Red Screening (2020): Uruguayischer Slasher-Giallo im Programmkino

Kane – Co-Founder und Host von Viva la MovieluciónKane
Mike – Co-Founder und Host von Viva la MovieluciónMike

Mike und Kane besprechen Red Screening – Blutige Vorstellung (2020, Originaltitel Al morir la matinée) von Maximiliano Contenti – ein uruguayischer Slasher-Giallo-Hybrid, der in einem 1993er Programmkino in Montevideo spielt und sich als Liebeserklärung an die Kino-Kultur und die italienischen Genre-Klassiker der 70er und 80er versteht. Anlass: Pierrot Le Fou bringt den Film am 23. April 2021 ungeschnitten als Limited Mediabook in der Uncut-Reihe raus. Erwartet euch: Hardline-Festival-Premiere, eine Eisenstange, einen rauchenden Toten mit perfekter Kehl-Choreographie, und einen Killer namens „Eye-Eater“.

Plot: Killer im Programmkino

Montevideo, 1993. Es regnet stürmisch. Ana (Luciana Grasso), eine Ingenieurstudentin, übernimmt die Spätabendvorführung im Programmkino für ihren Vater, der krankheitsbedingt mit Husten daheim liegt. Im Saal: ein paar zerstreute Zuschauer – ein Pärchen auf einem ersten Date, eine Gruppe Teenager, ein einsamer Mann, ein kleiner Junge, der sich heimlich reingeschlichen hat.

Was niemand mitbekommt: Ein schwarz behandschuhter Killer, im Original „Come Ojos“ („Er frisst Augen“), in der englischen Fassung The Eye-Eater, ist auch im Kino – und beginnt, die Gäste einen nach dem anderen zu schlachten. Sein Name leitet sich von seiner sadistischen Vorliebe ab: er nimmt seinen Opfern die Augen mit. Der Film, der parallel über die betagte Leinwand flimmert, ist Frankenstein: Day of the Beast (2011) von Ricardo Islas – wobei Ricardo Islas selbst in einer Doppelrolle den Killer im Rahmen-Film spielt. Klassischer Horror-Director-Cameo.

Ab dem Moment, wo der erste Mord entdeckt wird, schlägt der Film um in einen Belagerungs-Slasher: Die Restzuschauer und Anna sind im Kinosaal eingesperrt, der Killer hat die Ausgänge versiegelt, und niemand weiß, wo er gerade ist.

Setting: 1993 in Montevideo

Das Setting ist eines der größten Pluspunkte des Films. Das Kino ist das Cine Ópera in Montevideo – ein altes Lichtspielhaus, das mehr Theater als Multiplex ist. Zwei Etagen, holzvertäfelte Foyers, abgenutzte Sessel, Filmrolle die spürbar rattert. Die Beleuchtung mit kräftigen Rot- und Grüntönen zitiert direkt Mario Bavas Blutige Seide (1964) und Dario Argentos visuellen Stil.

Kanes Lob: „Das Setting Kino ist halt einfach ziemlich unverbraucht. Es gibt wirklich nicht viele Filme, die das Kino selbst benutzen. Das macht ihn für mich gleich ein bisschen besonders.“

Praxis-Detail: Aufgrund des engen Budgets wurde an gerade einmal zwei Locations gedreht – dem Kinogebäude selbst und dem Vorplatz. Der ursprüngliche Plan war, den Frankenstein-Film im Kino selbst auch noch zu drehen. Statt dessen wurde Ricardo Islas‘ bestehender Frankenstein: Day of the Beast (2011) günstig eingekauft – und Islas selbst als Killer-Schauspieler verpflichtet.

Hardline Filmfestival 2020 Premiere

Mike und Kane haben den Film das erste Mal beim HARD:LINE Film Festival 2020 in Regensburg gesehen – wo Red Screening die Welt-Eröffnungs-Premiere erlebte. Mike war live im Festival-Kino dabei, Kane hat die Heim-Streaming-Version genossen. Wer Red Screening im damaligen Festival-Kontext nachlesen will: VLM hat das Festival ausführlich begleitet – von der Corona-Vorankündigung über den Recap Teil 1 (Red Screening als Film 2) bis zum Recap Teil 2 mit Vicious, Psycho Goreman & Co.

