WandaVision (2021) – MCU Phase 4 startet auf Disney+

KaneKane
KorbiKorbi

VLM-Jubiläumsfolge Nummer 50 – und die richtige Episode fürs Geek-Out: WandaVision auf Disney+, die erste Marvel-Studios-Serie überhaupt und der offizielle Auftakt der MCU Phase 4. Die ersten beiden Folgen sind seit dem 15. Januar 2021 online. Kane und Korbi reden über das, was sie gesehen haben – Mike ist diese Folge nicht dabei, der hat eine Folge angefangen und nichts kapiert, danach ist er in den Urlaub abgehauen.

Spoiler-Warnung gleich am Anfang: die Folge spoilert großzügig durch das gesamte MCU bis Endgame und Far From Home, plus die ersten beiden WandaVision-Episoden. Wer das Marvel-Universum noch nicht kennt oder die Serie ohne Vorabinfos starten will: Folge 49 zu Schlaf ist die schönere Wahl für den Moment.

WandaVision: Erste Marvel-Studios-Serie auf Disney+

WandaVision ist die erste Live-Action-Serie aus dem Hause Marvel Studios, exklusiv auf Disney+. Showrunnerin: Jac Schaeffer, Regie der ersten Folgen: Matt Shakman. Hauptdarsteller: Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff und Paul Bettany als Vision, plus Kathryn Hahn als nervig-trubelige Nachbarin Agnes (Spoiler-Spekulation: Agatha Harkness). Insgesamt sind 9 Folgen geplant, jeden Freitag eine neue Episode – Disney+ macht es wie das klassische Linearfernsehen, kein Netflix-Binge.

Premieren-Tag: 15. Januar 2021, Doppel-Folgen-Start mit den Episoden 1 und 2. Aufnahme dieser VLM-Folge fand entsprechend nach den ersten beiden Episoden statt – mehr Stoff hat es zu dem Zeitpunkt schlicht nicht gegeben.

MCU Phase 4: Auftakt nach Endgame, verschoben durch Corona

Phase 4 hätte im Jahr 2020 mit Black Widow im Kino starten sollen – stattdessen hat Corona alle Pläne kassiert. Der eigentliche Phase-3-Abschluss Spider-Man: Far From Home (2019) wurde dadurch quasi zum letzten MCU-Lebenszeichen vor einer langen Pause. Anfang 2021 startet Marvel die neue Phase nicht im Kino, sondern auf Disney+ – mit WandaVision. Konsequenz: die erste Phase-4-Erfahrung ist eine 9-teilige Serie, kein Blockbuster.

Kane war einer der Disney+-Abonnenten, der den Service explizit für Star-Wars- und Marvel-Content geholt hat. Die Verschiebungen waren entsprechend frustrierend. Mit WandaVision geht es endlich los – und gleich mit einem Format, das niemand erwartet hat.

Wer sind Wanda und Vision? Der MCU-Werdegang bis 2021

Vision begann im MCU als J.A.R.V.I.S. – die KI-Stimme aus Tony Starks Iron-Man-Anzug, gesprochen von Paul Bettany ab 2008. In Avengers: Age of Ultron (2015) wurde Bettany zum Live-Action-Vision: Tonys Reserve-Programm bekommt durch Ultron einen synthetischen Vibranium-Körper plus den Mind Stone in der Stirn, einen der sechs Infinity-Steine. In Infinity War (2018) reißt Thanos ihm den Stein aus dem Schädel, Vision stirbt. In Endgame wird Vision nicht wiederhergestellt – nur die Schnipser-Opfer kehren zurück, nicht die direkt Getöteten.

Wanda Maximoff alias Scarlet Witch ist seit Age of Ultron im MCU dabei (Cameo schon im Captain America 2 Mid-Credit). Telekinese, Realitätsverzerrung, Energie-Manipulation – im weiteren Verlauf eine der mächtigsten Figuren im Universum. Ihre Liebesgeschichte mit Vision entwickelt sich über mehrere Filme, mit Infinity War als Endpunkt: Wanda muss Vision erst selbst töten, um den Stein zu zerstören, dann dreht Thanos die Zeit zurück und tötet ihn ein zweites Mal vor ihren Augen. Sie selbst wird weggeschnipst und kehrt in Endgame zurück. Vision bleibt tot – auf der Beerdigung am Ende von Endgame ist Wanda noch dabei.

