„In space no one can hear you scream.“ Korbi und Mike haben Pause – diesmal sitzt Kane allein hinterm Mikro und holt sich einen Gast ins Boot, der weder Bürgermeister von irgendwo noch Schwabe ist, sondern Birger: YouTuber, Gaming-Streamer und Mann hinter dem „How To Lebercast“. Plus erklärter Alien-Fanboy seit Kindheitstagen, weil er den Film bei einem Nachbarn zwangsweise erlebt hat. Thema: Alien (1979) – Ridley Scotts Sci-Fi-Horror-Klassiker, der mit Sigourney Weaver als Ellen Ripley, dem Brustkorb-aufreißenden Chestburster und HR Gigers ikonischem Kreatur-Design einer der einflussreichsten Filme des Genres geblieben ist. Plan: Wenn die Lust hält, knöpfen sich Kane und Birger irgendwann das ganze Franchise vor.
Mini-Insider: Der erste Brustkorb-Bewohner heißt im Film „Kane“ – gespielt von John Hurt. Die Folge enthält also Selbsthumor pur, weil Host Kane sich während der Aufnahme indirekt selber beim Sterben zuschaut.
Plot-Setup: Notsignal, Eier-Höhle, Mitbringsel
Birger fasst zusammen: Ein interstellarer Mineraltransporter – die Nostromo – ist auf dem Rückweg zur Erde, gefüllt mit einer siebenköpfigen Crew (plus Bordkatze Jonesy). Kurz vor der Heimfahrt fängt der Bordcomputer „Mother“ ein Notsignal von einem fremden Planeten ab. Per Firmenstatut müssen sie das untersuchen. Crew aus dem Kryo-Schlaf aufgeweckt, Landung auf einem trostlos-pelzigen Felsbrocken, Entdeckung eines außerirdischen, nicht menschlich gebauten Raumschiffwracks – und in dessen Bauch eine gigantische Eier-Höhle. Crewmitglied Kane (John Hurt) wird vom Facehugger befallen und mit zurück an Bord gebracht. Damit ist die Glaubi los.
Pitch-Anekdote: Der Drehbuch-Reader für die Produzenten hat den Stoff damals in einem Satz zusammengefasst – „Es ist wie der weiße Hai, nur im Weltall“. Beschreibt es perfekt: Wie bei Steven Spielbergs Hai-Klassiker hat das Alien selber extrem wenig Screentime (laut Birger circa vier Minuten), und der Film lebt vom klaustrophobischen Gefühl, irgendwo da draußen eingesperrt zu sein, ohne raus zu können.
Steampunk im All – das dreckige 70er-Jahre-Setting
Was Kane und Birger an der Optik so feiern: Das Raumschiff Nostromo ist nicht hochglanzpoliert wie die sterilen weißen Sci-Fi-Korridore späterer Filme. Stattdessen Röhrenmonitore, Kitter-Roste, Tastaturen wie aus dem Zweiten Weltkrieg, halbverrostete Kabeltrümmer überall. Birger nennt es eine „Mischung aus Steampunk und Cyberpunk“, die „eigentlich überhaupt nicht zusammenpasst, aber halt voll zusammenpasst“. Kane vergleicht: Diese Ästhetik findet sich nur in einem anderen Franchise wieder so geil umgesetzt – The Thing (1982) von John Carpenter. Der hat eine ähnlich dreckige, rostige Innenraum-Atmosphäre.
Ridley Scotts Inspirations-Trio: 2001: A Space Odyssey (1968), Star Wars (1977) und ein dritter Film, der Kane gerade nicht einfällt. Tatsächlich hat Star Wars Alien mehr indirekt geholfen, als man denkt: Nach Star Wars‘ Erfolg hat Fox das Alien-Budget verdoppelt – von ursprünglich knapp 10 Mio auf etwa 11–13 Mio Dollar (je nach Quelle). Am Ende mehr als 100 Mio Dollar an den Kinokassen weltweit, und das 1979.
