Korbi moderiert, Kane diskutiert mit – und beide haben The Last of Us Part II (2020) zweimal hintereinander durchgespielt, inklusive 100-Prozent-Trophäen. Das ist die zweite VLM-Auseinandersetzung mit Naughty Dogs Sequel: Kane hatte das Spiel schon im Woah Lecks spontan beweint, und nach Wochen Antriggern hat Korbi nachgezogen.
📌 Hinweis zum Format: Diese Folge stammt aus Dezember 2020 und läuft heute unter der Kategorie Talkthrough, obwohl es das Format damals offiziell noch nicht gab. Wir haben die Talkthrough-Reihe erst später eingeführt und ordnen passende Spiele-Folgen rückwirkend dort ein.
Der Plan: ein offenes Gespräch, fast spoilerfrei, mit klarer Spoiler-Warnung sobald die Diskussion in heikles Terrain abdriftet. Die Folge trifft mitten in den medialen Sturm – TLOU2 erschien im Juni 2020, wurde von der Kritik gefeiert und gleichzeitig auf den User-Wertungs-Plattformen sofort review-bombt. Die Erfahrung beider Hosts: Wer das Ding wirklich von Anfang bis Ende durchspielt, sieht eine andere Geschichte als die User-Score-Mob am Release-Tag.
Worum geht’s? (Spoilerfreie Einordnung)
Damit Hörer ohne TLOU1-Vorwissen mitkommen, gibt’s erst einen kompakten Recap: The Last of Us (2013) startet mit dem Ausbruch einer Pandemie, ausgelöst durch einen mutierten Cordyceps-Pilz – die Sporen infizieren Menschen und verwandeln sie in zombieähnliche Kreaturen (Runner, Clicker, später Bloater). Protagonist Joel verliert in der Eröffnungsszene seine Tochter, wird Schmuggler und bekommt 20 Jahre später den Auftrag, die immune Ellie zu einer Widerstandsbewegung namens Fireflies zu schmuggeln, die aus ihr ein Heilmittel entwickeln will. Aus dem Auftrag wird eine Vater-Tochter-Reise quer durch ein post-apokalyptisches Amerika.
TLOU Part II setzt ein paar Jahre später ein: Ellie ist jetzt 19, lebt mit Joel und seinem Bruder Tommy in der Siedlung Jackson, einer der seltenen funktionierenden Gemeinschaften in dieser Welt. Nach einer emotional aufgeladenen Auftakt-Szene begibt sich Ellie auf eine Rachereise nach Seattle – und das ist alles, was sich ohne Spoiler erzählen lässt. Beide Hosts berichten, dass sie nach dem Intro erst einmal den Controller weglegen mussten.
Die doppelte Perspektive: Ellie und Abby
Naughty Dogs erzählerischer Hauptkniff: Etwa zur Hälfte des Spiels wechselt der spielbare Hauptcharakter. Aus Ellies Perspektive springt das Spiel zu Abby – einer zweiten Hauptfigur, deren Geschichte zeitlich überlappend zu Ellies Reise verläuft. Was vorher klar wirkte, kippt: Schwarz-Weiß löst sich auf, gut und böse verschwimmen, beide Charaktere werden plötzlich nachvollziehbar.
Kane formuliert die emotionale Konsequenz drastisch: Am Ende will man beide Figuren am liebsten zusammenbringen, dass sie sich vertragen, statt sich weiter aufzureiben. Das ist erzählerisch genau der Punkt, den Naughty Dog erzwingt – Empathie für jede Figur, auch für die Antagonistin. Wer das durchhält, hat ein anderes Spiel erlebt als wer nach 30 Minuten den Mehrspieler-Modus oder Metacritic-Klick öffnet.
Locations und Fraktionen: Ellie startet im verschneiten, familiären Jackson und reist nach Seattle. Dort treffen beide Charaktere auf zwei verfeindete Fraktionen: die Wolves (Washington Liberation Front) als militaristisch-disziplinierter Verband, in dem Abby aufgewachsen ist, und die Scars (Seraphites) als extremistische Sekte, die einer früheren Anführerin huldigt. Korbi merkt an, dass die Atmosphäre zwischen Ellies und Abbys Levels deutlich kippt – Abbys Abschnitte fühlen sich düsterer und teilweise wie in einem Resident-Evil-Setting an.
