, Psychobilly, Punk Rock, Metal und Gothic. Eigene Plattenfirma seit 10 Jahren, regelmäßige Europa-Touren – und ein Highlight, das Kane besonders feiert: Dead Richy haben dreimal als Vorgruppe von Alice Cooper gespielt. Cooper ist Richys absolutes Idol seit frühester Kindheit (Trash, Poison waren seine ersten Liebespakete) – sein rechter Arm ist komplett mit Alice-Cooper-Tribute-Tattoos vollgestochen, und während der ersten Tour-Begegnung ließ er sich am nächsten Tag Coopers Autogramm direkt nachstechen.
Neues Album steht im Oktober 2021 zu Halloween an – Richy: „Was macht man als Mehl, wenn man in der Pandemie daheim sitzt? Man macht ein Album.“ Kane: „Wir haben einen Podcast gemacht.“
Trick or Treat / Ragman: Plot in 60 Sekunden
Eddie „Ragman“ Weinbauer (Marc Price) ist Außenseiter an der Lakeridge High School – langhaariger Metalhead, von den Jocks gemobbt, sein einziger Halt ist sein musikalisches Idol Sammi Curr (Tony Fields), ein Hard-Rock-Superstar mit dezent satanischen Auftritten, der zufälligerweise selbst von der Lakeridge High abgegangen ist. Als Sammi in einem mysteriösen Hotelbrand stirbt, ist Eddie am Boden. Sein Freund Nuke, ein Radio-DJ (Gene Simmons), gibt ihm das Master-Acetate von Sammis letztem, unveröffentlichtem Album Songs in the Key of Death – das er Halloween um Mitternacht komplett ausspielen will, wie es Sammis Wille war.
Eddie spielt das Album zuhause rückwärts, hört Sammis Stimme aus dem Jenseits zu sich sprechen – und lässt sich auf einen Racheplan gegen seine Tyrannen ein. Erst harmlos, dann lebensgefährlich. Als Eddie aussteigen will, tritt Sammi durch eine Soda-Pfütze auf dem Plattenspieler aus dem Vinyl in die reale Welt über und beginnt sich über Radiowellen und Stromleitungen durch die Stadt zu teleportieren. Eddie und sein Freund Roger müssen den Halloween-Ball erreichen, bevor Sammi dort live durch die PA-Anlage in die Schule explodiert – und alle Schüler per Gitarrenblitz auslöscht.
Eddie Weinbauer = Dead Richy Gein. Im Ernst.
Richys ehrlichste Sequenz der Folge: der Film ist autobiografisch für ihn, ohne dass das jemand bei der Produktion gewollt hätte. „Das, was für mich Alice Cooper war, ist in dem Film der fiktive Sammi Curr.“ Eddie Weinbauer mit seinem Metal-Zimmer voller Plakate, sein Mutter-vs-Sohn-Plattencover-Inspektion-Konflikt, das einzige Alice-Cooper-T-Shirt, das im Dauereinsatz ausgewaschen wurde – Richy hat all das im niederiglich-tiefsten Niederösterreich der 90er gelebt. Ohne Internet, ohne Spotify, ohne YouTube. „Mein Wissen über die Welt war auf den Plattencovern.“
Der einzige männliche Schüler in der Klasse mit Ohrring beim Juwelier mit zwölf. Für die meisten als homosexuell abgestempelt, von den Lehrern als Sonderling, von den Mitschülern als unberührbar abgespeichert. Als er mit 16 zum Punk schwenkte und den Iro schor, war Punk gerade in seiner uncoolsten Phase – vor der großen Green-Day- und Offspring-Welle. Plus die Wiener-Neustadt-Neonazi-Welle der 90er um Gottfried Küssel und seine WAPO: „zwischen 19 Uhr abends und 23 Uhr abends warst du irgendwann mal um dein Leben gerannt“. Genau diese Außenseiter-Identität macht Eddie Weinbauer für Richy zur Spiegelfigur.
Mike-Anekdote-Highlight: Als Teenager bei seiner Mutter Metal-Shirts bestellt – und sie hat ihm Sodom Obsessed by Cruelty und Kreator Pleasure to Kill bezahlt, ohne die Cover gesehen zu haben. Reaktion bei der Übergabe: „Hast du gewusst, was für ein ScheiÝreck das ist?“ Korbi-Kommentär-Chor: „Mein Mutter hätte mich erschlagen.“
Cast & Casting-Geschichten
Marc Price als Eddie Weinbauer: derselbe Schauspieler, der in Family Ties (deutsch: Familienbande) den „Skippy“ gespielt hat – Michael J. Fox‘ verpeilten Nachbarn. Richy: „Das hat mich echt in meinen Grundfesten erschüttert.“ Auch Keanu Reeves war für Eddies Rolle auditioniert.
