Falcon and the Winter Soldier: Captain-America-Erbe & Sharon-Twist

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Kane – Co-Founder und Host von Viva la MovieluciónKane
Korbi – Co-Founder und Host von Viva la MovieluciónKorbi

Sechs Folgen, sechs Wochen, ein neuer Captain America. Am 23. April 2021 ist die finale Episode von The Falcon and the Winter Soldier auf Disney+ gelaufen, und Kane und Korbi sitzen direkt danach an den Mikros, um den zweiten Marvel-Serien-Brocken nach WandaVision auseinanderzunehmen. Diesmal mit deutlich mehr Bodenständigkeit, deutlich mehr Buddy-Action, deutlich weniger Sitcom – und einem Shooter-Argument darüber, ob die Serie jetzt eigentlich ein gestreckter Captain-America-Film war oder ein eigenständiges Format.

Worum geht’s? Die Kurzfassung in 60 Sekunden

Sechs Monate nach Avengers: Endgame übergibt Anthony Mackie als Sam Wilson alias Falcon den Schild zurück ans Smithsonian – er findet, niemand kann Steve Rogers ersetzen. Die US-Regierung sieht das anders und stempelt mit Wyatt Russell als John Walker einen neuen Captain America aus. Parallel kämpft Sebastian Stan als Bucky Barnes mit seiner 100-jährigen Vergangenheit als Winter-Soldier-Killer in einer Therapiestunde nach der nächsten. Beide Männer treffen aufeinander, weil eine Widerstandsbewegung namens Flag Smashers – angeführt von Erin Kellyman als Karli Morgenthau – mit gestohlenem Super-Soldaten-Serum gegen die Welt-nach-dem-Blip rebelliert. Hinzu kommen Daniel Brühl als ausgebrochener Helmut Zemo, Carl Lumbly als der vergessene schwarze Vorgänger-Captain-America Isaiah Bradley und Emily VanCamp als Sharon Carter, die seit Civil War in Madripoor untergetaucht ist – und mit einem ziemlich dicken Twist auftaucht.

Korbis verspätetes Bingewatching vs. Kanes Echtzeit-Wochenrhythmus

Kane hat die sechs Folgen wöchentlich konsumiert – pünktlich zum Disney+-Release jeden Freitag um 9 Uhr morgens. Korbi hat sie sich am Wochenende auf zwei Tage durchgeknallt. Beide finden inzwischen, dass die wöchentliche Veröffentlichung beim MCU eigentlich Spaß macht, weil man mit Leuten spekulieren und sich austauschen kann – wären da nicht die Spoiler-Idioten in Facebook-Gruppen, die exakt eine Stunde nach Folgenstart Major-Plot-Twists ohne Spoiler-Warnung in Timelines posten. Kanes nicht-jugendfreier Fluch über diese Spezies eröffnet die Folge in der ersten Minute. Wer die letzte Woah-Lecks-Folge gehört hat, weiß: Es war nicht Kanes erste Hass-Tirade dieser Woche.

Direkter Vergleich: WandaVision vs. The Falcon and the Winter Soldier

Sind sich beide einig: Im direkten Vergleich gewinnt WandaVision. Begründung: Emotionale Tiefe, mutiger Aufbau, der Sitcom-Style als Trauerverarbeitung von Wanda Maximoff war ein Bruch mit allem, was Marvel bis dahin gemacht hat. Falcon and the Winter Soldier hingegen ist – Kanes Worte – „bodenständiger und mehr typisch Marvel“. Korbi vergleicht es spontan mit Agents of S.H.I.E.L.D.: solide Agenten-Action mit Charakter-Hooks, aber ohne den Wow-Effekt. Wäre die Serie ein eigenständiger Captain-America-Film geworden, hätte Korbi ihn vermutlich besser gefunden – einige Handlungsstränge fühlen sich in sechs Folgen gestreckt an.