Der erste Kontakt mit den Scars ist für Kane eine der intensivsten Spielszenen seines Lebens: schrille Pfiffe als Kommunikationssignal, ein Pfeil aus dem Nichts, Panikattacke auf der Couch. Das Spiel macht Schwitzen Teil seiner Mechanik.
Entwicklung, Mocap und das Naughty-Dog-Duo
Naughty Dog hat zwischen TLOU1 (2013) und Part II zwischendurch auf Uncharted 4: A Thief’s End (2016) umgeschwenkt – beide Spielreihen kommen aus demselben Studio und teilen viel DNA bei Steuerung, Animation und Cinematic-Inszenierung. Dasselbe gilt fürs Cast-Setup: TLOU2 baut auf dem Performance-Capture echter Schauspieler auf. Troy Baker spielt erneut Joel, Ashley Johnson erneut Ellie – dieselben Stimmen und Gesichter wie im Vorgänger.
Creative Director und Co-Autor ist Neil Druckmann, das Drehbuch hat er gemeinsam mit Halley Gross geschrieben. Der Score stammt von Gustavo Santaolalla, dem zweifachen Oscar-Gewinner (Brokeback Mountain, Babel) – derselbe Komponist, der schon TLOU1 mit seinem unverwechselbaren Ronroco-Sound geprägt hat.
Empfehlung beider Hosts an alle, die TLOU1 nicht komplett in Erinnerung haben: Vor Part II das DLC Left Behind spielen. Es erzählt Ellies Backstory mit ihrer Freundin Riley, ist maximal vier Stunden lang und macht Ellies Charakter in Part II viel verständlicher. Wer behauptet, Ellie sei in Part II plötzlich ein Rache-Dämon ohne Vorgeschichte, hat Left Behind nicht gespielt.
Die Reviewbomb-Kontroverse: Metascore vs. Realität
Am Release-Tag im Juni 2020 kollidiert TLOU2 frontal mit dem Internet. Während die offizielle Kritik (Magazine, Spiele-Redaktionen) das Spiel durchgängig hoch bewertet, kippt der User-Score auf Metacritic in den ersten 24 Stunden auf nahe null. Das Muster: koordinierte Negativ-Bewertungen, oft erkennbar von Leuten, die das Spiel unmöglich in der kurzen Zeit durchgespielt haben können (TLOU2 hat 25–35 Stunden Spielzeit, auf einer Vollendung-Stufe wie Kanes Platin-Run sogar mehr).
Die Kritik-Themen waren nicht spielmechanisch: Sie richteten sich gegen die offene Inszenierung von Ellies lesbischer Beziehung zu Dina, gegen Abbys nicht-stereotype, maskuline Optik, und gegen erzählerische Entscheidungen, die den Hass-Mob nicht in seiner Komfortzone abholten. Beide Hosts machen klar: Das ist homophober und frauenfeindlicher Bullshit, keine fundierte Kritik. Die Diversität sitzt in TLOU2 organisch in der Welt, nicht als Vorschlaghammer-Botschaft – genau so, wie sich Hosts und Spieler das eigentlich wünschen würden.
Die hässliche Eskalation: Der Hass blieb nicht auf Bewertungs-Plattformen. Die Schauspielerinnen von Dina und Abby wurden auf Social Media direkt belästigt, Director Neil Druckmann erhielt Morddrohungen. An dem Punkt hört Meinungsfreiheit auf. TLOU2 ist nur ein besonders sichtbarer Fall in einer Reihe ähnlicher Eskalationen rund um Spiele und Serien mit progressiven Entscheidungen.
Korbis Schluss: Wer schlecht bewertet, ohne wirklich durchgespielt zu haben, ist respektlos – nicht nur gegenüber Naughty Dog als Studio, sondern gegenüber jedem einzelnen Mocap-Schauspieler, Animator und Komponisten, die jahrelang an dem Werk gearbeitet haben.