Pacing-Diskussion: Birger merkt an, dass der Film mit seinen gemächlichen Kamerafahrten in 41 Jahren etwas in Pacing gealtert ist. Aber genau deswegen funktioniert er – die Spannung baut sich langsam auf, bis sie irgendwann unerträglich ist. Kane hat den Director’s Cut geschaut, Birger die Kinofassung. Der DC ist witzigerweise sogar minimal kürzer als die Kinofassung (Scott hat einige Kamerafahrten gestrafft, dafür die Cocoon-Szene reingenommen, in der Ripley auf den eingesponnenen Captain Dallas trifft). Beide Hosts: Wer’s gemächlich mag, Kinofassung; wer’s einen Tick flotter mag, DC. Macht aber keinen großen Unterschied.
Kuriosität: Die ursprüngliche Drehbuch-Fassung war über drei Stunden lang und blutiger – aus Angst vor X-Rating wurde gekürzt. Der Film hat in den USA „R“ bekommen, in UK damals sogar „X“, in Deutschland heute FSK 16.
Die Chestburster-Szene – warum echtes Schock-Spiel funktioniert
Beide Hosts sind sich einig: Die Chestburster-Szene ist eine der markantesten und krassesten Filmszenen aller Zeiten. Bei einer Filmfan-Umfrage 2004 wurde sie auf Platz 2 der gruseligsten Filmmomente überhaupt gewählt. Was sie so durchschlagend macht:
- Die Schauspieler wussten kaum etwas. Crew und Cast – darunter Veronica Cartwright (Lambert) und Yaphet Kotto (Parker) – wussten zwar, dass etwas passieren würde, aber nicht was. Die geschockten Gesichter im Film sind echt. Das Setup mit vier Kameras, in einem Take gedreht: Wäre etwas schiefgegangen, hätte man es nicht wiederholen können – das ganze Zubehör (echte Schaf-Innereien, Austern, Nudeln, Kaviar, Mulch und Marbles) wäre bereits verbraucht gewesen.
- Tier-Innereien als Spritzer-Material. Die Crew außenrum hat bereits vor dem Take Regenmäntel umgehabt und nachgefragt, was los ist. Yaphet Kotto soll nach der Aufnahme so geschockt gewesen sein, dass er stundenlang heimgegangen ist und nicht mit seiner Frau geredet hat.
- Veronica Cartwrights Reaktion sieht real aus, weil sie real ist. Kurz vor dem Brustkorb-Aufbruch sieht man einen halbsekündigen Schnitt auf ihr Gesicht – ekstatisches Blut-im-Augen-Entsetzen.
- Ein Insider-Detail: In der Drehbuch-Phase fragte sich jemand, wie das Alien überhaupt ins Schiff kommt. Halb im Spaß: „Was, wenn das Alien Frauen ficken will?“ Daraus wurde der Facehugger – mit klarer Vergewaltigungs-Symbolik. Ridley Scott hat bewusst einen Mann (John Hurt als Kane) als erstes Opfer gewählt, um das Klischee „Frau wird zuerst gewaltsam erwischt“ zu durchbrechen. 1979.
Ellen Ripley – die starke Frau, ohne Stempel
Hier wird beide Hosts politisch: Ripley war im ursprünglichen Drehbuch ein Mann. Die Macher haben aber lange darauf bestanden, eine starke weibliche Figur an die Spitze zu setzen, ohne das Klischee von hilflosen Frauen in Action-Filmen. Resultat: Sigourney Weavers Durchbruchsrolle. Zur Aufnahmezeit (2020) hat Weaver längst eine ganze Karriere hinter sich – allen voran Aliens (1986), Ghostbusters (1984), Avatar (2009).
Was beide so cool finden: Ripley ist eine starke Figur, ohne dass es alle fünf Minuten in die Kamera geschrien wird. Gegenbeispiel, das Kane besonders nervt: die „A-Force“-Szene aus Avengers: Endgame (2019), wo alle weiblichen Helden demonstrativ in einer Reihe ins Bild kommen. Birger nennt das „diesen Stempelkrieg“, der heute viele Filme erstickt. Bei Alien funktioniert es einfach – weil eine Frau die Hauptrolle spielt und der Film es nicht extra erklären muss.
