Scream 7 (2026): Warum Kane und Mike den Ghostface-Film verreißen

Kane, Co-Founder von Viva la MovieluciónKane
Mike, Co-Founder und Horror-Experte von Viva la MovieluciónMike

Kane und Mike sezieren Scream 7 und sind fassungslos. Was als geiles Intro im Woodsboro-True-Crime-Airbnb beginnt, kippt zu zweieinhalb Stunden Abwärtsspirale: grauenhaftes CGI, verschenkte Figuren und eine Killerauflösung, bei der beide ausrasten. Plus die Frage, ob Matthew Lillard als Stu Macher nicht die bessere Wahl gewesen wäre. Spoilerwarnung: Wir reden über alles.

Scream 7 (2026): Kevin Williamsons Ghostface-Rückkehr

Der siebte Teil der Scream-Reihe startete am 27. Februar 2026 in den US-Kinos, einen Tag früher in Deutschland. Erstmals selbst inszeniert von Kevin Williamson, dem Autor des Originals von 1996, nach dem Abgang von Radio Silence (Bettinelli-Olpin und Gillett) und Christopher Landon. Das Drehbuch stammt von Williamson und Guy Busick, basierend auf einer Story von James Vanderbilt und Busick. Mit einem Budget von 45 Millionen Dollar und einem weltweiten Einspielergebnis von über 209 Millionen Dollar ist Scream 7 der finanziell erfolgreichste Teil der Reihe, das Franchise hat damit die Milliarden-Dollar-Marke geknackt.

Der gelungene Auftakt im Woodsboro-True-Crime-Airbnb

Mike und Kane sind sich einig: das Intro funktioniert. Das alte Macher-Haus aus dem Original wurde zu einem buchbaren True-Crime-Erlebnis umgebaut. Stab-Fans Scott und Madison checken ein, was in einer geschmackvollen Opening-Sequenz endet. Ghostface im Schattenspiel, das brennende Haus im Hintergrund, für einen kurzen Moment fühlt es sich nach echtem Scream an. Dann beginnt der Sinkflug.

Matthew Lillard als Stu Macher: Hoffnungsträger und Verschwendung

Matthew Lillards Rückkehr als Stu Macher, getötet 1996 durch einen Fernseher auf dem Kopf, war einer der größten Vorab-Hooks von Scream 7. Williamson löst das KI- und Deepfake-mäßig auf, was ein starkes Verwirrspiel hätte werden können: ob Stu wirklich zurück ist, ob er der Strippenzieher ist, ob die ganze Inszenierung ein Bluff ist. Stattdessen verglüht die Idee mit einer Auflösung, die Kane und Mike fassungslos zurücklässt.

Die Killer-Auflösung: Drei Ghostface-Killer aus der Psychiatrie

Spoilerzone, jetzt wird es konkret. Hinter der Maske stecken gleich drei Ghostface-Killer, die sich in der Fallbrook-Psychiatrie kennengelernt haben. Der erste ist der entflohene Patient Karl Gibbs (Kraig Dane), ein Stab-Besessener, der früh von Gale mit dem Wagen überfahren wird und vor allem als Ablenkung dient. Der zweite ist der Pfleger und Stationsleiter Marco Davis (Ethan Embry), ein ehemaliger Tech-Mitarbeiter, der die KI-Deepfakes von Stu bastelt. Der dritte und eigentliche Drahtzieher ist Sidneys Nachbarin Jessica Bowden (Anna Camp). Lucas Bowden (Asa Germann) ist nicht der Killer, sondern Jessicas Sohn und eines ihrer Opfer. Keine echte Verbindung zu den Hauptfiguren, kein Gewicht, keine Genugtuung. Mike und Kane vermissen jeden roten Faden, jede emotionale Auflösung und jeden Sinn dafür, warum gerade dieses Trio den Stunt durchzieht.

Neve Campbell, Courteney Cox und Isabel May

Neve Campbell ist als Sidney zurück, allerdings unter dem Ehenamen Evans. Ihren Mann Mark spielt Joel McHale. Dazu kommt eine anstrengende Mutter-Tochter-Dynamik mit Tochter Tatum, gespielt von Isabel May. Courteney Cox kehrt als Gale Weathers zurück, hat aber laut Mike und Kane kaum etwas zu tun. Isabel May als Tatum bleibt blass, eine charismafreie Zone. Mindy Meeks-Martin (Jasmin Savoy Brown) und Chad Meeks-Martin (Mason Gooding), die Fan-Lieblinge aus Teil 5 und 6, werden im Verlauf des Films komplett verheizt.

CGI wie aus Scary Movie

Technisch fällt Scream 7 nach Kane und Mike weit zurück. Ein Gesicht, das beim Kill mit einem unfreiwillig komischen Boing abfällt. Ein Zapfhahn-Kill, der nach Microsoft Paint aussieht. Kordeln, die wirken, als wären sie aus dem Bauhaus geliefert worden. Was bei früheren Scream-Filmen handgemachte Brutalität war, sieht hier nach Notlösung und Postproduktion-Pflaster aus.

Über 209 Millionen Dollar Box Office: Hoffnung auf Scream 8

Kommerziell ist Scream 7 ein Erfolg. Mit über 209 Millionen Dollar weltweit bei einem Budget von 45 Millionen ist es der finanziell erfolgreichste Scream-Film und der zweithöchstgrossierende Slasher überhaupt (nicht inflationsbereinigt). Ein Scream 8 ist in Arbeit, als Drehbuchautorinnen sind Lilla und Nora Zuckerman (Peacock-Serie Pokerface) im Gespräch. Kevin Williamson hat bereits erklärt, dass er weder schreiben noch Regie führen will. Kane und Mike beenden die Folge mit der Hoffnung, dass Teil 8 mit der Altlast aufräumt und endlich etwas Neues wagt.

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Häufige Fragen zur Scream-7-Folge

Wer sind die Hosts dieser Folge?

Kane und Mike. Korbi war diesmal nicht dabei. Kane bringt seine pointierte Haltung, Mike die Horror-Expertise.

Wer ist der Killer in Scream 7?

Es gibt drei Ghostface-Killer: der entflohene Patient Karl Gibbs (Kraig Dane), der Pfleger Marco Davis (Ethan Embry), der die KI-Deepfakes erstellt, und als Drahtzieherin Sidneys Nachbarin Jessica Bowden (Anna Camp). Lucas Bowden (Asa Germann) ist nicht der Killer, sondern Jessicas Sohn und Opfer.

Was passiert mit Matthew Lillards Rückkehr als Stu Macher?

Stu Machers Rückkehr wird als KI- und Deepfake-Spiel inszeniert. Statt eines starken Verwirrspiels endet die Storyline in einer Auflösung ohne Wirkung, die laut Kane und Mike den größten Reiz von Scream 7 verschenkt.

Wie hat Scream 7 finanziell abgeschnitten?

Mit über 209 Millionen Dollar weltweit bei einem Budget von 45 Millionen ist Scream 7 der finanziell erfolgreichste Teil der Reihe. Das Franchise hat damit die Milliarden-Dollar-Marke geknackt.

Wird es Scream 8 geben?

Ein Scream 8 ist in Arbeit. Als Drehbuchautorinnen sind Lilla und Nora Zuckerman (Peacock-Serie Pokerface) im Gespräch, Kevin Williamson will weder schreiben noch Regie führen. Mike und Kane sind nach Teil 7 vorsichtig optimistisch.


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