Musik, Technik und nahtlose Cinematic-Übergänge
Was TLOU2 von beiden Hosts gefeiert wird, sind die Gitarren-Performances. Ellie spielt im Spiel akustisch Gitarre – und Ashley Johnson spielt das wirklich, das ist nicht nur Mocap. Die Szene, in der Ellie für Dina Take On Me von a-ha (1985) als akustisches Cover spielt, ist für Kane eine der berührendsten Spielszenen überhaupt. Joel hat sein eigenes Leitmotiv: Future Days von Pearl Jam, erschienen auf dem Album Lightning Bolt (2013). Die Credits lassen Ellie und Joel gemeinsam Wayfaring Stranger singen – auf dem offiziellen The-Last-of-Us-YouTube-Kanal gibt’s ein Live-Music-Video mit Troy Baker und Ashley Johnson, das ist Pflichtgucken.
Santaolallas Score schiebt sich dazu mit dem typischen Saiten-Sound durch jede emotionale Sequenz – Brokeback-Mountain-Energie in Cordyceps-Apokalypse.
Technisch ist TLOU2 eines der beeindruckendsten PS4-Spiele zum Generationsende. Die Übergänge zwischen Cinematic und Gameplay sind nahtlos, Ladezeiten praktisch nicht spürbar, weil das Spiel im Hintergrund während der Cutscenes nachlädt. Beleuchtung und Farbgebung sind so sorgfältig, dass beide Hosts mehrfach Screenshots als Hintergrundbilder verwenden würden.
Steuerung und Animation verrät die Naughty-Dog-DNA. Wer Uncharted gespielt hat, fühlt sich sofort heimisch. Bewegungs-animationen sind realistisch dosiert: Wenn Ellie ins Wasser läuft, spürt man den Widerstand ab Hüfthöhe, statt durchs nasse Element zu hopsen. Man hat nie das Gefühl, eine übermenschliche Spielfigur zu steuern – beide Hauptfiguren wirken wie verletzliche, echte Menschen.
Erzählung in Fragmenten: Notizen, Karten und Münzen
Was TLOU2 von vielen Spielen abhebt: Sammelobjekte sind narrativ verflochten, kein leeres Ankreuz-Pflichtprogramm. Notizen und Tagebucheinträge erzählen Mini-Geschichten von Menschen, die nie als Spielfiguren auftauchen – oft über mehrere Levels hinweg. Ein Beispiel, das Kane besonders im Kopf bleibt: Ein Mann hinterlässt in mehreren Hochhäusern Zettel für seine Frau, Spuren-Lege-Logik, bis man irgendwann seine Leiche mit Abschiedsbrief findet. Keine Cutscene, kein NPC-Dialog – nur Papier in der richtigen Reihenfolge.
Auch die Sammelmünzen sind charakter-verankert: Sie waren Abbys Hobby mit ihrem Vater. Wer sie sammelt, sammelt gleichzeitig Subtext zur Figur. Das ist Sammelmechanik mit Sinn.
Ellie hat zusätzlich Sammelkarten, ein eigenes Tagebuch mit Skizzen, und Korbi merkt an: Im zweiten Durchgang, mit der Story bereits im Kopf, erschließen sich Notizen und Tagebucheinträge noch einmal anders – man versteht früher, warum bestimmte Momente für Charaktere schmerzhaft sein müssen.
Schwierigste Gegner und das offene Ende
Schwierigster Gegner-Typ für beide Hosts: die Pilz-Batzen (im Spiel als Shamblers/Bloater-Variante), die Sporenwolken absondern und sich teilweise in Einzelteile auflösen, bevor sie sich wieder zusammensetzen. Resident-Evil-Atmosphäre in Cordyceps-Welt. Korbi hat gegoogelt in der Hoffnung auf einen Trick – Antwort: ausweichen und dauerschießen. Punkt. Plus: Abbys Faustkampf-Sequenzen sind brutal hart, inklusive eines Boss-Faustkampfs ohne Waffe, den beide Hosts als physisch auslaugend empfanden.
