Am 20. Mai 2026 startet mit The Mandalorian and Grogu der erste Star-Wars-Kinofilm seit „Der Aufstieg Skywalkers“ von 2019, sechs Jahre Kinopause. In diesem Mandalorian Podcast nehmen Kane und Korbi das zum Anlass, in einer Doppelfolge die komplette Saga aufzuarbeiten: Was ist passiert, wo stehen die Figuren, und warum flippt Kane bei jeder zweiten Szene aus? Teil 1 ist kostenlos und deckt The Mandalorian Staffel 2 und The Book of Boba Fett ab. Teil 2 mit Staffel 3 und dem Filmausblick gibt es exklusiv auf Steady.
The Mandalorian Staffel 2: Peak Mandalorian
Staffel 2 lief im Herbst 2020, mitten in der Pandemie, und war für viele das wöchentliche Highlight. Jede Folge funktioniert wie ein eigener kleiner Western-Kurzfilm: Din Djarin (Pedro Pascal) reitet in eine neue Gegend, hilft Leuten, kriegt Informationen und zieht weiter. Für Korbi die beste Staffel der Serie, weil diese Abwechslung von Folge zu Folge einfach Spaß macht.
Im Hintergrund läuft die große Geschichte: Moff Gideon (Giancarlo Esposito) will Grogu zurück, das Darksaber wechselt den Besitzer, und Mando wird ungewollt zum rechtmäßigen Herrscher von Mandalore. Im Lauf der Staffel treffen beide auf Figuren, die Clone-Wars-Fans zum Ausrasten bringen: Katee Sackhoff als Bo-Katan Kryze in Live-Action, Rosario Dawson als Ahsoka Tano im japanisch angehauchten Samurai-Setting auf Corvus, Timothy Olyphant als Sheriff Cobb Vanth in Boba Fetts alter Rüstung und Temuera Morrison als Boba Fett selbst, der sich aus der Sarlacc-Grube zurückgekämpft hat.
Das Staffelfinale ist für beide Hosts der unangefochtene Höhepunkt der gesamten Serie: Luke Skywalker taucht auf, zerlegt die Dark Troopers mit seinem grünen Lichtschwert und holt Grogu zur Jedi-Ausbildung ab. Ein tränenreicher Abschied, bei dem Mando zum ersten Mal freiwillig den Helm abnimmt, damit Grogu sein Gesicht sehen kann. Für Kane „Peak Mandalorian“, für Korbi das perfekte Serienfinale, bei dem die Serie eigentlich hätte enden sollen.
Krayt-Drachen, Eulen und andere Easter Eggs
Kane liefert die Detailverliebtheit: Das Krayt-Drachen-Skelett aus der allerersten Folge ist eine direkte Referenz an „Eine neue Hoffnung“ von 1977, wo C-3PO in der Wüste an genau so einem Skelett vorbeiläuft. Die mystische Eule, die Ahsoka Tano in Clone Wars begleitet, taucht auch in der Live-Action-Version wieder auf. Und wenn Mando nach dem Krayt-Drachen-Kampf in der nächsten Folge immer noch Drachen-Innereien an der Rüstung kleben hat, ist das für Kane ein Zeichen für die Kontinuität, die diese Serie so stark macht.
Der größte Streitpunkt: Lukes digital verjüngtes Gesicht. Kane hätte lieber Sebastian Stan als jungen Luke gesehen, weil die Ähnlichkeit da ist und etwas Make-up gereicht hätte. Aber die emotionale Wucht des Auftritts hat für ihn trotzdem alles überstrahlt.
The Book of Boba Fett: Kopfgeldjäger wird Daimyo
Boba Fett übernimmt Jabbas altes Verbrecherimperium auf Tatooine und will nicht mit Furcht, sondern mit Respekt regieren. Die Serie erzählt in Flashbacks, wie Boba die Sarlacc-Grube überlebt hat, von Tusken Raidern aufgenommen wurde und dort eine Kultur kennenlernte, die man im Star-Wars-Universum so noch nie gesehen hat. Für beide Hosts das stärkste Element der Serie: Zum ersten Mal werden die Tusken nicht als gesichtslose Barbaren gezeigt, sondern bekommen eine Sprache, Rituale und echte Tiefe.