Tony Fields als Sammi Curr: Profitanzer-Hintergrund (war u.a. in mehreren Michael-Jackson-Videos im Background), was man seinen Bühnen-Moves im Film deutlich anmerkt. Gesungen werden die Sammi-Curr-Songs allerdings vom Fastway-Sänger – Tony Fields macht Lip-Sync. Tragisch: Fields ist neun Jahre nach dem Film, am 27. Februar 1995 mit nur 36 Jahren, an AIDS-Komplikationen verstorben u2013 vor seinem Trick-or-Treat-Auftritt war er u.a. als Solid-Gold-Tänzer und in Richard Attenboroughs A Chorus Line (1985) zu sehen.
Blackie Lawless (W.A.S.P.) als ursprünglicher Sammi Curr: Lawless wollte die Hauptrolle nur übernehmen, wenn er auch alle Sammi-Curr-Songs selbst schreiben und einsingen darf – was die Produktion abgelehnt hat. Daraus wurde nichts.
Gene Simmons als Nuke: Simmons wurde Sammi Curr angeboten und lehnte ab – das Skript habe ihm nicht gefallen. Was er aber annahm, war die DJ-Cameo-Rolle als Hommage an Wolfman Jack, einen seiner Kindheits-Helden. Mike-Korbi-Kane-Konsens: man hätte gerne mehr von Simmons gesehen, der hat ja in den 80ern und 90ern in einigen Action-Filmen mitgespielt und ist als Schauspieler nicht ohne Talent.
Ozzy Osbourne als Reverend Aaron Gilstrom: Ozzys offizielles Filmdebut. Er spielt einen TV-Prediger, der gegen die Gefahren des Heavy Metal predigt – als Schauspieler einer der ironischsten Casting-Coups der 80er. Trivia-Highlight aus der Folge: Ozzy hatte kein Skript, hat alles improvisiert, sie hatten am Ende ca. 50 Minuten Material und mussten massiv kürzen. „Kastrierung von Ozzys Predigt-Performance“ – schon damals.
Glen Morgan als Eddies Freund Roger: Hier wird’s filmhistorisch interessant. Glen Morgan hat später Final Destination co-geschrieben (2000) und war Schreiber/Regisseur bei Final Destination 3. Vor allem aber: er ist der Regisseur des Black Christmas Remakes von 2006 – Kanes Lieblings-Weihnachts-Horror. Achtung: nicht zu verwechseln mit dem Sophia-Takal-Blumhouse-Black Christmas von 2019, den Mike als „Riesenhaufen Scheiße“ direkt aus der Folge raus-flippt. „Der hat mich richtig krantig gemacht.“
Charles Martin Smith: Regie-Debut mit Trick or Treat – später aber als Regisseur für eine andere Klientel bekannt: Mein Freund der Delfin 1 & 2, Die unglaublichen Abenteuer von Bella. Mike: „Vielleicht hat er ein Faible für gemütlichere Sachen.“ Was wahrscheinlich erklärt, warum der Film bei den Splatter-Spitzen ein bisschen zurückhaltend ist (siehe Flops).
Special Effects: Kevin Yagher: derselbe Effects-Künstler, der später Freddy Krueger (Nightmare on Elm Street 2–5) und den Crypt Keeper (Tales from the Crypt) gebaut hat. Yagher hat im Film sogar einen Cameo als Lead-Gitarrist der Band „The Kickers“ beim Halloween-Tanz.
Soundtrack: Fastway, Fast Eddie Clarke und ein versteckter Flogging-Molly-Sänger
Den kompletten Soundtrack hat die Band Fastway produziert – das ist nicht irgendein 80er-Hair-Metal-Wegwerfprodukt. An der Gitarre: „Fast“ Eddie Clarke, ehemals Motörhead. Und der Sänger ist – das Hammer-Trivia, das Mike fast vom Sessel haut: Dave King, der in den 90er-Jahren eine völlig andere musikalische Karriere starten wird als Frontmann von Flogging Molly. Vom Hair-Metal-Gejaule zum Irish-Folk-Punk – unterhaltsame Wendung.
Was der Soundtrack besonders macht: er ist nicht hochglanzpoliert, sondern leicht räudig und mumpfig produziert – was ihn perfekt zum Film passt. Richy: „Der ist bei uns im Tourbus eine der meistgehörten Platten überhaupt. Wir spielen ihn permanent, während wir umeinander rollen.“ Und die LP-Erstpressung von 1986 hat Richy natürlich auch im Schrank.
Außerdem im Film featuring: Lizzy Borden, Ravens und mehrere B-/C-Underground-Bands der 80er Heavy-Metal-Szene – Underground-Casting passend zum Underground-Charme des Films. Lizzy-Borden-Easter-Egg-Vorgriff: derselben Band hat später den Soundtrack zu Black Roses gemacht, einem ziemlich ähnlichen Heavy-Metal-Horror-Konkurrenzprodukt von 1988. Mike hat den Filmtitel anfänglich verwechselt mit Black Roses und musste in der NSM-Records-Mediabook-Sammlung erst nachschlagen.