Aktualisierter Sigourney-Bezug 2020: Beide vergleichen Ripley mit Norah Price (Kristen Stewart) aus Underwater (2020) – Alien-Klon im Wasser, mit ähnlicher unauffälliger Frauenrolle. Underwater hat es nicht geschafft, ein Franchise zu starten, aber der Vergleich mit Ripley ist verdient. Stewart wurde damit ein bisschen aus dem Twilight-Schatten gezogen.
Übrigens: Ripleys mysteriöse Stoff-Unterhose in der Final-Showdown-Szene ist Anlass für die einzige echte Beschwerde der Folge. „Schaut aus wie selber gemachte Stoffwindeln“, findet Kane. „Eine halbe achtel auf den Hüften – warum?“, fragt Birger. Geheimnis bleibt.
Ash, der Android – Wayland-Yutanis erste Lüge
Ein Twist, der heute selbstverständlich klingt, war 1979 ein echter Mindfuck: Ash, der Wissenschaftsoffizier (gespielt von Ian Holm), entpuppt sich spät im Film als Android im Auftrag der Firma Wayland-Yutani. Sein Mission: das Alien um jeden Preis lebend zur Erde bringen. Crew = entbehrlich. Birger: „Wenn man den Film das zweite Mal schaut und das schon weiß, fügt sich alles zusammen – die emotionslose Distanz, die Lügen, die kalten Entscheidungen.“
Die Effekt-Szene, in der Ash auf dem Tisch liegt und seine Android-Innereien zu Tage kommen, ist Original-1979-Maßarbeit. Ian Holm – der spätere Bilbo aus Herr der Ringe – kniete unter dem Tisch und steckte den Kopf durch ein Loch. Drumherum die „Innereien“ aus Milch, Kaviar, Pasta und Marbles. Das Bild bleibt: Ash mit weißer Soße aus dem Hals, der noch im Halb-Tot-Zustand verteidigt, dass die Crew einfach Kollateralschaden war („alle anderen Prioritäten sind aufgehoben“). Kane: „Gastiger Hobbit, später.“ Birger: „Und das Wayland-Yutani-Thema ist heute aktueller denn je.“
HR Gigers Genie – das ikonische Alien-Design
Birgers Hauptlob geht ans Kreatur-Design des Schweizer Künstlers H.R. Giger. „Genie und Wahnsinn“ liegen beim Schweizer Surrealisten dicht beieinander. Was den Look so durchschlagend macht:
- Geheimhaltung am Set. Die Crew wusste großteils nicht, wie das Alien aussehen würde. Selbst die Schauspieler bekamen das fertige Wesen erst beim Dreh der jeweiligen Szene zu Gesicht. Wirkt sich direkt auf die Reaktionen aus.
- Mensch im Kostüm. Ridley Scott wollte ursprünglich Animatronik, aber die Technik 1979 war noch nicht so weit. Stattdessen: ein über zwei Meter großer Designstudent (Bolaji Badejo, in einer Bar entdeckt), der im Anzug das Alien spielt. In den Wide-Shots heute leicht erkennbar als „Mann im Anzug“ – Scott war sich dessen bewusst und hat das Alien deshalb fast nie in voller Länge gezeigt, sondern in Ausschnitten und schnellen Schnitten.
- Praktische Effekte everywhere. Maul-Sabber? Kondome zwischen die Kiefer geklemmt, K-Y-Jelly drauf, fertig. Die Blutungen? Echte Tier-Innereien.
- Eine Schwachstelle: Die Final-Szene, in der das Alien ins All geschleudert wird und am Triebwerk hängt – da sieht man es zu lange, in voller Länge. Beide Hosts: leicht klobig, leicht puppenhaft. Aber das ist 1979 – wie auch nicht.
Trivia & Anekdoten
- Harrison Ford lehnte ab. Die Captain-Dallas-Rolle wurde Harrison Ford angeboten – er sagte ab. Tom Skerritt bekam sie. Ford ging stattdessen weiter mit Star Wars und Indiana Jones – kein schlechter Trade.