Kane verteidigt die Serien-Form trotzdem: Sie öffnet so viele Türen ins MCU – Young Avengers, Madripoor als X-Men-Tor, eine neue Captain-America-Linie –, dass die Investition in Charakterzeit sich lohnt. Beide stimmen aber überein: Die Inszenierung ist auf Kinofilm-Niveau. Die Eröffnungssequenz mit Falcon, der eine Geiselbefreiung in der Luft macht, sowie das Finale könnten 1:1 in einem Marvel-Blockbuster stehen. Das Budget – Wikipedia bestätigt: deutlich höher als bei früheren Marvel-TV-Produktionen, direkt von Marvel Studios unter Kevin Feige produziert – sieht man jeder Sekunde an.

Showrunner Malcolm Spellman & Co-Writer Derek Kolstad

Showrunner ist Malcolm Spellman (zuvor Drehbücher bei Empire), unterstützt von Derek Kolstad – ja, der Erfinder von John Wick. Diese Buddy-Action-Action-Action-DNA spürt man in den Verfolgungsjagden und im Madripoor-Setpiece. Regie führte über alle sechs Folgen Kari Skogland. Direkt im Anschluss an die finale Folge wurde von Marvel ein Captain America 4 mit Sam Wilson als Hauptfigur angekündigt – Drehbuch wieder von Spellman und Kolstad-Schreibpartner Dalan Musson.

Korbis Daniel-Brühl-Hass: Helmut Zemo unter dem Mikroskop

Wer den Podcast länger hört, weiß: Korbi und Daniel Brühl haben eine Geschichte. In der letzten Woah-Lecks-Folge kam das Thema schon vorbeigeschwungen, hier kommt der Hauptteil. Korbi versteht nicht, warum man einen deutschen Schauspieler einen Sokovianer spielen lässt, der wiederum quasi ein Russe ist. Kanes trockene Antwort: „Sokovianer kann Russen.“ Korbi versucht zwischendrin nervös, sich an irgendetwas festzuhalten, das nicht in einen Brühl-Rant ausartet – mit mäßigem Erfolg.

Trotz aller Hass-Folklore: Beide finden Brühls Performance in der Serie deutlich besser ausgebaut als in Civil War. Zemo wird hier näher an seiner Comic-Origin verortet: wohlhabender Baron mit Butler, ausgebildet in einer Sokovianer-Eliteeinheit, eigene Linie und ein klares Ziel – jeden Super-Soldaten und jede Super-Soldaten-Serum-Quelle vernichten. Konsequent. Bonus: Die Tanzszene aus Folge 4, die das Internet so liebte, dass es einen SimoCut aus Hashtag-Bewegung gefordert hat. Marvel hat tatsächlich nachgeliefert mit einem rund einstündigen Loop des Brühl-Tanzens auf YouTube. Internet, du bist verrückt – aber im guten Sinne.

John Walker / Wyatt Russell: Cast-Highlight der Serie

Hier einigen sich Kane und Korbi sofort: Wyatt Russell ist die Casting-Bombe der Serie. Sein John Walker funktioniert genau deshalb, weil er nicht absichtlich arrogant rüberkommt, sondern unfreiwillig – ein Soldat, der überzeugt ist, dass er der Captain ist, den die Welt verdient, und dabei mit jeder Mikrointeraktion Sympathien verspielt. Im Internet ist Walker direkt nach der ersten Folge mit Hashtag #NotMyCaptain abgewatscht worden, weil er optisch den Leuten nicht gepasst hat. Kane: „Da sind fünf Sekunden zum Sengen.“

Die Schild-mit-Blut-Szene (Folge 4)

Eines der ikonischsten Bilder der Serie: John Walker tötet einen Flag Smasher öffentlich auf einem Dorfplatz in Lettland mit dem Vibranium-Schild. Die letzte Einstellung – Walker steht da, Schild blutverschmiert, Dutzende Smartphones um ihn herum aufgenommen – ist Disney auf einem Härtegrad, den man dem Mauskonzern nicht zugetraut hätte. Kane hatte „Gänsehaut“, Korbi war perplex: „Disney, die zong es aber mittlerweile schon, gell?“

Hintergrund: Walkers bester Freund und Sidekick Lemar Hoskins / Battlestar (gespielt von Clé Bennett) wurde gerade von Karli Morgenthau im Eifer eines Kampfes versehentlich getötet. Walker hat sich kurz vorher das Super-Soldaten-Serum gespritzt – das verstärkt alles in dir, auch deine Aggressionen. Beide stimmen überein: Lemar als sympathisch-bodenständiger Gegenpol zu Walkers eskalierender Arroganz war eine der schönsten Charaktere der Serie. Sein Tod war konsequent, aber traurig.

Disney und das Rassismus-Statement

Eine der mutigsten Sequenzen kommt in Folge 2: Sam Wilson und Bucky werden in einer Wohngegend in Baltimore von Polizisten kontrolliert – und zwar so, wie es echte Polizeikontrollen in den USA in vielen Fällen ablaufen. Bucky muss seinen weißen Hautmann-Bonus ausspielen, damit das Ganze nicht eskaliert. Sam, einer der bekanntesten Avengers der Welt, wird wie ein Fremder behandelt. Kane: „Cool, dass Disney als so Riesen-Konzern mit Riesen-Einfluss gegenüber jungen Leuten den Finger auf das Rassismus-Problem in der amerikanischen Polizei legt.“ Im Kontext der George-Floyd-Proteste 2020 war das ein hörbares politisches Statement von Marvel.

Auch die Einführung von Isaiah Bradley – der vergessene schwarze Captain America der Korea-Krieg-Ära – verbindet die Comic-Storyline Truth: Red, White & Black (2003) mit echten Themen wie der Tuskegee-Studie. Carl Lumbly spielt Isaiah brillant: Bitter, traumatisiert, fertig mit dem amerikanischen System, das ihn benutzt und dann jahrzehntelang weggesperrt hat. Im Finale baut Sam einen Memorial für Isaiah im Smithsonian – ein klares Bild für das, was die Serie eigentlich erzählen will.

Madripoor: Comic-Easter-Egg-Schatzkammer

Folge 3 spielt fast komplett in Madripoor, der fiktiven Insel-Stadt zwischen Singapur und Sumatra. Comic-Funfact des Tages: Madripoor wurde 1985 von Chris Claremont und Steve Leialoha in The New Mutants #32 erfunden und ist seitdem fester Bestandteil des X-Men-Kosmos. Wer auf den geätzten Birken-Notizen in Buckys Roadtrip-Buch genau hinschaut, sieht den Namen Claremont als Easter-Egg-Eingravierung. Internet-Würdigung an einen der wichtigsten Comic-Autoren der 80er.

Weitere Madripoor-Easter-Eggs:

  • Princess Bar – Wolverines Stamm-Bar während seiner Patch-Phase
  • Brass Monkey Saloon – kanonisch aus Captain America #363 (1989)
  • Tarnname für Sam: Smiling Tiger – ein realer Bösewicht aus den New Warriors-Comics, was Türen für künftige Auftritte aufmacht
  • Selby – Reference auf einen schwarzen Charakter aus Excalibur #104

Power Broker = Sharon Carter (Twist!)

Spoiler-Warnung war zu spät, also volle Auflösung: Im Finale wird offenbart, dass Sharon Carter der mysteriöse Power Broker ist – die Figur, die im Hintergrund das Madripoor-Imperium führt, Karli Morgenthau bewaffnet hat und Wilfred Nagels Super-Soldaten-Serum-Labor betreibt. Im letzten Cliffhanger wird Sharon offiziell von der US-Regierung begnadigt, gewinnt Zugriff auf staatliche Geheimoperationen – und ruft sofort ihre Madripoor-Crew an, um die nächste Phase einzuleiten.

Eine richtig schwarze Figur, die durch Civil War-Untertauchen, jahrelange Flucht und Verrat durch ihren Lieblings-Captain (der die Hots für ihre alte Tante Peggy hatte – yikes) ihren moralischen Kompass verloren hat. Kane und Korbi sind sich einig: Diese ambivalente Sharon ist die interessanteste Version der Figur seit Captain America 2.

Joaquin Torres: Der nächste Falcon

Danny Ramirez spielt Joaquin Torres, den Air-Force-Lieutenant, der Sam beim Aufdecken der Flag Smashers hilft. Als Sam ihm am Ende seine alten Falcon-Flügel überlässt mit den Worten „Die kannst du behalten“, ist das ein klarer Comic-Wink: In den Comics wird Torres durch ein verrücktes Wissenschafts-Experiment in einen Mensch-Falke-Hybriden verwandelt und übernimmt die Falcon-Identität, nachdem Sam zum Captain America aufrückt. Wahrscheinlich kommt der nächste Falcon also schon in Captain America 4.

Young Avengers: Die Saat ist gelegt

Kane macht sich aktuell richtig Hoffnungen auf eine MCU-Young-Avengers-Adaption. Die Saat liegt jetzt schon mehrfach im Boden:

  • WandaVision: Wickend & Speed (Wandas Söhne) – zwei der Gründungsmitglieder im Comic-Original
  • Falcon and the Winter Soldier: Eli Bradley (Isaiahs Enkel) wird in Folge 2 gezeigt – im Comic wird Eli zum Patriot, dem Anführer der Young Avengers
  • Hawkeye (kommt Ende 2021): Kate Bishop alias Hawkeye Junior – Ground-Zero der Comic-Truppe

Das sind bereits vier von sieben Hauptfiguren. Wenn Marvel nicht in den nächsten Phasen mit einer Young-Avengers-Serie kommt, lügen sie auf Comic-Niveau.

Valentina Allegra de Fontaine: Julia Louis-Dreyfus‘ MCU-Debüt

Julia Louis-Dreyfus tritt in der vorletzten Folge auf einer Parkbank auf und stellt sich John Walker als Contessa Valentina Allegra de Fontaine vor – „Val, aber bitte nicht Val nennen, einfach im Kopf Val denken“. Im Comic ist Val unter anderem mit Madame Hydra in Verbindung gebracht worden, und es ist klar: Sie wird Walker zum U.S. Agent machen, der im MCU statt eines Captain America den Job in Schmutz-Aktionen erledigt. Im Comic-Lore: U.S. Agent ist 30% stärker als Captain America, verliert aber gegen Steve Rogers durch Erfahrungs-Defizit.

Kane: „Da bin ich auch schon gespannt, wie sie die Figur entwickeln, weil bei dem, was ich nachgelesen habe, ist es gar nicht so speziell festzulegen, wer sie jetzt eigentlich hundertprozentig ist.“ Mehr Aufklärung wahrscheinlich erst in Captain America 4 oder den anstehenden Black-Widow- und Loki-Serien.

„On and On“ von Curtis Harding: Der Feel-Good-Track der Folge

Die letzte Viertelstunde der Serie ist Disney-pur Feel-Good: Sam steht in seinem neuen Captain-America-Costume, Bucky hilft Sams Familie beim Boot, Karli ist gestoppt, alles ist gut. Drüber läuft „On and On“ von Curtis Harding – ein Soul-Track, der seit dieser Szene bei Kane in Dauerschleife läuft. Klare Empfehlung für jeden, der nach miesem Tag einen guten braucht.

Captain Americas neues Costume: 1:1 aus den Comics

Sam Wilsons neues Captain-America-Costume im Finale: rot-blau-weiß, mit Falcon-Flügeln integriert, ein klares Comic-Statement. Kane: „Eins zu eins aus den Comics. Außer sehr geil. Dann wieder fetter Nerd-Gasm.“ Die Bestätigung, dass Sam jetzt offiziell der Captain America der MCU-Phase 4 ist – mit eigenem Film im Anflug.

Die Internet-Hass-Tirade über schwarzen Captain America

Wir warnen vor: Hier kommt der Teil, in dem Kane in der Folge wirklich abgeht. Hintergrund: Im Internet sind direkt nach dem Finale Kommentare aufgetaucht, die sich nicht etwa beschweren, dass es nicht Bucky geworden ist (das wäre eine legitime Geschmacks-Frage), sondern dass ein Schwarzer überhaupt Captain America werden darf. Korbi zitiert sinngemäß die Woah-Lecks-Folge davor, Kane eskaliert weiter – mit klarem, derbem Statement gegen Rassismus im Internet. Wir schreiben es hier nicht aus, aber wer das Original der Folge 71 oder diese Folge gehört hat, weiß, was Kane davon hält.

Korbi ergänzt ruhiger: „Bleibt wohl in den Haustieren hier.“ Trifft den Punkt auch.

Korbis nicht-Brühl-Beef mit der Serie

Korbi hatte über Brühls Casting hinaus noch ein anderes Problem mit der Serie – das hier aber nur angeteast wird. Es gibt eine separate Folge in Planung, in der Kane und Korbi sich darüber Corona-konform-aber-mit-Einbox-Drohung streiten werden. Cliffhanger für später.

Loki kommt: Vorfreude für die nächste Marvel-Serie

Beide freuen sich auf Loki, das im Juni 2021 startet. Korbi erwartet etwas „wie The Mandalorian“ – Kane sieht das ähnlich und hofft auf den richtigen verrückten Tonfall, weil Loki mit dem Tesseract durch Raum, Zeit und Multiversum springt. Der Trailer hat bereits einen optisch deutlich abgedrehteren Look gezeigt, was Mut macht.

Tops: Was hat richtig gefallen?

Welche Comic-Easter-Eggs haben Kane in einen Nerd-Gasm geschickt? Welche Therapiestunden-Szene ist das Buddy-Highlight der Serie? Und welcher Track läuft seit dem Finale in Kanes Dauerschleife auf jedem Soundsystem? Direkt zur Folge auf Steady →

Flops: Was hat genervt?

Welche letzte Folge fand Korbi „anstrengend zum Schauen“? Warum hat das Finale-Showdown-Feeling von WandaVision in Falcon and the Winter Soldier gefehlt? Und welche Charakter-Entscheidung war zwar storymäßig logisch, aber emotional einfach traurig? Direkt zur Folge auf Steady →

FAQ zur Folge 72

Wer ist der neue Captain America im MCU?

Sam Wilson, gespielt von Anthony Mackie. Er übernimmt am Ende der Serie offiziell den Schild und das Costume. Captain America 4 mit ihm in der Hauptrolle wurde direkt im Anschluss angekündigt.

Wer ist der Power Broker in The Falcon and the Winter Soldier?

Sharon Carter, gespielt von Emily VanCamp. Der Twist wird im Finale aufgelöst – sie hat seit Civil War in Madripoor das Super-Soldaten-Serum-Geschäft mit Wilfred Nagels Hilfe aufgebaut.

Wer ist Isaiah Bradley?

Ein vergessener schwarzer Vorgänger-Captain America aus dem Korea-Krieg, gespielt von Carl Lumbly. Sein Comic-Background ist Truth: Red, White & Black von Robert Morales und Kyle Baker (2003), inspiriert von der Tuskegee-Studie.

Wer wird in Captain America 4 mitspielen?

Direkt nach Folge 6 wurde der Film offiziell angekündigt, mit Showrunner Malcolm Spellman und Co-Writer Dalan Musson am Drehbuch. Anthony Mackie als Captain America ist gesetzt.

Was ist Madripoor in den Comics?

Eine fiktive Insel-Stadt in Südostasien, erfunden 1985 von Chris Claremont und Steve Leialoha in The New Mutants #32. Ursprünglich ein X-Men-Setting, in dem auch Wolverine als „Patch“ jahrelang gelebt hat. Falcon and the Winter Soldier ist die erste MCU-Erwähnung.

Wer ist Valentina Allegra de Fontaine?

Comic-Charakter aus den 60er-Jahren (erstmals 1967 in Strange Tales #159 von Jim Steranko), im MCU gespielt von Julia Louis-Dreyfus. Sie macht John Walker zum U.S. Agent. Im Comic mit Madame Hydra und SHIELD verbunden.

Was sind die Young Avengers?

Ein Comic-Team junger Helden, das in Marvel-Phase 4 möglicherweise im MCU debütiert. Bisherige Mitglieder, die schon eingeführt wurden: Eli Bradley (Patriot, Folge 2), Wickend & Speed (WandaVision), Kate Bishop (Hawkeye-Serie ab Ende 2021).

Welcher Track läuft im Finale von The Falcon and the Winter Soldier?

„On and On“ von Curtis Harding – ein Soul-Track aus dem 2017er Album Face Your Fear. Klassisches Feel-Good-Soul-Material und seitdem fester Bestandteil von Kanes Playlist.

Ist die Serie WandaVision oder Falcon besser?

Kane und Korbi sind einig: WandaVision gewinnt im direkten Vergleich. Begründung: Mehr Mut beim Format, emotional tiefer, mit dem stärkeren Finale. Falcon ist solider, kinofilm-tauglicher Bodenständig-Marvel.

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