Die Gegenwart ist weniger überzeugend: Boba verhandelt mit Kartellen, sammelt Verbündete und lässt sich vom Pyke-Syndikat herausfordern. Korbi fehlt der Beweggrund, warum ein Kopfgeldjäger plötzlich Untergrundkönig spielen will. Kane sieht es gelassener, weil sich das ins größere Bild der Star-Wars-Unterwelt einfügt.
Der Elefant im Raum: Zwei von sieben Folgen handeln kaum von Boba Fett, sondern fast komplett von Mando und Grogu. In Folge 5 baut Mando seinen N-1-Starfighter, in Folge 6 besucht er Grogu bei Luke und Ahsoka, und Grogu entscheidet sich für die Rückkehr zu Mando. Disney+ hat damit handlungsrelevante Mandalorian-Story in einem Spin-off versteckt, das nicht so heißt. Korbi findet das strukturell fragwürdig, Kane sieht es als Teil einer größeren, ineinander verzahnten Erzählung.
Tops: Kanes Highlight ist der Rancor-Ritt im Finale, bei dem Danny Trejo als Rancor-Züchter vorher das Tier abgeliefert hat und Boba Fett darauf durch die Straßen von Mos Espa reitet. Korbis Top sind die Tusken-Flashbacks. Flops: Kane ärgert sich über die bunten Moped-Vespas der Mod-Gang und das fehlende Geschwindigkeitsgefühl bei der Verfolgungsjagd. Korbi vermisst Tiefe bei den Nebenfiguren, selbst Fennec Shand bleibt für ihn ein austauschbarer Roboter.
Steadyklusiv: Teil 2
Staffel 3 und der Ausblick auf den Kinofilm
Im zweiten Teil besprechen Kane und Korbi die dritte Staffel und blicken auf den Kinofilm voraus. Exklusiv auf Steady.
Teil 2: Staffel 3 und Filmausblick
Im Steady-exklusiven zweiten Teil geht es um The Mandalorian Staffel 3: Mandos Reinwaschung in den Minen von Mandalore, Bo-Katans Rückkehr an die Spitze der Mandalorianer, die umstrittene Coruscant-Folge mit Dr. Pershing und dem Amnestie-Programm und die große Frage, ob die Serie nach dem perfekten Staffel-2-Finale überhaupt hätte weitergehen müssen. Zum Schluss blicken Kane und Korbi auf den Kinofilm: Was wissen wir über „The Mandalorian and Grogu“? Jeremy Allen White als Rotta the Hutt, Martin Scorseses Alien-Cameo, Sigourney Weaver im Cast und die Erwartungen der beiden Hosts.
The Mandalorian and Grogu: Was wir über den Kinofilm wissen
Star Wars: The Mandalorian and Grogu ist am 20. Mai 2026 in den deutschen Kinos gestartet, zwei Tage vor dem US-Release. Die Weltpremiere fand am 14. Mai 2026 im TCL Chinese Theatre in Los Angeles statt. Regie führt Jon Favreau, der auch gemeinsam mit Dave Filoni und Noah Kloor das Drehbuch geschrieben hat. Die Musik stammt von Oscar-Preisträger Ludwig Göransson, der schon das ikonische Mandalorian-Theme komponiert hat. Es ist der erste Star-Wars-Kinofilm seit „Der Aufstieg Skywalkers“ (2019) und damit das Kino-Comeback der Marke nach sieben Jahren Pause.
Die Handlung setzt nach dem Finale der dritten Staffel an: Din Djarin und Grogu arbeiten jetzt für die Neue Republik und jagen im Auftrag der neuen Regierung imperiale Kriegsherren, die sich nach dem Sturz des Imperiums über die Galaxie verstreut haben. Den Auftrag erteilt Colonel Ward, gespielt von Sigourney Weaver, eine Pilotin und Veteranin der Rebellen-Allianz. Weaver bringt damit ihre erste Star-Wars-Rolle auf die Leinwand und war laut eigener Aussage vom ersten Drehtag an in Grogu verliebt, Favreau hat daraufhin zusätzliche gemeinsame Szenen geschrieben.
