VLM checkt zum ersten Mal das Shivers Film Festival aus Konstanz – und das gleich in der pandemiebedingten Online-Variante 2021, kuratiert vom Verein rund ums Zebra-Kino mit Stefan Schimek als Programmverantwortlichem. Medienpartner sind Rocket Beans TV und Kino+ mit Daniel Schröckert. Korbi und Kane haben sich durch acht Filme aus dem Lineup gewuselt – und mit am Mikro: Florian Scheuerer vom HARD:LINE Festival, der das Shivers als wohlwollender Festivalkollege schon länger auf dem Schirm hat.
Shivers Online 2021: Hintergrund & Plattform
Das Shivers ist normalerweise ein Genrekino-Festival in Konstanz, geboren aus dem Dunstkreis des dortigen Zebra-Kinos. Florian beschreibt es im Talk als „abwechslungsreich, ein Ticken kommerzieller als wir [HARD:LINE], aber Stefan hat ein gutes Händchen für Filme.“ Auch das Branding mit dem markanten Dreiecks-Motiv bekommt ein Lob.
2021 lief das Festival pandemiebedingt online über die Plattform Pantherflix, ursprünglich von Montag bis Donnerstag (19.–22. April) – wurde aber wegen guter Resonanz verlängert. Während Florian das Handling unkompliziert fand, brauchten Korbi und Kane eine ganze Stunde, um auf einem MacBook das Ticket einzulösen: Safari war nicht aktuell genug, ein Mozilla-Wechsel hat den Knoten gelöst.
Vicious Fun (2020): Highlight von Kane & Flo
Der Aufmacher: Vicious Fun von Cody Calahan – kanadische Horror-Comedy im 80s-Pastiche, Setting Minnesota 1983. Evan Marsh spielt Joel, einen Filmkritiker beim Horror-Magazin Vicious Fanatics, der nach einer Kneipenpleite versehentlich in einer Selbsthilfegruppe für Serienkiller landet – und sich aus reinem Selbsterhaltungstrieb als einer von ihnen ausgibt.
Das Killer-Ensemble ist ein Fest aus liebevoll überzeichneten Stereotypen: Bob (Ari Millen) als American-Psycho-Variation, Mike (Robert Maillet) als 2,80-Meter-Macheten-Brutalo, Hideo (Sean Baek) als der Asia-Killer, der dann doch schneller flötengeht als gedacht, Fritz (Julian Richings) als kreepiger Buchhalter-Killer, dazu Carrie (Amber Goldfarb) als verdeckte Killer-Killerin und Zachary (David Koechner) als Anführer. Korbi und Florian zelebrieren die Telefonzellen-Kotzszene als persönlichen Lieblingsmoment – „explosiver Humor, mit dem du nicht rechnest.“
Florian zeichnet zusätzlich Calahans Vita nach: Der Mann macht von Film zu Film andere Töne. The Oak Room (Hardline 2021) ist Kammerspiel-Thriller, Let Her Out (2016) feministischer Meta-Horror, davor Antisocial (2012) – ein extrem variabler Regisseur, den man unbedingt auf dem Schirm haben sollte. Kane bringt es auf den Punkt: persönliches Festival-Highlight, perfekt für einen Kumpelabend mit Bier.
The Old Man Movie (2019): Estnische Stop-Motion-Anarchie
The Old Man Movie (estnischer Originaltitel: Vanamehe film) von Mikk Mägi und Oskar Lehemaa – wichtige Korrektur zur Folge: Es handelt sich nicht um Computer-Animation, sondern um handgemachte Stop-Motion / Claymation, basierend auf der estnischen Web-Serie Vanamehe Multikas. Die Shivers-Beschreibung „irgendwo zwischen Wallace & Gromit und Rick und Morty“ trifft es ziemlich exakt.
Plot-Kerz: Ein Opa muss die Dorfgemeinschaft mit Milch versorgen, die Kuh wird von seinen drei Stadt-Enkeln versehentlich freigelassen, und das ungemolkene Euter schwillt 24 Stunden lang Richtung „Lactopalypse“ an. Antagonist ist nicht der Opa (der ist der Held), sondern ein milch-besessener Konkurrent namens Old Milker. Stimmen kommen unter anderem von Märt Avandi, Reio Blond und Meriiyn Elge.