Tangentenheaven: Die VLM-Sammler-Kultur-Tour
Was diese Folge wirklich ausmacht, ist nicht nur die Filmbesprechung. Es ist die Tatsache, dass drei aufeinandertreffende Vollbluts-Sammler ungefiltert über die Sammler-Kultur der 80er und 90er reden – Themen, in denen normale Leute höchstens drei Minuten dabei bleiben:
VHS- und JPV-Tape-Markt der 90er. Richys Hauptbezugsquelle war das Mandräck in Wien (Comicladen, der heimlich JPV- und Astro-Tapes verschoben hat). Eine österreichische Eigenheit: indizierte Filme waren in Österreich nicht strafbar, in Deutschland schon – also wurde über Österreich-Schmuggelpfade getauscht. Bestellzeit für eine niederländische Texas-Chainsaw-Massacre-2-Fassung: ein halbes Jahr. Und egal wie scheiße das angenudelte Tape am Ende war – „er muss dir gefallen, du hast schließlich Geld dahinter“.
Die Bundesprüfstelle als Suchliste. Richy hatte tatsächlich ein Abo bei der Bundesprüfstelle für deren Indizierungslisten – nicht, um sich zu schützen, sondern als Beschaffungsliste. „Indiziert war ein Ritterschlag. Die musste ich unbedingt haben.“
Filmmagazine als Lexika. Art of Horror, X-Rated, Gore News, der legendäre Mittelteil von MovieStar mit dem Telemovieshop. Mikes Bibel zu der Zeit war Andreas Bettmanns Deep Red Gore Handbook, das er mit Hilfe seiner Oma bestellt hat (sie wollte, dass er liest, also hat er es schamlos ausgenutzt). Richy hat den Splatterfilm-Band-1-und-2 vom Movistar-Verlag als Suchliste benutzt: „Alle Filme muss ich haben, die da drinnen sind.“
Mediabook-Marktkritik 2021. Hier eskalieren die drei richtig: die Preise für Mediabooks (mittlerweile 30–45 Euro) sind elitar geworden, früh ausverkauft, dann auf eBay zum Dreifachen. „Es spürt nur mehr meinen tepperten Sammlertrieb und es geht mir am Arsch“ – Richy. Empfohlene Strategie: Import-Blu-rays auf englisch (oft selbes Material, deutlich billiger), oder warten – „gute Filme kommen immer wieder.“ Hardboxen werden seltener, aber sind die bessere Sammler-Währung. Und ja, Richy hat ungefähr 8.000 Filme in der Sammlung. Mike: „Meine Konkurrenz.“
Schock-Vergleichs-Achse: Ähnlichkeit zu späteren Filmen
Was Trick or Treat im Heavy-Metal-Horror-Sub-Genre so besonders macht, ist seine Pionierfunktion. Richy: „Der hat sich viel mehr Kultstatus verdient als was er hat.“ Konkrete Vergleichsfilme:
- Schocker (Wes Craven, 1989) – „das Strom-durch-Fernseher-und-Stereoanlage-Konzept ist eins zu eins von Sammi Curr abgekupfert“. Der Film war derselbe Filmproduktions-Strang wie Nightmare on Elm Street 2, was die DNA-Linie noch deutlicher macht.
- Brainscan (1994, Edward Furlong) – der Trickster-Charakter mit Rothaar und Nasenring ist optisch eine direkte Verlangerung von Sammi Curr
- Black Roses (1988) – das direkte Heavy-Metal-Horror-Pendant, mit Lizzy-Borden-Soundtrack
- Hard Rock Zombies, Rock’n’Roll Nightmare – mehr aus der Heavy-Metal-Horror-Familie
- Deathgasm (Jason Lei Howden, 2015) – die neuseeländische Splatter-Variante des Konzepts
Aus dieser Diskussion ist auch eine VLM-Format-Idee entstanden: eine eigene Heavy-Metal-Horror-Filmreihe, ca. 20–25 Filme. Watch this space.
Tops & Flops
Richys Top: die Halloween-Ball-Performance von Sammi Curr – wenn er aus dem Gitarrenverstärker materialisiert, im Licht steht und mit dem Nieten-Armband den Takt auf seine Lederhose schlägt. „Da wurde der Grundstock gelegt, dass ich irgendwann eine Band gründen werde.“
Richys Flop: die Granny-aus-dem-Fernseher-Wurmsequenz – „ein bisschen arg trashig“. Plus generell: zu wenig Gore. „He hätten die Schraube ein bisschen mehr anziehen sollen, dann wäre der Film ein echter Kultklassiker.“
Mikes Top: genau die Granny-aus-dem-Fernseher-Wurmsequenz (kontroverse Position!) – erinnert ihn an Wes Cravens Schocker und an die Ekel-Effekte von Kevin Yagher. Plus die Behind-the-Scenes-Trivia-Schicht über Marc Price (= Skippy) und Glen Morgan (= späterer Black-Christmas-Regisseur).