Mike: „Ich habe ihn direkt vor Ort im Kino gesängt im O-Ton.“ Kane (mit Pseudo-Spanisch-Aussprache): „Auf der Couch. Ich habe es mir gemütlich gemacht, Füße hochgelegt und dann hab‘ ich mir an Almorir La Martineo geschaut.“

Festival-Atmosphäre-Bonus: Mike erklärt, dass er bei der Erstsichtung im Kino mehr aus dem Film herausholt als bei der Zweitsichtung daheim, weil „die Filme zu der Zündzeit ab 22 Uhr richtig auf die 12 hauen“. Aber: Er war nun mit der zweiten Sichtung Daheim trotzdem genauso unterhalten.

Pierrot Le Fou Mediabook-Veröffentlichung

Anlass der Folge: Pierrot Le Fou bringt den Film am 23. April 2021 ungeschnitten im Limited Mediabook (Blu-ray + DVD) raus. Mike: „Das Label haut den Film jetzt umgeschnitten im Mediabook raus.“ Kane Anekdote: „Es ist ein super schönes Mediabook mit einem unglaublich tollen Cover, das gefällt mir richtig gut. Passt mir überhaupt nicht, dass so schönes Mediabook bringt. Pui, pui, pui.“

Pierrot Le Fou Uncut-Reihe-Rückblick (Kanes Top-5-Mediabooks der Reihe): Daddy’s Girl, Daddy’s Little Girl, Silent Night Deadly Night, Puppet Master, jetzt Red Screening. Kane befürwortet: „Das ist der beste Film in der Uncut-Reihe seit Puppet Master, glaube ich.“

Mike-Bewertung der Reihe: „Es ist ein wenig beliebig geworden, weil die Reihe wirklich mit so Hochkarättern angefangen hat.“ Aber: „Red Screening reiht sich für mich qualitativ zu den ersten 5–6 Filmen. Auf jeden Fall.“ Plus Kane-Side-Bemerkung zu einer obsküren Reihen-Episode: „Dann war es nochmal so eine Perle, wenn man sowas mag.“

Maximiliano Contenti: Der „Maxl“

Director: Maximiliano Contenti, geboren 1984 in Montevideo. Mike-Aussprache: „Maximiliano“ (perfekt). Korbi-Aussprache (in Mike-Inverse): „Maxel“. Kane-Endlich-Resignation: „Passiert mir gut, wenn ich die am Start habe. Ich bin dabei als der Sidekick.“

Contenti hat in Interviews seine Inspirationen offen gemacht. Er wollte einen Tribut an die italienischen Giallo-Filme und die amerikanischen Slasher machen – plus eine Liebeserklärung an das Kino selbst, an das Ritual, einen Film im Saal zu sehen, an die Dunkelheit und das Mysterium der Projektion. Co-Drehbuchautor: Manuel Facal.

Contenti-Vorgängerfilme: Muñeco viviente V (2008), The Channeling (2014, Mit-Anthologie). Mit Red Screening landete er den ersten internationalen Erfolg.

Easter Eggs & Hommagen

Cool: Im Vorführraum und im Foyer hängen Filmposter und Memorabilia, die Contentis Inspirationsquellen aufzeigen:

  • Dario Argento Opera: Filmplakat im Vorführraum – prominenter Augen-fokussierter Giallo, der direkt zum „Eye-Eater“-Killermotiv passt.
  • Dario Argento Tenebrae: Gerahmte Postkarte im Vorführraum.
  • Indiana Jones-Poster: Zitat des klassischen 80er-Genrekinos.
  • Galaxy of Terror / Planet des Schreckens (1981): „Glanzplakat“-Liebeserklärung an die B-Movie-Sci-Fi-Horror-Ära.
  • Lamberto Bava Dämonen 2 (1986): Auch ein Kino-Setting-Horrorfilm. Dario Argento war Produzent. Contenti zitiert das Setting direkt.
  • Im Augenblick der Angst (spanischer Horror-Thriller, ebenfalls in einem Kino spielend): Direkter Tribut.
  • Mario Bava Blutige Seide (1964): Beleuchtungs-Stil und kräftige Rot-Grün-Farbpalette nachempfunden.
  • Modern-Slasher-Verweise: Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, Düstere Legenden.