VLM-Verständnis: das Trauma-Konto der Figur ist randvoll. Eltern bei Granaten-Beschuss durch Stark-Industrie-Munition gestorben, Bruder Pietro in Age of Ultron tot, Geliebter Vision zweifach gestorben. WandaVision setzt nach Endgame an – die Frage ist nicht warum Wanda durchdreht, sondern wie die Serie damit umgeht.

50er-Jahre-Sitcom-Hülle: das Experiment, das spaltet

Die ersten beiden Folgen sind komplett in 50er- bzw. 60er-Jahre-Sitcom-Ästhetik gedreht: schwarz-weiß, Studio-Kulissen, Live-Studio-Audience-Lacher, Slapstick-Humor à la I Love Lucy und Bewitched. Wanda und Vision spielen ein frisch verheiratetes Paar in einem amerikanischen Vorort, eingeklemmt zwischen Boss-zum-Essen-Folge-Klassiker und nervig-redseliger Nachbarin Agnes.

Korbi-Reaktion: ohne Trailer-Vorwissen erst einmal heftig irritiert. Die erste Folge ist für ihn „a tickerl too much“ – der Slapstick-Anteil kippt ins Anstrengende, der Mystery-Anteil ist mit unter 5% sehr gering. Nach der zweiten Folge angespitzt, wartet jetzt auf den Twist.

Kane-Reaktion: beim ersten Schauen „what the fuck schaue ich da gerade an“, beim zweiten Mal mit Hirn an gemerkt, dass es überall Hinweise gibt. Mehrere Stellen, an denen das Setting kippt: wenn das Paar gefragt wird, woher es eigentlich kommt, und beide einfach keine Antwort wissen, dann wird der Ton kurz stumm und alles intensiv. Die Würg-Szene mit dem Boss am Esstisch in Folge 1 ist beklemmend lang. Direkt danach ist alles wieder quietsch-fröhlich. Diese Tonsturzfolgen sind für Kane das eigentliche Pfund.

Konsens: Marvel hat sich was getraut. Niemand erwartet von einem Phase-4-Auftakt einen 50er-Sitcom-Stil. Dass es spaltet, ist Teil des Konzepts.

House of M und die Comic-Spur

Kane bringt im Talk eine zentrale Spekulation: das Sitcom-Setting ist nicht zufällig. House of M ist ein großes Marvel-Comic-Event aus 2005, in dem Wanda durch ihre Realitätsverzerrungs-Kräfte eine komplette Alternativ-Realität erschafft, in die sie sich vor ihrem Trauma flüchtet. Die Avengers müssen sie nach und nach zurückholen – Wolverine bemerkt als Erster, dass etwas nicht stimmt.

Easter-Egg im Pilot, das in diese Richtung deutet: in der Boss-Esszenen-Folge bringt das Paar eine Weinflasche namens Maison du Mépris mit – wörtlich übersetzt „Haus der Missachtung“, also ein klares House of M-Wordplay. Plus die schlagartige Bauch-Geburt-Andeutung am Ende von Folge 2: in den Comics gehen Wandas Wunsch-Kinder verloren, was den Realitätsbruch erst auslöst.

Kane-Wette: WandaVision steuert auf einen House-of-M-Twist zu, vermutlich kombiniert mit dem Multiverse-Setup für Elizabeth Olsens Auftritt in Doctor Strange in the Multiverse of Madness. Disney wird einen kompletten Kindstod-Plot vermutlich nicht 1:1 übernehmen, aber die Realitäts-Bruch-Achse ist gesetzt.