Besonders spannend im Cast: Jeremy Allen White (bekannt als Carmy aus „The Bear“) leiht Rotta the Hutt seine Stimme. Rotta ist der Sohn von Jabba, den man als Baby aus dem Animationsfilm „The Clone Wars“ (2008) kennt. Jetzt ist er erwachsen und kämpft als Gladiator in einer Showarena. Favreau hat die Figur mit Apollo Creed aus den Rocky-Filmen verglichen. White spricht die Rolle komplett in Huttese und hat sich dafür am Original-Jabba orientiert.
Martin Scorsese hat als Hugo Durant einen Sprechauftritt: ein vierarmiger Ardennianer, der auf dem Planeten Shakari eine Imbissbude betreibt und von Din Djarin um Hilfe gebeten wird. Scorsese und Favreau kennen sich seit Jahren, trotzdem bleibt es surreal, den Regisseur von „Goodfellas“ als außerirdischen Frittenkoch zu erleben. Weitere Cast-Mitglieder: Steve Blum als Zeb Orrelios (aus „Star Wars Rebels“), Jonny Coyne als imperialer Kriegsherr Lord Janu Coin und Dave Filoni selbst als Kyuzo-Kopfgeldjäger Embo.
Grogu wird im Film komplett mit praktischen Effekten zum Leben erweckt: Animatronics, Puppenspiel und Stop-Motion-Elemente. Favreau betont, dass genau diese Mischung aus neuer Technologie und handwerklicher Arbeit den Kern von Star Wars ausmacht.
Gibt es The Mandalorian Staffel 4?
Die ursprünglichen Pläne sahen eine klassische vierte Staffel auf Disney+ vor. Die Drehbücher wurden 2022 und 2023 komplett geschrieben, der Drehstart war für September 2023 geplant. Dann kamen die Streiks der Schauspieler-Gewerkschaft SAG-AFTRA und legten die Produktion auf Eis. In der Zwangspause überarbeitete Lucasfilm die Pläne und entschied sich, die Geschichte statt als Serie als Kinofilm zu erzählen.
Aktuell deutet alles darauf hin, dass „The Mandalorian and Grogu“ die vierte Staffel ersetzt. Jon Favreau hat aber in Interviews angedeutet, dass noch Material und Ideen für weitere Geschichten vorhanden sind. Ob daraus eine fünfte Staffel, ein zweiter Film oder etwas ganz anderes wird, hängt vermutlich vom Einspielergebnis des Kinofilms ab. Bei einem Produktionsbudget von rund 165 Millionen Dollar muss der Film kein Rekordbrecher werden, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
Unabhängig davon hat Dave Filoni einen eigenen Kinofilm angekündigt, der die Geschichten des sogenannten „Mandoverse“ (also die Handlungsstränge aus Mandalorian, Ahsoka und Book of Boba Fett) zusammenführen und abschließen soll. „The Mandalorian and Grogu“ dürfte also nicht das letzte Kapitel für Din Djarin und Grogu sein, sondern eher eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem größeren Finale.
Wie geht es nach dem Film mit Star Wars weiter?
Nach „The Mandalorian and Grogu“ sind mehrere Star-Wars-Projekte bestätigt: Die zweite Staffel von Ahsoka setzt den Krieg zwischen Neuer Republik und dem imperialen Restbestand fort, während Ahsoka, Sabine Wren und weitere Figuren auf dem extragalaktischen Planeten Peridea festsitzen. Die Animationsserie Maul: Shadow Lord hat bereits eine zweite Staffel erhalten. Auf der Filmseite ist Star Wars: Starfighter mit Ryan Gosling in der Hauptrolle angekündigt. Und Dave Filonis crossover-Film soll die Geschichte des Mandoverse zum Abschluss bringen.
Ob sich aus „The Mandalorian and Grogu“ eine eigene Filmreihe entwickelt, ist offen. Die Struktur des Films, ein in sich abgeschlossenes Abenteuer im Auftrag der Neuen Republik, würde sich für ein Indiana-Jones- oder James-Bond-Modell eignen: jeder Film eine eigenständige Mission, verbunden durch die Hauptfiguren. Für Fans, die sich Sorgen machen, dass die Geschichte hier endet: Es gibt noch reichlich offene Fäden, vom Mythosaur über Großadmiral Thrawn bis hin zu Lukes Jedi-Akademie und deren tragischem Schicksal.