- Drehbuch-Fassung über 3 Stunden. Der erste Schnitt war über drei Stunden lang, mit deutlich mehr Gore. Aus Angst vor X-Rating wurde gekürzt. Auch eine Cocoon-Szene (Ripley findet den eingesponnenen Captain Dallas) lag im Director’s Cut wieder bei.
- Ridley Scott war pleite davor. Sein Erstling Die Duellisten war ein Achtungserfolg, aber kommerziell durchwachsen. Mit Alien stieg er endgültig in die A-Liga auf.
- Yaphet Kotto und Sigourney Weaver. Scott hatte Kotto angewiesen, Weaver am Set bewusst zu nerven, damit die Spannung zwischen Parker und Ripley echt wirkt. Kotto bereute das später – er mochte Weaver eigentlich sehr.
- Hellraiser-II-Trick als Beispiel. Kane bringt einen schönen Gegen-Trick als Vergleich: In Hellbound: Hellraiser II (1988) wurde ein Monster auf einem Motorrad montiert, damit es sich in einem schmalen Gang furchterregend schnell bewegt. In SD-Auflösung wirkt das genial – in 4K-Restauration sieht man plötzlich das Motorrad. Lehre: Manchmal ist niedrige Auflösung der bessere Effekt.
- Weitere Frauen-Boykott-Story: Ridley Scott hat die einzige andere Frau in der Crew – Lambert (Veronica Cartwright) – sterben lassen, ohne dass die das vorher wusste. Sie las erst beim Dreh, dass sie nicht überlebt. Begründung: echte Reaktion gewünscht.
Pro & Contra
Birger Pro: HR Gigers Kreatur-Design – „Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander“. Die Atmosphäre, die in keinem anderen Film so unerreicht ist (außer vielleicht The Thing). Dass der Film 41 Jahre nach Release immer noch funktioniert. Birger Contra: Das Pacing ist heute leicht gewöhnungsbedürftig – sehr zähe Kamerafahrten, lange Korridor-Szenen. Das würde heute kein Regisseur mehr so durchziehen, aber ist eben dem Alter geschuldet.
Kane Pro: Genau dieses gemächliche Erzähltempo (so wie in modernen Indie-Sci-Fi-Horrors wie Infini oder Pandorum). Plus das Kreatur-Design. Plus die ganze Subtext-Penetration-Wayland-Yutani-Schicht, die der Film auf den zweiten Blick freilegt. Kane Contra: Lambert in der Konfrontations-Szene, in der sie nur „ich kann nicht, ich kann nicht“ stottert, statt zu rennen oder still zu sterben – nervt. Birger kontert: „Das ist gewollt.“
VLM-Triple-Threat-Bilanz: Sterben Tiere? Nein – Bordkatze Jonesy überlebt souverän. (Birger war jahrelang fest überzeugt, das Alien käme aus Jonesy raus statt aus Kane – was zeitlich-anatomisch totaler Quatsch ist.) Sieht man Titten? Nein, höchstens Freezer-Nippel in der Final-Szene. Sieht man entblößte Trompeten? Nein. Schauwerte Fehlanzeige – Schande über Ridley Scott.
Ausblick: Das Alien-Franchise – kommt noch
Wenn die Zuhörer Bock haben, wollen Kane und Birger das gesamte Alien-Franchise nach und nach durchsprechen. Birger kündigt schon vorab an, dass er bei Alien 3 und Prometheus „ein bisschen rumkotzen“ wird. Mike (von VLM, nicht in dieser Folge) hat Kane den Tipp gegeben: Wenn man Alien 3 schaut, dann den Director’s Cut – macht den Film zwar nicht besser, aber etwas schlüssiger. (Spoiler aus 2026: Kane und Birger haben tatsächlich Aliens, Alien 3, Resurrection und Prometheus angepackt – siehe spätere VLM-Folgen.)
Kanes Wunsch ans moderne Kino: Weniger Spoiler in Trailern. Wenn sich heute ein Sci-Fi-Horror noch ein bisschen am Ridley-Scott-Alien-Prinzip orientieren würde – Geheimhaltung am Set, weniger Pre-Marketing-Bilder, mehr Atmosphäre statt CGI-Spektakel – wäre vieles aufregender.