Das Ende kommt zweimal: Es gibt einen Moment, an dem man denkt, das war’s – und dann geht es noch ein bedeutendes Stück weiter. Das endgültige Finale liefert eine Schlusskampf-Sequenz, die beide Hosts hart trifft, und eine letzte Rückblende mit Joel und Ellie im Museum (Geburtstags-Szene mit Weltraumausstellung), die für Korbi der Punkt war, an dem er kurz vorm Tränen-Verdrücken stand.
Beide Hosts hoffen auf einen dritten Teil: Naughty Dog hat erzählerisch genug Welt aufgespannt, um eine TLOU3-Geschichte mit neuen Charakteren zu rechtfertigen, idealerweise mit der Frage, ob jemals doch noch ein echtes Heilmittel entsteht. Druckmann hat kurz nach Release ein DLC ausgeschlossen, aber Set-Foto-Posts der Cast haben die Gerüchteküche längst wieder angeheizt.
Patch-Update und Trophäen-Frust
Kane hat das Spiel mit 100-Prozent-Trophäen und Platin auf der schweren Stufe in 35 Stunden durchgespielt – inklusive aller Collectibles. Dann kommt nach Wochen ein Update von Naughty Dog: zwei neue Trophäen eingebaut. Der Platin-Status bleibt zwar, aber wer wirklich 100 Prozent haben will, muss zusätzlich auf einer noch härteren Stufe und im Permadeath-Modus durchspielen – eine Sequenz, in der jeder Tod das gesamte Spiel zurücksetzt. Kanes Reaktion: leicht autistisch veranlagt, also wird er es irgendwann machen, aber Naughty Dog kriegt dafür ein liebevolles „leck mich“ mit auf den Weg.
Für entspanntere Spieler: Es gibt freischaltbare Cheats über das interne Punktesystem – unbegrenzte Munition, One-Hit-Kills, Unsterblichkeit. Damit lässt sich TLOU2 auch in einer entspannteren Variante nochmal angehen, ohne emotionale Komplettüberlastung.
Tops, Flops und der Triple-Threat
Korbis Top: Die Museums-Rückblende. Ellies Geburtstag, Weltraum-Ausstellung, Joel als Vater-Figur in seinem schönsten Modus. Pure Vater-Tochter-Energie aus TLOU1. Der einzige Moment, in dem Korbi in der Folge zugibt, kurz vor Tränen gewesen zu sein.
Kanes Top: Ellie spielt Take On Me für Dina auf der Gitarre. Eine der berührendsten Spielszenen, die Kane je erlebt hat. Schaut er sich gelegentlich noch auf YouTube an.
Korbis Flop: Die Pilz-Batzen-Gegner. Plus die Resident-Evil-Anleihen, die genau diesen einen Gegnertyp so brutal machen.
Kanes Flop: Der Patch mit den nachgeschobenen Trophäen-Anforderungen.
Triple-Threat-Auswertung: Sterben Tiere? Ja, leider – vor allem Hunde, was beide Hosts als emotional besonders schwer empfunden haben. Tot dreckige Welt, in der man trotzdem Bindung zu den Hunden aufbaut, weil man sie aus der jeweils anderen Perspektive auch als Begleiter erlebt. Titten? In dem Spiel keine. Eine Spielfigur (Abby) wird wegen ihrer maskulinen, trainierten Optik im Trompeten-Sinne diskutiert – aber das ist Charakter-Design, kein expliziter Inhalt.
Funfact: Der fiktive Cordyceps-Pilz im Spiel ist inspiriert vom realen Cordyceps unilateralis – einem Pilz, der echte Insekten (vor allem Ameisen) befällt, die motorische Kontrolle übernimmt, sie zur Sonne wandern lässt, dort tötet und als Sporenträger nutzt. Der Pilz wurde unter anderem in der BBC-Doku Planet Earth verewigt – und ist Druckmanns ursprünglicher Inspirations-Auslöser für die TLOU-Welt.