Kane war komplett aus dem Häuschen: die Schwein-Furzparade, die Baum-Sex-Szene mit dem Traktor, die obdachlose Kuh-Melkmaschine, der völlig irre Hahn („Kikariki!“), das passive-aggressive Selbst-Melk-Geräusch des Opas am Ende. Florian räumt ein, der Film stand ursprünglich gar nicht auf seiner Liste – nach einer DeepRed-Radio-Folge, die die Baum-Szene prominent ausgepackt hat, war Pflicht-Sichtung. Korbis Warnung: kein Kinderfilm, auch wenn die Animation erstmal harmlos wirkt. Spätestens beim Hahn-Schreikrampf ist die Sache geklärt.
Crazy World (2014): Wakaliwood-Trash-Granate aus Uganda
Crazy World von Isaac Godfrey Geoffrey Nabwana (alias IGG Nabwana) aus dem ugandischen Wakaliwood-Studio in Wakaliga, einem Vorort von Kampala. International gesichtet 2019 in der TIFF Midnight Madness, online verbreitet 2020 über das pandemiebedingte „We Are One“-Festival.
65 Minuten konzentrierter Nonsense: Die Tiger Mafia entführt Kinder, der charismatische Supacommando (Dauda Bisaso) verliert seine Tochter Babymando (Kirabo Beatrice) an Mr. Big und verbündet sich mit den anderen Eltern und den hochkickenden Kinder-Kampfkünstlern, den Waka Stars. Live-Narrator: VJ Emmie – kurz für „Video Joker“ – bringt eine ugandische Erzähltradition auf Speed, kommentiert mit „Make Rambos!“, „Knockout, fall down, stand up, fight back!“ und „Eimerregen!“ durchgehend mit. Wilhelmsschrei bei Minute 10, das hat Kane gespottet.
Der Hintergrund hat eine ernste Note: Kindesentführung ist in Uganda ein reales Problem, und Nabwanas Antwort ist, die Kinder im Film zu Action-Stars zu machen, die zurückschlagen. Florian kennt das Subgenre durch HARD:LINE-Sichtungen mittlerweile zu gut, um sich noch von einzelnen Filmen umhauen zu lassen – zitiert seinen Festival-Witz: „Genau deswegen verlangen wir Einreichungsgebühren.“ Korbi und Kane hingegen mit voller Saurier-Katjes-Ladung Zucker im System: Highlight des Trash-Abends.
Spree (2020): Influencer-Horror, der Korbi und Florian spaltet
Spree von Eugene Kotlyarenko, Sundance 2020. Joe Keery (für Korbi „wieder Kane“ aus Stranger Things) als Kurt Kunkle, ein 23-jähriger Rideshare-Fahrer, der seine Mitfahrer im Livestream killt, um endlich viral zu gehen. Mit dabei: Sasheer Zamata als Comedian Jessie und David Arquette als Kurts Vater Kris. Drake taucht als Executive Producer im Abspann auf.
Korbi war bestens unterhalten: Trailer hat geliefert, was er versprochen hat, kein böses Erwachen. Kane hat ihn als „okay“ abgehakt – irgendwas hat gefehlt, ohne dass er es klar benennen konnte. Florian verreißt: zu unsympathisch, der Joe-Keery-Charakter, und die Medienkritik zu plump und pauschal. Das Grundproblem mit App-Horror-Filmen, das ihn schon bei Follow Me und ähnlichen Vertretern aus diesem Subgenre genervt hat.
Florian setzt nach mit der Werbe-Pauschalkritik: Wenn auf dem Cover „American Psycho für die digitale Generation“ steht, ist die Erwartung schon vergiftet. Macht es einfach das, was es ist – das wäre besser. Da gibt Kane uneingeschränkt Recht, das Pendant „härter als Hostel“ auf Splatter-Covern verfolgt ihn seit Jahren.
Das letzte Land (2019): Deutscher No-Budget-Sci-Fi
Das letzte Land (international: Final Voyage) von Marcel Barion – ein deutsches DIY-Sci-Fi-Kammerspiel aus Südwestfalen, über 7 Jahre per Crowdfunding hochgezogen, Drehzeit 14 Tage 2014, Premiere 2019 beim Max-Ophüls-Festival. Cast: Torben Föllmer als der entflohene Sträfling Adem, Milan Pesl als sein Verfolger Novak. Die beiden bringen ein abgewracktes Raumschiff wieder zum Fliegen und düsen ins Ungewisse.