🎧 Jetzt anhören: Podigee | Spotify | Apple Podcasts | YouTube
💪 Unterstützt uns auf Steady – für exklusive Folgen und früheren Zugang!
Eine kurze Bitte zum Schluss
Wenn euch die Folge gefallen hat, schenkt uns eine Minute auf Apple Podcasts und hinterlasst uns eine kurze Rezension. Das hilft uns enorm, mehr Menschen zu erreichen, die bayrisches Genrekino-Geplauder mögen. Vergelt’s Gott!
Mehr aus dem VLM-Universum
Wer Birger weiter hören will: Er kommt zurück für Folge 63 – Aliens: Die Rückkehr (James Cameron 1986) und später für Folge 123 – Alien³. Davor in Folge 33 – The Mandalorian Staffel 1 und nach Alien geht es weiter mit Folge 35 – The Old Guard. Komplette Filmübersicht in unserer Film-Kategorie. Mehr Genre-Geplauder gibt’s in unserem Schwerpunkt zum Horror-Podcast.
FAQ
Wer hat bei Alien (1979) Regie geführt?
Ridley Scott. Es war erst sein zweiter Spielfilm nach Die Duellisten und der Durchbruch zum Top-Regisseur. Drehbuch: Dan O’Bannon, basierend auf einer Story von ihm und Ronald Shusett. Produziert wurde der Film bei Brandywine Productions für 20th Century Fox.
Wer spielt die Hauptrollen?
Sigourney Weaver als Ellen Ripley (ihre Durchbruchsrolle), Tom Skerritt als Captain Dallas, John Hurt als Kane, Veronica Cartwright als Lambert, Harry Dean Stanton als Brett, Yaphet Kotto als Parker und Ian Holm als der Android Ash. Helen Horton spricht den Bordcomputer „Mother“.
Wer hat das Alien-Wesen designt?
Der Schweizer Surrealist H.R. Giger. Sein „biomechanischer“ Stil – Mensch und Maschine zu einer organischen Form verschmolzen – war 1979 bahnbrechend. Giger gewann für Alien den Oscar für die besten visuellen Effekte. Das Alien-Kostüm wurde vom rund 2,10 m großen Designstudenten Bolaji Badejo getragen, der vorher in einer Bar in London entdeckt worden war.
Wie funktioniert die Chestburster-Szene technisch?
Mit vier Kameras gleichzeitig in einem Take gedreht. Die Schauspieler wussten nicht, was passiert – ihre Reaktionen sind echt. Spritzer wurden mit echten Schaf-Innereien, Austern und Pasta erzeugt. Ein Druckluft-Mechanismus drückte den Burster aus dem Brustkorb-Modell, das auf John Hurts Kopf montiert war (er kniete darunter mit Kopf durch ein Loch im Tisch).
Was ist der Unterschied zwischen Kinofassung und Director’s Cut?
Der 2003 erschienene Director’s Cut ist eine Minute kürzer als die Originalfassung – Ridley Scott hat einige langsame Kamerafahrten gestrafft. Dafür enthält er die berühmte Cocoon-Szene, in der Ripley auf den eingesponnenen Captain Dallas trifft (war im Original aus Pacing-Gründen rausgeflogen). Beide Fassungen sind gleichwertig, sagt Kane.
Welche Filme haben Ridley Scott zu Alien inspiriert?
2001: A Space Odyssey von Stanley Kubrick (1968), Star Wars von George Lucas (1977) und Texas Chainsaw Massacre von Tobe Hooper (1974). Nach Star Wars‘ Erfolg verdoppelte 20th Century Fox das Alien-Budget – am Ende über 100 Mio Dollar Box Office weltweit.
Stimmt es, dass Harrison Ford die Hauptrolle abgelehnt hat?
Ford bekam die Captain-Dallas-Rolle angeboten, lehnte aber ab. Tom Skerritt übernahm. Ford hatte zur selben Zeit ohnehin Star Wars und kurz darauf Indiana Jones – kein Verlust für ihn.