Mikes Mike-Vermutungen zu Fulci-Einflüssen: Er sieht in den Augen-Kills Anlehnungen an Lucio Fulcis Der New York Ripper (1982) und Voodoo – Schreckensinsel der Zombies (1979). (Anmerkung: Diese sind in Contentis offiziellen Statement-Listen nicht explizit, aber das DNA-Erbe-Argument ist absolut nachvollziehbar.)

Kill-Highlights

Mit handgemachten Effekten und ohne CGI inszeniert. Mike’s Gold-Star-Liste:

  • Der Raucher-Mord: Ein Charakter steht beim Raucherbereich, zieht an einer Zigarette. Der Killer kommt von hinten, hält ihm den Mund zu, schneidet ihm die Kehle auf – und der frisch eingeatmete Rauch schwebt aus dem Halsschnitt. Mike: „Die Idee finde ich mega. Voll geil.“
  • Eisenstangen-Kopfschuss: Schnell und brutal. Kane: „Ein schöner Kill gewesen mit der Stange.“
  • Augen-Entfernung: Der Eye-Eater nimmt die Augen seiner Opfer mit – die Klassiker-Hommage an Argentos Opera-Augen-Spiel und Fulci-Augen-Trauma-Tradition.

Kanes Lob für die Practical Effects: „Er macht ganz fei aus dem bisschen, was er gehoht hat. Du brauchst dich vor keiner großen Produktion verstecken, weil also allgemein was Bildung geht, Sound geht, Schauspieler machen das einwandfrei und eben hat dann auch die Effekte.“

Charaktere & die dämliche Kuh

Mike: „Die Charaktere sind richtig schick geschrieben. Ich finde, dass man sie von Hause aus ins Herz schliesst.“ Hauptdarsteller:

  • Luciana Grasso als Ana: die Ingenieurstudentin, die nach und nach zur „Final Girl“ wird.
  • Ricardo Islas als Killer („Come Ojos“ / Eye-Eater): Pionier des uruguayischen Horrorfilms, Doppel-Funktion als Director des Films-im-Film.
  • Julieta Spinelli und Franco Durán als zentrale Nebenrollen.

Kanes Hass-Auf-Sehen: Eine der weiblichen Charaktere im Saal. „Die dämliche Kuh, die da drin und die ganze Zeit raucht. Die ist mir so auf Nerven gegangen. Schauspielerisch ist es natürlich top, weil sie eine so überhebliche, arrogante Mistsau spielt.“ Sie ist auf einem Date mit jemandem, der wirklich den Film schauen will. Sie nicht. Sie raucht trotz Rauchverbot, drückt Zigaretten am Stuhl aus, und macht eine Handjob-Improvisation in der Hose ihres Begleiters während der Vorführung. Selten so eine Mord-Genugtuung erlebt, wenn diese Figur abgemurmelt wird.

Kane: „Also selten eine so eine, also eine Genugtuung erlebt beim Kill von einer Figur wie bei der dämlichen Kuh.“

Horoskop-Foreshadowing

Im Vor-Schlachtens-Modus liest jemand das Horoskop des Tages vor – angeblich Steinbock. Inhalt: „Heute, was auch immer dir für Leid passiert, du musst da selber durch. Selbst das Opfer von jemand anderem wird dir nicht helfen.“

Kane warnt: Das ist Foreshadowing aufs Finale. Das Horoskop tritt im Wortlaut ein. Mike-Kontext: „Das ist wie ein Wandteppich bei Mitsommer – ganz, ganz voll mit Foreshadowing.“ Aufmerksam zuhören!