Easter Eggs satt: von Stark-Toastern bis Grim Reaper

WandaVision streut Comic- und MCU-Verweise im Sekundentakt. Was in den ersten beiden Folgen aufgefallen ist:

  • Sword-Logo am Ende von Folge 1: die Kamera zoomt aus der Sitcom-Welt heraus, ein Logo wird sichtbar – S.W.O.R.D. (Sentient Weapon Observation and Response Department). Im Comic die Schwester-Organisation von SHIELD, zuständig für Bedrohungen aus dem Weltall. Plausible Übernahme, nachdem SHIELD im MCU ausgedient hat.
  • Imker am Folge-1-Ende: ein Mann in Bienen-Anzug klettert aus einem Gulli, Sword-Logo auf dem Rücken, Bienen-Summen. Plus Anklänge an die A.I.M.-Anzüge aus Iron Man 3. Comic-Verbindung: Swarm, ein deutscher Wissenschaftler, dessen Körper aus Bienen besteht – Kane hat das selbst noch nicht ganz im Griff.
  • Stark-Industries-Toaster: in Folge 1 die fiktive Werbung für einen Toaster mit dem Slogan „Forget the past – this is your future“. Beim Toast-Reinstecken hört man das Iron-Man-Waffen-Lade-Geräusch. Lesart: Wanda möchte die Stark-Industrie-Vergangenheit ihrer Familie ausblenden.
  • Strucker-Hydra-Werbung: in Folge 2 eine Strucker-Armbanduhr mit Hydra-Logo. Strucker war der Forscher, der die Maximoff-Zwillinge experimentell modifiziert hat. Klares Schmerz-Trigger.
  • Bova Milk im animierten Folge-2-Intro: eine Anspielung auf Bova, eine genetisch veränderte Mensch-Kuh-Kreuzung, die in den Comics Hebamme bei der Geburt von Wanda und Pietro war. Vollkommen abgespacedes Comic-Detail, das hier liebevoll versteckt ist.
  • Aunt Ace: ein zweites Poster im selben Intro, Hinweis auf Agatha Harkness.
  • Grim-Reaper-Helm im Zwischenboden: wenn die Kamera im Folge-2-Intro über das Haus fährt, sieht man kurz einen Zwischenboden mit einem Helm und Knochen. Grim Reaper ist in den Comics ein Erzfeind von Vision; „Leiche im Keller“-Verweis von Vision selbst zu seinem Boss in Folge 1.

Plus der visuelle Stilbruch im animierten Folge-2-Vorspann: Hubschrauber im Gebüsch in Iron-Man-Roten-Anzug-Farben, Sword-Logo auf der Seite, einer der zwei farbigen Akzente in der ansonsten schwarz-weißen Welt. Plus die Radio-Stimme bei der Gartenparty: „Wer tut dir das an, Wanda?“ – kalter Schauer-Moment in Mitten des Slapsticks.

Mephisto und die Frage nach Agnes‘ Mann

Eine Spekulation, die sich nach Folge 1 stark hält: Agnes (Kathryn Hahn) ist im Comic-Original Agatha Harkness, eine uralte Hexe und Mentorin der Scarlet Witch. Sie hat Wanda in den Comics geholfen, Wunsch-Kinder zu erschaffen – allerdings aus Seelenbestandteilen von Mephisto, dem Marvel-Teufel.

In WandaVision redet Agnes ständig von ihrem Mann „Ralph“, der aber nie gezeigt wird. Fan-Theorie zum Zeitpunkt der VLM-Folge: Ralph = Mephisto. Der Mephisto-Auftritt im MCU wird seit Jahren erwartet, WandaVision wäre die naheliegendste Tür dafür.

(Spoiler-Vorgriff aus heutiger Sicht: Agnes ist tatsächlich Agatha Harkness – siehe später Agatha All Along 2024 als eigene Spin-off-Serie. Mephisto blieb 2021 ein Theorie-Phantom und kam nicht.)

MCU 2021: Black Widow, Loki, Doctor Strange 2 und der Multiverse-Pfad

Mit WandaVision als Türöffner ist 2021 das Jahr der MCU-Wiederbelebung. Korbi und Kane gehen die kommenden Releases durch:

  • Black Widow – endlich der Solo-Film mit Scarlett Johansson, mehrfach verschoben
  • The Falcon and the Winter Soldier – die zweite Disney+-Serie nach WandaVision
  • Loki – Tom Hiddleston bekommt die Serien-Bühne, mit klarem Multiverse-Setup
  • Shang-Chi, Eternals, Spider-Man: No Way Home, Hawkeye – plus später Thor: Love and Thunder mit Natalie Portmans Rückkehr und Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Korbis Beobachtung: WandaVision passt strategisch genau zu Disney+, weil das Format experimentell und fantasy-getrieben ist. Action-orientierte MCU-Geschichten landen weiterhin im Kino, charakterzentrierte Mystery-Mini-Serien auf Disney+. Funktioniert nur, wenn jede Serie ihren eigenen Stil hat – siehe DC mit dem James-Gunn-Suicide-Squad-Reboot, der besser aussieht als der Original-Suicide-Squad.