Hintergrund-Hochrespekt: Das ganze Set, alle Effekte, Modelle und Miniaturen sind Practical Effects – kein Pixel CGI. Budget rund 20.000 Euro. Allein der Raumschiff-Bau hat anderthalb Jahre gedauert. Ironischer Bonus: Der Film hat sogar eine Limited 4-Disc Collector’s Edition mit einem 130-minütigen Kino+ Telekollektiv-Audiokommentar von Daniel Schröckert – jenem Daniel, der für Kino+ auch das Shivers mitverantwortet.
Florian ist Sci-Fi-Fan, kann das Low-Budget-Look mit links akzeptieren und liebt vor allem den klaustrophobischen Solaris-Vibe, wenn das Schiff am Ende auf den gelben Planeten zusteuert: ein Fluchtpunkt von Hoffnung in der Ferne. Kane würdigt vor allem das Drumherum – Crowdfunding, handgemachte Effekte, Star-Wars-Praktikum mit Miniaturen vor Hintergründen –, fand den Film selbst aber ein bisschen zu planlos im Finale. Korbi hat nur die letzten zehn Minuten erwischt, kann nicht mitreden.
The Long Walk (2019): Mattie Dos laotischer Sci-Fi-Geisterfilm
The Long Walk (laotischer Originaltitel: Bor mi vanh chark) von Mattie Do – die in Los Angeles geborene Tochter laotischer Flüchtlinge ist die einzige Frau im laotischen Filmgeschäft und arbeitet konsequent im Genrekino. Drehbuch von ihrem Mann und Stamm-Co-Autor Christopher Larsen. Premiere Venice 2019, in den Giornate-degli-Autori-Sektion.
Hauptdarsteller Yannawoutthi Chanthalungsy als alter Einsiedler in einer Sci-Fi-Zukunfts-Version von Laos: Microchip-Implantate für Identität und Bezahlung, Mega-Hochhäuser am Horizont, am Boden weiterhin Subsistenz-Landwirtschaft. Sein einziger Begleiter ist der stumme Geist einer vor 50 Jahren tödlich verunglückten Frau (Noutnapha Soydara) – und er entdeckt, dass dieser Geist ihn 50 Jahre zurück in seine Kindheit zaubern kann, an den Sterbeort seiner Mutter.
Florian liefert die schönste Beschreibung im Talk: Ein Trauerbewältigungsfilm, der den Solaris-Vibe weiterträgt, mit dem Haus als ständigem Ankerpunkt, an dem nach jedem Zeitsprung kleine Dinge anders sind – fast wie in einem Adventure-Spiel. Kane war ebenfalls voll dabei, lobt Optik, Score und Sound auf High-Budget-Niveau – „der braucht sich vor keiner Hollywood-Produktion verstecken.“ Korbi hat den Film verpasst und ist nach dem Recap merklich ärgerlich. Florian beruhigt: Bei HARD:LINE-Verleihern landet sowas früher oder später, dann gibt es eine zweite Chance.
The Dark and the Wicked (2020): Bertinos Texas-Farm-Albtraum
The Dark and the Wicked von Bryan Bertino – Premiere Fantasia Festival August 2020, gedreht auf der echten Familienfarm der Bertinos in Texas. Marin Ireland als Louise und Michael Abbott Jr. als Michael kommen zurück auf die elterliche Farm, weil der Vater (Michael Zagst) im Sterben liegt – und die Mutter (Julie Oliver-Touchstone) will sie ausdrücklich nicht da haben, weil sie weiß, dass etwas Übernatürliches im Haus ist. Xander Berkeley taucht als ominöser Father Thorne auf.
Florians Festival-Lieblings-Vergleich: The Dark and the Wicked ist die ausgereiftere Version von Sator (HARD:LINE 2020). Beide funktionieren als Trauerbewältigungsfilm – entweder spürst du das, dann trifft er dich, oder eben nicht. Bei Florian und Kane hat es voll gezündet: Kanes Festival-Highlight Nummer 2. Die Schild-Szene mit den Ziegen, die Mutter draußen im Garten, das Bett mit dem Vater – „da ist mir Eis kalt den Rücken runtergelaufen.“
Korbi durchwachsen: Die Gruselszenen haben gesessen, das Finale war stark, aber der schwer verständliche Texas-Akzent hat ihn rausgeworfen. (Untertitel wären verfügbar gewesen, hat er aber nicht aktiviert.) Bertino-Filmographie zur Einordnung: The Strangers (2008) – Kane mag den ersten Teil, der zweite (nicht von Bertino) ist für ihn ein Kraus –, Mockingbird (2014), The Monster (2016), und jetzt eben The Dark and the Wicked. Klare Empfehlung: kommt ins Regal.