Belagerungsstil & John-Carpenter-DNA

Wenn der erste Tote entdeckt wird, schlägt der Film in einen klassischen Belagerungs-Slasher um – inspiriert von John Carpenter (insbesondere Assault on Precinct 13 und The Thing). Mike: „Dann stellt sich heraus, dass der das Kino an sich total opfert. Dann kommt da so ein richtig cooler Belagerungszustand auf, wie man es bei John Carpenter-Filmen kennt.“

Kane fügt zur Logik-Frage hinzu, warum die Opfer im Kinosaal die Morde nicht mitbekommen: „Wir sind beim Slasher, Leute. Da geht es um die Klischees. Wenn man im Kino sitzt, schaut man dem Film zu – nicht dem Nachbarn neben einem.“ Plus Mikes Practical-Argument: Der Saal ist auf zwei Etagen aufteilt, finster, mit lautem Soundtrack im Vordergrund. Eine Eisenstange durch den Kopf hinten kannst du wahrscheinlich nicht mitkriegen.

Deutsche Synchro

Hochwertig. Kane: „Die ist einwandfrei geworden. Passt perfekt.“ Mike: „Ganz weit weg von einer Pornosynchro-Schnellschuss-Scheiße, die ist richtig hochwertig gemacht.“

Kontextuell-wichtig: Bei kleinen Indie-Horror-Produktionen fällt die Synchro häufig stark ab – Pierrot Le Fou hat hier gut investiert. Falls jemand puristisch ist: Original-Spanisch ist im Mediabook auch verfügbar.

Genre-Cross-Connect: Astron 6 & The Editor

Mikes Empfehlung: Wer Astron 6 / The Editor mag, liegt bei Red Screening genau richtig. Das kanadische Filmemacher-Kollektiv Astron 6 (Adam Brooks, Matthew Kennedy, Connor Sweeney, Jeremy Gillespie, Steven Kostanski) hat mit The Editor (2014) eine eigene Giallo-Hommage produziert, die ebenfalls die 70er und 80er Genrekino-DNA in moderner Form auferstehen lässt.

Andere Astron-6-Klassiker: Manborg (2011), Father’s Day (2011). Wer den Retro-Charme von Red Screening mag, sollte sich diese Filme zusätzlich ansehen.

Kurzweilig & Korbi-fehlt-Witz

Praktischer Aufnahme-Hintergrund: Korbi ist diese Folge nicht dabei. Mike und Kane haben vor der Aufnahme bereits eine andere VLM-Folge mit Gast über 1 Stunde gemacht und beschlossen, diese hier kurz und knackig zu halten. Erfolgreich umgesetzt: 18 Minuten netto.

Lustige Folgen-Anekdote: Mike will gar nichts negatives sagen über den Film. Kane: „Der Korbi ist halt nicht dabei, also könnte man es einfach überspringen. Der zwingt uns aber wieder zu, was Negatives zu sagen.“ Beide schaffen es nur halbherzig, etwas Negatives zu finden – was ein gutes Zeichen für den Film ist.

Tops & Flops

Welche eine Kill-Idee aus dem Film findet Mike so brilliant, dass er sie als Highlight nennen muss (Tipp: Es geht um eine angezündete Zigarette und einen aufgeschnittenen Hals)? Welche Charakter aus dem Saal ist Kane so dermaßen auf-die-Nerven-gegangen, dass er Mord-Genugtuung empfunden hat (Tipp: Sie raucht und ist arrogant)? Und warum will Mike absolut nichts Negatives über den Film sagen – obwohl Kane ihn dazu zwingt? Direkt anhören auf Podigee.

Triple Threat

Drei Kategorien: Titten? Trompeten? Tiere? Bei Red Screening ist die Antwort dreimal nein – was Mike fast bis zum Outro-Shock führt. Kanes Erklärung zur Trompete: „Der Handjob passiert in der Hose.“ Heisst: Trompete ja, aber Hosen-bedeckt. Kein Schau-Wert. Kanes selbstironische Bemerkung: „Vielleicht haben wir gelungen, vielleicht ist es eigentlich nur ein Scheißtrick.“

Verdict

Red Screening ist ein Indie-Slasher-Diamant, der seine Genre-DNA mit Liebe und Handwerk inszeniert. Kein CGI, beste Kamera, einwandfreie Schauspielerleistung, und drei oder vier Kills, die in die Pantheon der Slasher-Geschichte gehören – insbesondere der Raucher-Mord. Maximiliano Contenti hat aus minimalem Budget einen Film gezaubert, der sich nicht hinter den 70er-/80er-Vorbildern verstecken muss.