Mikes Flop: die Wasser-als-Schwäche-Idee. Wenn Sammi Curr seinen Arm im Klo stecken lässt und herausschwabbelt, zieht das den coolen Charakter ins Lächerliche. „Das ist wie bei Neon Maniacs, da haben sie auch Angst vorm Wasser – wir gehen wieder heim.“
Kanes Top: die Szene, in der Sammi Curr den Ozzy-Osbourne-Reverend im Fernsehbericht angreift, über den Bildschirm „rüberkraft“ und mittendrin eine Schlange in der Mitte durchbeißt und sich mit dem Blut einschmiert. „Ozzy-Anspielung pur. Komplett.“
Kanes Flop: wie Richy – zu wenig Gore-Spitzen. „Ein paar Wingelmehr blutige Spitzen hätten dem Film richtig gutgetan.“
Triple Threat: das Ragman-Bingo
Titten? Ja, es sieht man Frauen-Brust in Eddies Träumen. Treff. Trompeten/Schwengel? Knapp daneben – Mike vermutet Marc Price‘ Hintern in einer Traum-Szene, aber kein Schwengel ist zu sehen. Kein Treff. Kane: „Seine Trompete versteckt der Hammel.“ Tote Tiere? Ja – die Schlange, die Sammi Curr im Live-Fernsehauftritt durchbeißt. Treff. 2 von 3. Solider Heavy-Metal-Horror-Score. Wir bewegen uns laut Kane damit „in der oberen Liga“ des VLM-Triple-Threat-Bewertungssystems.
FAQ zur Folge 81 – Trick or Treat / Ragman
Wer ist Dead Richy Gein?
Frontmann der österreichischen Horror-Punk-Shockrock-Band Dead Richy & The Bloodsucking Zombies from Outer Space. Eigenes Plattenlabel seit 10 Jahren, dreifache Vorgruppe von Alice Cooper. Bandname-Etymologie: „Gein“ stammt vom US-Serienmörder Ed Gein, der die Vorlage für Norman Bates und Leatherface war.
Warum heißt Trick or Treat in Deutschland „Ragman“?
Weil Eddie Weinbauer, der Hauptdarsteller, im Original-Englisch von seinen Mitschülern abfällig „Ragman“ (Lumpenmann) genannt wird – wegen seiner Punk-Metal-Optik und der zerschlissenen Klamotten. Der deutsche Verleih hat den Spitznamen zum Filmtitel gemacht.
War Ozzy Osbourne in dem Film bereits ein Schauspieler?
Nein – das war sein offizielles Filmdebut. Er spielt Reverend Aaron Gilstrom, einen TV-Prediger, der gegen Heavy Metal wettert. Ozzy hatte kein Skript, hat alles improvisiert; die Produktion hat aus rund 50 Minuten improvisiertem Material auf die Endfassung gekürzt.
Welche andere Casting-Geschichte gibt’s um Trick or Treat?
Gene Simmons (KISS) wurde Sammi Curr angeboten, lehnte ab und nahm stattdessen den DJ Nuke als Hommage an Wolfman Jack. Blackie Lawless (W.A.S.P.) sollte Sammi Curr spielen, wollte alle Songs aber selbst schreiben – was die Produktion ablehnte. Keanu Reeves war für Eddie auditioniert.
Wer hat den Soundtrack zu Trick or Treat gemacht?
Die Band Fastway. Gitarrist: „Fast“ Eddie Clarke (ex-Motörhead). Sänger: Dave King, der später Frontmann von Flogging Molly wurde – ein eleganter Sprung von Hair-Metal zu Irish-Folk-Punk.
Welche Verbindung hat der Film zu Black Christmas?
Glen Morgan, der im Film Eddies Freund Roger spielt, ist später zum Filmemacher geworden: er hat Final Destination co-geschrieben (2000) und Regie geführt beim Black-Christmas-Remake von 2006 – einem von Kanes Lieblings-Weihnachts-Horror-Filmen.
Wie kann ich Trick or Treat heute schauen?
In Deutschland gibt es ein NSM-Records-Mediabook (DVD + Blu-ray + Soundtrack-CD) mit dem deutschen Titel Ragman. International gibt es u.a. eine Synapse-Films-4K-UHD-Edition. Mike empfiehlt das NSM-Mediabook, weil der Soundtrack als CD beigelegt ist.
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