The Old Ways (2020): Mexikanischer Bruja-Exorzismus
The Old Ways – Regiedebüt von Christopher Alender, Drehbuch Marcos Gabriel. Brigitte Kali Canales spielt Cristina Lopez (mit C, nicht Christina) – eine mexikanisch-amerikanische Journalistin, die für eine Reportage in die Region Veracruz zurückkehrt, an einen Ort namens La Boca, und prompt von Einheimischen festgekettet wird, die behaupten, ein Dämon stecke in ihr.
Wichtige Korrektur zum Talk: Cristina ist heroinabhängig (nicht Meth, wie Korbi während des Recaps mutmaßt). Die Drogenabhängigkeit verflechtet sich subtil mit der Frage, ob der Dämon real ist oder ein Entzugs-Konstrukt. Mit dabei: Andrea Cortés als Cousine Miranda, Julia Vera als Bruja Luz und Sal Lopez als Javi. Die Bruja arbeitet in der Nahuatl-Tradition, also auf indigene mexikanische Exorzismus-Praktiken statt katholischer Symbolik – das ist die eigentliche Frische des Films.
Kane lobt das Kammerspiel-Flair und das Spiel mit den Erwartungen, fand am Ende aber den entscheidenden Funken nicht. Korbi: 90 Minuten in einer Hütte sind ihm zu lang, das wäre eine starke Supernatural-Folge in 45 Minuten geworden. Florians grundsätzliche Frage in den Raum: Ist die Serien-Sozialisation unserer Generation schuld daran, dass wir Filmen die Zeit nicht mehr lassen? Kane widerspricht: Er sitzt locker durch die Snyder-Cut-Justice-League oder Herr der Ringe – wenn ein Film bei der Stange hält, hält er bei der Stange.
Jallikattu (2019): Indiens Oscar-Beitrag, der Kane und Flo nicht ganz packt
Jallikattu von Lijo Jose Pellissery – Indiens offizieller Oscar-Beitrag 2021 (nicht nominiert), Premiere TIFF 2019, Silver-Peacock-Bestes-Regie beim International Film Festival of India. Drehbuch von S. Hareesh und R. Jayakumar nach Hareeshs Kurzgeschichte Maoist. Malayalam-sprachig, gedreht im hügeligen Idukki-Distrikt in Kerala. Cast: Antony Varghese, Chemban Vinod Jose, Sabumon Abdusamad.
Plot in einem Satz: Ein Schlachtbüffel entkommt vor seiner Hinrichtung, und das ganze Dorf jagt ihm hinterher, bis aus einer Tierjagd ein eskalierender Schwanzvergleich aller gegen alle wird, in dem Patriarchat, Kastenwesen und nackte männliche Aggression ans Licht kommen. Florian fasst es im Talk knochentrocken zusammen: „Im Prinzip eineinhalb Stunden Schwanzvergleich.“
Beide haben Respekt vor der Bildgewalt – die Fackel-Szene, wenn das Dorf nachts in den Wald hinunterzieht, „die vergisst du nicht mehr“. Aber das Sound-Design – vor allem das durchgehende Geblöke und Geschrei der Männer – ging beiden nach einer Weile auf den Geist. Kane stört zusätzlich die sprunghafte Erzählung: ständig in andere Familien gesprungen, alle wollen entweder den Büffel fangen oder ihre Frau verprügeln. Echte Sorge bei Kane: Im Schlamm-Finale sieht der Büffel nach echten Verletzungen aus – Kane hofft sehr, dass das nicht der Fall war. Tier-Mistreatment für die Optik ist eine harte rote Linie für ihn, da nutzt auch das Argument „die haben das danach gegessen“ nichts. Korbi hat den Film nicht gesehen.
Online-Festival-Format: Lob und Kritik
Bei aller Begeisterung über das Lineup gibt es einen klaren Konsens am Mikro: Festivals sollen kein Mini-Netflix werden. Florian ist da besonders deutlich – HARD:LINE hat sich bewusst gegen Online-Editionen für die Zukunft entschieden: „Wir können nicht so tun, als wären wir ein Streamingdienst. Da müssen wir auf Dauer Substanz und Daten verlieren.“ Ein Film im Kino auf der Leinwand bleibt unersetzbar, gerade für Genrekino.
