



Der Februar hatte es in sich: Korbi, Mike und Kane sortieren in der Woah Lecks ihre Highlights und Lowlights des Monats – von begeisterndem Survival-Kino über Indie-Splatter bis zum Totalausfall bei einer Fantasy-Neuverfilmung.
The Witcher Staffel 4 – Kanes Totalverriss
Kane hat die vierte Staffel von The Witcher durchgelitten und ist fassungslos. Besonders Folge 5 mit ihrer Musical-Einlage – bunte Kleider, Choreografie, Gesang – sorgt für Entsetzen. Der Verfall seit Staffel 1 sei beispiellos. Liam Hemsworth als Gerald-Ersatz sei dabei das geringste Problem. Eine finale 5. Staffel wurde angekündigt – Kane schaut natürlich trotzdem.
Game of Death 1 & 2 – Timo Roses Indie-Splatter
Mike hat Regisseur Timo Rose persönlich angeschrieben und beide Teile von Game of Death gesehen. Teil 1 (Six Doors to Hell) bietet Mortal-Kombat-ähnliche Kämpfe in einer dystopischen Zwischenwelt mit beeindruckenden Practical Effects und überraschend gutem CGI für eine Indie-Produktion. Teil 2 (Dark Secrets) setzt noch einen drauf mit Thing-artigen Szenarien und noch mehr Gore. Ein dritter Teil ist bereits in Produktion. Mike lädt Timo Rose herzlich zu einem VLM-Interview ein.
Red Sonja – Vorschulprojekt mit Kettenbikini
Korbi hat sich die Neuverfilmung von Red Sonja angeschaut und warnt ausdrücklich: Das CGI wirkt wie K.I.-generiert aus der Frühzeit, die Handlung spielt fast nur an einem Ort, und trotz FSK 16 fehlt jede Spannung. Matilda Lutz macht einen soliden Job, aber der Film ist laut Korbi ein Reinfall. Mike und Korbi sind sich einig: Lieber den neuen Hellboy: The Crooked Man schauen.
Conan der Barbar – Korbis Erstbegegnung
Korbi hat zum ersten Mal Arnold Schwarzeneggers Conan der Barbar (1982) in der Extended Version gesehen und ist begeistert. Episches Abenteuer, handgebaute Sets, die Musik von Basil Poledouris – ein Klassiker, der trotz seines Alters überzeugt. Der zweite Teil fällt dagegen etwas ab, hat aber immer noch seine Momente. Mike kennt den Film seit seiner Kindheit und schwelgt in Erinnerungen.
Send Help – Sam Raimi ist zurück
Das Februar-Highlight: Sam Raimis Send Help mit Rachel McAdams als Überlebensexpertin, die nach einem Flugzeugabsturz mit ihrem Chef auf einer einsamen Insel strandet. Schwarzer Humor, Evil-Dead-mäßige Wildschein-Attacken, blutige Survival-Szenen und eine herausragende McAdams. Der Film lief leider nur kurz in deutschen Kinos – Korbi ist sauer. Budget: 40 Mio., bisher 257 Mio. eingespielt.
Good Boy – Horror mit echtem Hund
Korbis Überraschung des Monats: Good Boy konzentriert sich komplett auf einen Hund, der bei seinem Besitzer etwas Übernatürliches entdeckt. Bemerkenswert: Keinerlei Animationen für den Hund, menschliche Gesichter werden absichtlich verschwommen dargestellt. Budget: 70.000 Dollar, Einspielergebnis: 8,7 Mio. Und Entwarnung für Hundebesitzer: Der Hund stirbt nicht.
Alles voller Monster – Familientipp
Kane empfiehlt den deutschen Animationsfilm Alles voller Monster (Original: Stitchhead): Ein verrückter Doktor erschafft Monster im Akkord, und der kleine Stitch Head kümmert sich um alle. Burton-ähnliche Melancholie, liebenswürdige Monster und eine starke Message über Familie und Akzeptanz. Kanes ganze Familie war begeistert – auch der Vierjährige. Deutsches Qualitätskino!
Kotaro Lives Alone – Anime-Tipp von Kane
Kane empfiehlt den Netflix-Anime Kotaro Lives Alone: 10 Folgen à 20 Minuten über einen fünfjährigen Jungen, der allein in ein Apartment zieht. Rührender, lebensnaher Anime mit eigensinnigem Stil, der mit kindlicher Sicht auf Erwachsenenprobleme blickt – und eine kräftige Hintergrundgeschichte mitbringt.
Gangs of London Staffel 3 – Nabelschnur-Alarm
Kane hat die dritte Staffel Gangs of London durchgeschaut. Insgesamt zu viel Schießerei und zu wenig Kreativität im Vergleich zu Staffel 1, aber Folge 5 liefert einen unvergesslichen Moment: Eine Geburt unter Beschuss, bei der die Nabelschnur als Waffe zum Einsatz kommt. Verfügbar bei Sky/WOW.
Weitere Lecks: 90er-Horrorbuch, Spartacus: House of Ashur, 28 Years Later: Bone Temple
Mike stellt das Buch Die besten Horrorfilme der 1990er Jahre (Wuzi Books) vor – 120 Filme auf 211 Seiten. Korbi berichtet kurz über Spartacus: House of Ashur auf Prime und die Vorfreude auf 28 Years Later: Bone Temple. Außerdem: Mike Flanagans Neuverfilmung von Stephen Kings Der Nebel wurde angekündigt.
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