Fazit: Action-Adventure für Erwachsene, Pflicht für Genre-Fans
TLOU2 ist nichts für Kinder, nichts für jeden Tag und nichts für einen Stress-Sonntag. Es ist ein 30-Stunden-Action-Adventure mit erzählerischer Wucht, technischer Spitzenklasse und einer Doppel-Perspektiv-Struktur, die den Spieler zwingt, Empathie auch für die Figur zu entwickeln, die er anfangs hassen sollte. Wer das durchhält, kriegt eines der intensivsten Spielerlebnisse der PS4-Ära. Wer nach 20 Minuten Metacritic auf null klickt, hat das Spiel nicht verstanden – und höchstwahrscheinlich nicht durchgespielt.
Beide Hosts: klare Empfehlung, mit dem Hinweis, das DLC Left Behind aus TLOU1 vorher anzuschauen.
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Mehr aus dem VLM-Universum
In Folge 41 – Deathcember liefert Mike eine Solo-Spätschicht-Review zum filmischen Adventskalender mit 24 Kurzfilmen. Folge 40 – Blind (2020) war Marcel Walz‘ Drama-Slasher-Hybrid mit Kane, Korbi und Mike. Thematisch passend aus dem frühen VLM-Katalog: Folge 26 – #amLeben (#Alive) ist der südkoreanische Zombie-Lockdown-Thriller und liegt damit thematisch direkt neben TLOU2s Cordyceps-Apokalypse, und Folge 27 – Mandy mit Nicolas Cages psychedelischem 80er-Rachetrip teilt erzählerisch denselben Kern wie Ellies Reise nach Seattle. Komplette Spiele-Diskussionen findet ihr in der Games-Kategorie.
FAQ
Wer war in dieser Folge dabei?
Korbi (Moderation) und Kane. Mike ist diesmal nicht dabei – Korbi und Kane haben TLOU2 beide mit Platin-Trophäe durchgespielt und übernehmen die Diskussion.
Ist die Folge spoilerfrei?
Weitgehend. Korbi und Kane einigen sich darauf, ohne große Spoiler zu starten und Spoiler-Warnungen einzubauen, falls nötig. TLOU1 wird allerdings beim Recap teilweise gespoilert, weil sonst der Einstieg in TLOU2 nicht erklärbar wäre.
Was muss ich vor TLOU2 gespielt haben?
Idealerweise The Last of Us (2013) plus das DLC Left Behind. Left Behind ist nur etwa vier Stunden lang, macht aber Ellies Charakterentwicklung in Part II viel verständlicher.
Wie lang ist TLOU2?
25–35 Stunden Spielzeit, je nach Schwierigkeitsgrad und wie gründlich man Collectibles und Nebenpfade abgrast. Kane brauchte 35 Stunden für Platin auf schwer.
Warum war der Metacritic-User-Score am Release-Tag so niedrig?
Koordinierte Reviewbomb-Aktion. Die negative Kritik richtete sich gegen Ellies lesbische Beziehung zu Dina, gegen Abbys nicht-stereotype Optik und gegen erzählerische Entscheidungen. Bei einer Spielzeit von 25–35 Stunden ist klar, dass Bewertungen in den ersten 24 Stunden unmöglich auf einem komplett durchgespielten Spiel basieren konnten.
Auf welchem realen Pilz basiert die Pandemie?
Auf Cordyceps unilateralis, einem Pilz, der echte Insekten wie Ameisen befällt, deren motorische Kontrolle übernimmt und sie als Sporenträger nutzt. Bekannt geworden unter anderem durch die BBC-Doku Planet Earth.
Wer steht hinter Musik und Story?
Creative Director und Co-Autor: Neil Druckmann, Co-Autorin Halley Gross. Score: Gustavo Santaolalla. Joel: Troy Baker. Ellie: Ashley Johnson.
Welche Gitarren-Cover hört man im Spiel?
Take On Me von a-ha (1985), Future Days von Pearl Jam (Album Lightning Bolt, 2013), und in den Credits Wayfaring Stranger – gesungen von Ashley Johnson und Troy Baker zusammen.