Aber: Schivers hat unter den Umständen einen sehr guten Job gemacht. Pantherflix als Plattform war stabil und übersichtlich, die Filmqualität top, das Branding und die Bewerbung – mit Kino+ und Rocket Beans im Rücken – auf neuem Level. Korbis einziger Wunsch: Bitte das nächste Mal über ein Wochenende strecken, Mo–Do unter der Woche packt man als Berufstätiger schwer. (Schivers hat das während des Festivals immerhin verlängert.)
Die größere Beobachtung: Es entsteht gerade eine neue deutschsprachige Genre-Festival-Welle. Schivers in Konstanz, HARD:LINE in Regensburg, das Randfilmfest, Obscura in Berlin – alle brechen eine Lanze für eine bunte Festivallandschaft, in der ein Film auch mal nicht zünden darf, ohne zerredet zu werden. Florian: „Wenn ein Festival nur das spielt, was du eh magst, ist das Festival dein DVD-Player.“
Zum Schluss: Hörempfehlung & Cliffhanger
Wer mehr Schivers-Coverage will, sollte unbedingt bei DeepRed Radio vorbeischauen – dem Medienpartner des Festivals und (Korbis Worte) „unseren liebsten Podcast-Kollegen auf der Welt“, die mehrere Folgen zum Festival rausgehauen haben. Bonus: Kane verspricht – beziehungsweise spoilert auf Florians Nachfrage – einen Trost-Pornopodcast mit Korbi, Mike, Kane und Flo, der sich noch in Verhandlung mit den OnlyFans-Konditionen befindet. Hauptrolle bei der Pukaki-Party-Geschichte: Florian, schriftlich zugesichert.
FAQ zur Folge
Was ist das Shivers Film Festival?
Ein Genrekino-Festival aus Konstanz, das vom Verein rund um das dortige Zebra-Kino veranstaltet wird. Programmverantwortlicher ist Stefan Schimek. 2021 fand es pandemiebedingt online via Pantherflix statt, mit Kino+ und Rocket Beans als Medienpartner.
Welcher Film war für die Hosts das Festival-Highlight?
Für Kane Vicious Fun als Highlight, dazu The Dark and the Wicked auf Platz zwei. Florian feiert ebenfalls Vicious Fun als Spaßfilm und The Long Walk als arthousigsten Brocken. Korbi hat Vicious Fun als Lieblingsfilm der Online-Auswahl mitgenommen.
Stop-Motion oder Computer-Animation bei The Old Man Movie?
Reine Stop-Motion / Claymation, alles handgemacht. Im Recap geht das Korbi durcheinander – aber ein Computer war für die Animation nicht im Spiel.
Welche Droge nimmt Cristina in The Old Ways?
Heroin, nicht Meth. Sie spritzt sich während des Festgehaltenseins in der Hütte mehrfach Restmengen aus mitgebrachten Spritzen.
Wie heißt der Regisseur von Vicious Fun und was hat er sonst gemacht?
Cody Calahan – nicht Callahan. Davor unter anderem Antisocial (2012), Antisocial 2 (2015), Let Her Out (2016) und The Oak Room (2020), letzterer lief beim HARD:LINE.
Wer ist VJ Emmie bei Crazy World?
Ein Live-Narrator („Video Joker“ oder „Video Jockey“) in der ugandischen Wakaliwood-Tradition. Er kommentiert die Filmhandlung in Echtzeit auf Englisch, oft mit lokalen Anspielungen für das jeweilige Publikum, und ist bei Wakaliwood-Filmen ein eigenes Markenzeichen.
War das Shivers 2021 die erste Online-Edition?
Ja, pandemiebedingt erstmals online statt in Konstanz vor Ort. Geplant war ursprünglich eine Laufzeit von Montag bis Donnerstag (19.–22. April 2021), die wegen guter Resonanz verlängert wurde.
Spielt Daniel Schröckert von Kino+ auch bei Das letzte Land mit?
Nicht im Film selbst, aber er hat zusammen mit den Produzenten ein 130-minütiges Kino+-Telekollektiv-Audiogespräch aufgenommen, das auf der Limited 4-Disc Collector’s Edition mitgeliefert wird. Eine schöne Verbindung, weil Schröckert für Kino+ auch das Shivers mitverantwortet.
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