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Teil 2 exklusiv auf Steady: mit Staffel 3, Filmausblick und der Prognose-Runde.
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FAQ
Was wird in der Doppelfolge besprochen?
In Teil 1 (kostenlos) besprechen Kane und Korbi The Mandalorian Staffel 2 und The Book of Boba Fett mit Highlights, Easter Eggs, Tops und Flops. In Teil 2 (Steady-exklusiv) folgen Staffel 3 und ein Ausblick auf den Kinofilm „The Mandalorian and Grogu“.
Muss man Staffel 1 kennen, um die Folge zu verstehen?
Es hilft, ist aber nicht zwingend. Kane und Korbi fassen die wichtigsten Zusammenhänge kurz zusammen. Wer tiefer einsteigen will, kann vorher Folge 33 zu Staffel 1 nachholen.
Warum ist Teil 2 nur auf Steady?
Kane hat sich diese Doppelfolge als Gegenleistung für die Weihnachtsfolge zu „Tatsächlich Liebe“ (2025) ausgehandelt. Teil 1 ist kostenlos, Teil 2 mit Staffel 3 und Filmausblick exklusiv für Steady-Mitglieder, weil, Zitat Kane: „Hergeschenkt wird nichts.“
Wann startet der Kinofilm The Mandalorian and Grogu?
Der Kinostart in Deutschland war am 20. Mai 2026. Es ist der erste Star-Wars-Kinofilm seit 2019 und wird von Jon Favreau inszeniert, mit Pedro Pascal, Sigourney Weaver und Jeremy Allen White im Cast.
Wer sind die Hosts der Mandalorian-Doppelfolge?
Kane und Korbi, beide Co-Founder von Viva la Movielución. Kane bringt die Star-Wars-Expertise und Easter Eggs mit, Korbi die kritischen Strukturfragen und hat sich für die Aufnahme alle drei Staffeln plus Boba Fett durchgebinged.
Wann spielt The Mandalorian and Grogu in der Star-Wars-Zeitlinie?
Der Film spielt wenige Jahre nach dem Fall des Imperiums, also nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und vor „Das Erwachen der Macht“. Die Handlung setzt direkt nach dem Finale der dritten Mandalorian-Staffel an. Die Neue Republik ist noch jung und braucht Leute wie Din Djarin, um imperiale Kriegsherren aufzuspüren.
Gibt es The Mandalorian Staffel 4 oder eine Fortsetzung des Films?
Eine klassische vierte Staffel ist aktuell nicht geplant. Der Kinofilm ersetzt die ursprünglich geschriebene Staffel 4. Ob es einen zweiten Film oder weitere Serien-Staffeln gibt, hängt vom Einspielergebnis ab. Jon Favreau hat angedeutet, dass noch Material für weitere Geschichten vorhanden ist. Zusätzlich plant Dave Filoni einen Crossover-Kinofilm, der die Erzählstränge aus Mandalorian, Ahsoka und Boba Fett zusammenführen soll.
Wer spielt Rotta the Hutt im Kinofilm?
Jeremy Allen White, bekannt als Carmy aus „The Bear“, leiht Rotta the Hutt seine Stimme. Rotta ist Jabbas Sohn, den man als Baby aus dem Clone-Wars-Animationsfilm (2008) kennt. Im Film ist er erwachsen und kämpft als Gladiator in einer Arena. White spricht die Rolle komplett auf Huttese.
Welche Star-Wars-Projekte kommen nach The Mandalorian and Grogu?
Bestätigt sind die zweite Staffel von Ahsoka, die zweite Staffel der Animationsserie Maul: Shadow Lord, der Kinofilm Star Wars: Starfighter mit Ryan Gosling und Dave Filonis Mandoverse-Crossover-Film. Auf der Serienseite laufen außerdem Projekte wie Star Wars: Visions weiter.