Kane-Frohlocken außerhalb des MCU-Pfads: Deadpool 3 mit Kevin-Feige-Zusage als R-rated und Disney-MCU-Integration. Der nicht-bewiesene aber heißeste Fan-Theorie-Anker: Noobmaster69 aus Endgame (Tor-Fortnite-Beleidigung) ist Wade Wilson.

Wöchentlich vs Binge: Disney+ macht Linearfernsehen

Disney+ released eine Folge pro Freitag – kein Netflix-Binge, kein Amazon-Komplettpaket. Eine Unart, die sich mittlerweile auch bei den anderen Streamern eingeschlichen hat: Netflix bringt manche Serien in zwei Halbstaffel-Hälften (Stranger Things), Prime macht es bei The Vikings und Fear the Walking Dead ähnlich.

Korbis Konsequenz: er wird WandaVision nicht jeden Freitag schauen, sondern in einem Rutsch nachholen, sobald die Staffel komplett ist. Kane ist umgekehrt zu nervös – will sofort wissen, was es mit dem Imker-Typ und dem dicken Bauch am Ende von Folge 2 auf sich hat.

Budget-Schätzung kursiert in englischsprachigen Quellen: ca. 25 Millionen Dollar pro Folge, Gesamtbudget ungefähr 150 bis 200 Millionen. Vergleichbar mit einem mittelgroßen MCU-Film, aber gestreckt auf 9 Episoden – also klar günstiger als ein Avengers-Blockbuster mit 250-Mio-Budget.

Tops und Flops nach Folge 1+2

  • Korbis Top: die Cliffhanger – die Folge-1-Schluss-Aufnahme aus der Sitcom-Welt heraus, plus die Sword-Tarn-Aktionen am Folge-2-Ende. Macht extrem neugierig auf den Twist.
  • Korbis Flop: die erste Folge ist humormäßig „a tickerl too much“ – 80% Sitcom-Slapstick, kaum Mystery-Pfeffer. Wenn man als MCU-Fan kommt und auf Action wartet, ist das anstrengend.
  • Kanes Top: der Mut zum Experiment. Marvel traut sich beim Phase-4-Auftakt eine 50er-Sitcom-Hülle anstelle eines Action-Blockbusters – das ist ein starkes Statement und macht Lust auf das, was noch kommt.
  • Kanes Flop: nach 8 Minuten Abspann der ersten Folge gibt es nichts. Kein Post-Credit-Szene, kein Bonus-Frame – Marvel-Tradition gebrochen, das fühlt sich nach Verarsche an.

Konsens: ein Genre-mutiger Auftakt, der sich erst über die kommenden Wochen vollständig erklärt. Wer die ersten beiden Folgen durchhält, ist gepackt. Wer schon nach Folge 1 abschaltet, hat das Konzept nicht verstanden.

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Direkt davor lief Folge 49 – Schlaf (2020) mit Michael Venus‘ Genre-Debüt – Sandra Hüller im deutschen Mystery-Thriller. Davor in Folge 48 – Rambo: First Blood mit Gast Peter Gregor Action-Klassiker, in Folge 47 – Beste Filme 2020 (Letterboxd-Edition) die Best-Of-Tradition. Spätere MCU-Folgen: Folge 138 – Thor: Love and Thunder (Steadyklusiv), Folge 156 – She-Hulk: Marvel dreht ab (Steadyklusiv), plus für den großen MCU-Rewatch Folge 68 – Captain America: The First Avenger. Komplette Filmübersicht in der Film-Kategorie.

FAQ

Wer ist in dieser Folge dabei?

Kane und Korbi – Mike ist diese Folge nicht dabei (nach eigener Aussage hat er eine Folge angefangen und nichts kapiert, anschließend ist er in den Urlaub gefahren). Die Aufnahme erfolgte nach den ersten beiden WandaVision-Episoden – mehr Material gab es zum Zeitpunkt schlicht nicht.

Worum geht es in WandaVision?

Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) und Vision (Paul Bettany) leben scheinbar als frisch verheiratetes Paar in einem amerikanischen Vorort, eingebettet in Sitcoms unterschiedlicher Jahrzehnte – die ersten beiden Folgen in 50er- und 60er-Jahre-Optik. Vision ist allerdings am Ende von Avengers: Infinity War gestorben und in Endgame nicht zurückgekehrt. Die Serie deutet von Anfang an an, dass Wanda diese Realität selbst erschaffen hat – eine House-of-M-Anlehnung – um ihren Verlust und ihre Trauer auszublenden. Außen herum wartet S.W.O.R.D. mit Imker-Typen und Kontroll-Apparat.

Wer hat WandaVision gemacht?

Showrunnerin und Hauptautorin Jac Schaeffer, Regie der ersten Folgen Matt Shakman. Produktion: Marvel Studios, Executive Producer Kevin Feige. Hauptdarsteller: Elizabeth Olsen, Paul Bettany, Kathryn Hahn, Teyonah Parris, Kat Dennings, Randall Park. 9 Episoden geplant, wöchentlich freitags ab 15. Januar 2021 auf Disney+. Die kursierende Budget-Schätzung liegt bei rund 25 Millionen Dollar pro Folge, also insgesamt 150–200 Millionen Dollar.

Wer sind Wanda Maximoff und Vision im MCU?

Wanda alias Scarlet Witch ist seit Avengers: Age of Ultron (2015) im MCU – eine der mächtigsten Figuren mit Realitätsverzerrungs-Kräften. Vision begann als J.A.R.V.I.S.-KI-Stimme aus den Iron-Man-Filmen ab 2008, wurde in Age of Ultron ein Live-Action-Android mit dem Mind Stone in der Stirn. Die beiden verlieben sich in der Phase-3-Reihe, in Infinity War tötet Wanda Vision selbst zur Verteidigung des Steins, danach dreht Thanos die Zeit zurück und tötet ihn ein zweites Mal. In Endgame kehrt Wanda durch den Reverse-Schnipser zurück, Vision bleibt tot.

Was ist S.W.O.R.D.?

Sentient Weapon Observation and Response Department – die Schwester-Organisation von SHIELD, im Comic zuständig für extraterrestrische Bedrohungen. Im MCU-Kontext nach SHIELDs Ende eine plausible Nachfolge-Behörde. Das S.W.O.R.D.-Logo erscheint zum ersten Mal beim Folge-1-Schluss-Zoom-Out aus der Sitcom-Welt heraus, plus auf dem Hubschrauber im animierten Folge-2-Intro.

Wie wird die Serie veröffentlicht?

9 Episoden insgesamt, eine pro Woche jeden Freitag auf Disney+. Doppel-Folgen-Start am 15. Januar 2021 mit Episoden 1 und 2, danach im Wochentakt. Kein Binge-Modus, anders als Netflix-Eigenproduktionen. Disney+ folgt dem klassischen Linearfernseh-Modell, was die Serien-Diskussion im Netz wochenweise neu auflädt.

Was ist die House-of-M-Spekulation?

House of M ist ein Marvel-Comic-Event aus 2005, in dem Wanda durch ihre Realitätsverzerrungs-Fähigkeiten eine komplette Alternativ-Realität erschafft, in die sie sich vor ihrem Trauma flüchtet. Hinweis im Pilot: das Boss-Esszenen-Ehepaar bringt eine Weinflasche namens Maison du Mépris – Französisch für Haus der Missachtung, ein klares Wordplay auf House of M. Plus die plötzliche Schwangerschafts-Anzeige am Ende von Folge 2: in den Comics gehen Wandas Wunsch-Kinder verloren, was den Realitäts-Bruch erst auslöst.

Welche MCU-Filme und -Serien folgen 2021?

Nach WandaVision: The Falcon and the Winter Soldier (März 2021), Black Widow (Mai 2021), Loki (Juni 2021), What If…? (Sommer 2021), Shang-Chi (Juli 2021), Eternals (November 2021), Hawkeye (Ende 2021), Spider-Man: No Way Home (Dezember 2021). 2022 dann Doctor Strange in the Multiverse of Madness mit Wandas direkter Fortsetzung und Thor: Love and Thunder. Plus Ms. Marvel als weitere Disney+-Serie.

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