Beide Hosts sprechen volle Empfehlung aus. Kanes 4,5/5 Sterne, Mikes 4,5/5. Pflicht-Sehung für Genre-Fans, insbesondere alle, die Argento, Bava, Carpenter und Astron 6 in einem Topf haben möchten.

Praxis-Tipp: Holt euch das Pierrot-Le-Fou-Mediabook (Limited Edition, Cover sehr schön). Plus: Aufmerksam beim Horoskop am Anfang – Foreshadowing-Hellseher-Phase.

🎧 Folge hören auf Podigee | Spotify | Apple Podcasts | YouTube

Eine kurze Bitte zum Schluss

Wenn euch die Folge gefallen hat, schenkt uns eine Minute auf Apple Podcasts und hinterlasst eine Bewertung. Jede Sternchen-Vergabe hilft uns enorm, neue Hörerinnen und Hörer zu erreichen. Vielen Dank!

Mehr Slasher, Festival & Genre bei VLM

Häufig gestellte Fragen

Aus welchem Land kommt Red Screening?

Es ist eine internationale Co-Produktion von Uruguay, Argentinien und Mexiko, mit dem Director Maximiliano Contenti aus Montevideo. Spanisch ist die Original-Sprache (Originaltitel: Al morir la matinée).

Wo kann man Red Screening kaufen?

Auf Bluray + DVD im Limited Mediabook von Pierrot Le Fou, ab 23. April 2021 verfügbar. Plus auf den gängigen Streaming-Diensten. Cover-Empfehlung: das Originallabel-Cover ist nach Kanes Worten „unglaublich toll“.

Wer ist Maximiliano Contenti?

Uruguayischer Horror-Regisseur (geb. 1984 in Montevideo). Vorgängerwerke: Muñeco viviente V (2008) und Co-Anthologie The Channeling (2014). Red Screening ist sein bisher international erfolgreichstes Werk.

Wer spielt den Killer?

Ricardo Islas, Pionier des uruguayischen Horrorfilms. Cool: er ist auch der Regisseur des Films-im-Film (Frankenstein: Day of the Beast, 2011). Doppelrolle ohne erkennbare Konflikte.

Wo wurde Red Screening seine Welt-Premiere?

Beim HARD:LINE Filmfestival 2020 in Regensburg – als Eröffnungsfilm. Mike war live dabei. VLM hat das Festival ausführlich begleitet: Vorankündigung, Recap Teil 1 (mit Red Screening als Film 2), Recap Teil 2.

Welche Genre-Klassiker werden im Film zitiert?

Hommagen an: Dario Argento (Opera, Tenebrae), Lamberto Bava (Dämonen 2), Mario Bava (Blutige Seide), Lucio Fulci (Der New York Ripper, Voodoo), Im Augenblick der Angst, plus moderne Slasher wie Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast und Düstere Legenden. Die Filmposter und Postkarten im Vorführraum sind direkte Verweise.

Was bedeutet „Eye-Eater“?

Der Killer im Original-Titel heißt „Come Ojos“ (Spanisch für „Er frisst Augen“) – Englisch The Eye-Eater. Sein Markenzeichen: er nimmt seinen Opfern die Augen mit, was direkt auf Argentos Augen-fokussierte Giallo-Tradition verweist.

Warum heisst der Film auf Englisch The Last Matinee?

Der Originaltitel Al morir la matinée bedeutet sinngemäß „Wenn die Matinee stirbt“. Für internationale Märkte wurde der Titel zu The Last Matinee bzw. Red Screening umgewandelt – in den deutschen Märkten heisst er Red Screening – Blutige Vorstellung.

Was ist Pierrot Le Fou Uncut?

Eine deutsche Limited-Mediabook-Reihe vom Label Pierrot Le Fou (zu Alamode Film), die ungeschnittene Versionen von Indie-Horror- und Genre-Filmen veröffentlicht. Kane’s persönliche Top-3 der Reihe: Daddy’s Girl, Silent Night Deadly Night, Puppet Master – plus jetzt Red Screening als neues Highlight.

Nach oben scrollen
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner