The Mandalorian Staffel 1 – VLMs erster Star-Wars-Podcast

KaneKane
KorbiKorbi
MikeMike

„Das ist der Weg.“ – Korbi, Kane und Mike liefern den allerersten VLM-Star-Wars-Podcast: eine Recap-Folge zur ersten Staffel von The Mandalorian, pünktlich zum Release von Staffel 2 auf Disney+. Korbi ist sichtbar nervös – sein erster Star-Wars-Podcast, hoffentlich der erste von vielen. Kane sagt einmal „Das ist der Weg“ pro Atemzug, Mike kommt direkt mit Star-Wars-Fan-der-ersten-Stunde-Credentials. Mit dabei zur Vorbereitung: das knapp acht Stunden lange Disney-Gallery-Making-of, das Kane komplett durchgesuchtelt hat. Plus ein Korbi-Frust mit den 7 Staffeln Clone Wars, durch die er sich als Vorprogramm gequält hat.

Zeitlich verortet: Die Serie spielt 5 Jahre nach Episode 6 (Return of the Jedi), 25 Jahre vor Episode 7 (The Force Awakens) und 6 Jahre vor Reys Geburt. Das Imperium ist offiziell besiegt, aber dezentralisierte Reste machen das Outer-Rim-Leben weiterhin gefährlich. Genau dort treibt sich der Mandalorianer als Kopfgeldjäger umeinander.

Plot-Setup: Mando, Baby Yoda und der Ehrenkodex

Hauptcharakter ist ein namenloser Mandalorianer (gespielt von Pedro Pascal), Mitglied eines fast ausgelöschten Kriegervolks – Auftragskiller und Kopfgeldjäger im Outer Rim. Gleich in Folge 1 nimmt er einen „speziellen“ Auftrag an: ein 50 Jahre altes Kind der gleichen Spezies wie Yoda, schnell vom Internet als „Baby Yoda“ getauft (offiziell: „The Child“, später „Grogu“). Eigentlich soll er ihn an den Auftraggeber – einen Imperium-Resten-Funktionär namens The Client (gespielt von Werner Herzog – ja, der Werner Herzog) – ausliefern. Macht er auch. Bekommt aber kalte Füße, holt das Kind zurück und ist seitdem auf der Flucht vor der Kopfgeldjäger-Gilde.

Drumherum spinnt sich ein Western-im-Weltraum-Setting: Ehrenkodex der Mandalorianer („Das ist der Weg“, Helm bleibt in der Öffentlichkeit immer auf), Upgrade-Ökonomie der Beskar-Rüstung (der Mando kriegt nicht von Anfang an die volle Ausstattung – er muss sie sich im Laufe der Staffel zusammenkaufen), und eine Galaxie voller Aliens, Crawler und Schrottplätze, die Mike sofort an die Originaltrilogie erinnern.

Baby Yoda – Süßigkeitsfaktor jenseits von Gut und Böse

Korbi gibt eine launige Anekdote zum Besten: Er hat versucht, seine Frau für Clone Wars zu begeistern – ohne Erfolg. Bei The Mandalorian läuft Folge 1, sie geht durchs Wohnzimmer, sieht Baby Yoda. Resultat: Die komplette Staffel gemeinsam durchgeschaut. Mike hat einen ähnlichen Insider-Witz: Seine Frau Jules nennt das Kind hartnäckig „E.T.“ statt Yoda, egal wie oft er es ihr erklärt.

Kane verweist aufs Making-of: Die Designer haben die Figur tatsächlich in einer früheren Iteration noch süßer gestaltet und mussten zurückruderten. Korbis Lieblings-Theorie zum Auftauchen des Wesens: „Das kommt raus, wenn Yoda und E.T. miteinander ein Kind machen.“

Aber Achtung – Spoiler-Mathematik: Die Befürchtung, Baby Yoda könnte sich am Ende als Yoda-Reinkarnation entpuppen, ist zeitlich unmöglich. Yoda lebt zum Serien-Zeitpunkt noch in Episode 6 und stirbt erst dort. Wahrscheinlicher: Die Serie nutzt den Charakter, um endlich mehr über die rätselhafte Spezies zu erzählen, über die im offiziellen Star-Wars-Kanon bisher nichts bekannt ist.

Cast und Stimmen-Cameos: Werner Herzog, Mark Hamill, Taika Waititi

Pedro Pascal als Mando. Das Spannende: Pascal ist die ganze Staffel kaum on-screen sichtbar – wegen des Helm-Kodex bleibt das Gesicht weg. Selbst bei Set-Foto-Sessions mit den Stormtrooper-Cosplayern hat er den Helm aufgelassen. Kane: „Das ist der Weg.“ Mit anderen Mandos zusammen ist erkennbar, dass viele Action-Szenen sowieso von Stunt-Doubles übernommen werden – in einer Folge ist Pascal sogar gar nicht physisch dabei, nur seine Doubles in Rüstung. Krankenhaus-Anekdote des Drehs: Pascal stürzt mit aufgeschminkten „Verletzungen“ gegen eine Holzpalette. Im ER schauen die Ärzte panisch, weil sie die Schminke nicht von der echten Wunde unterscheiden können.

Werner Herzog als The Client – das war Korbis erster Schock-Moment beim Schauen. Der bayerische Auteur hat hauptberuflich Filme gedreht, jetzt steht er plötzlich in einem Star-Wars-Spielzimmer und doziert über das Imperium. Mike rätselt herum, ob das vielleicht sogar eine seiner letzten Rollen ist (Spoiler aus 2026: Herzog dreht selig weiter). Kane erinnert sich an Berichte, dass Herzog die Rolle nur angenommen hat, um Kohle für ein eigenes Projekt zusammenzukriegen – läuft am Ende aufs Gleiche raus.

Carl Weathers als Greef Karga – Predator-Veteran, der die Kopfgeldjäger-Gilde leitet. Gina Carano als Cara Dune (ehemalige Schock-Kommando-Soldatin der Rebellion) – Kanes klare Lieblingsrolle. Carano sollte ursprünglich einen Wookiee spielen und war ganz überrascht, als sie hörte, dass ihr Gesicht doch zu sehen sein wird. Giancarlo Esposito (Gus Fring aus Breaking Bad) taucht in den letzten Szenen als Moff Gideon mit Darksaber auf – klare Markierung: Das ist der Boss für Staffel 2.

Stimmen-Cameos: Der Ugnaught Kuiil (gespielt von einer Puppenspielerin im ferngesteuerten Anzug) wird gesprochen von Nick Nolte. Korbis Lieblingsfigur der Staffel – „ohne den wäre der Mando schon längst verreckt.“ Der Attentäter-Droide IG-11 wird gesprochen von Taika Waititi (Regisseur von Thor: Ragnarok), der nebenbei auch eine Episode inszeniert hat. Und in der Cantina-Szene auf Mos Eisley spricht der Droide EV-9D9 niemand Geringerer als Mark Hamill – ohne Namensnennung in den Credits.

Sechs Regisseure, ein Look: Filoni, Chow, Famuyiwa, Howard, Waititi, Favreau

Die acht Folgen werden von einem ungewöhnlich hochkarätigen Regie-Pool inszeniert:

  • Dave Filoni (Pilot + Showrunner-Kollaborateur) – kommt von Star Wars: The Clone Wars und Rebels, ist die Brücke zwischen George Lucas‘ Animations-Erbe und der Live-Action-Welt. Mitglied der echten Stormtrooper-Cosplay-Vereinigung 501st Legion.
  • Deborah Chow (Folgen 3 und 7) – kommt von Marvels Jessica Jones und kriegt später die Obi-Wan-Kenobi-Serie als Showrunnerin.
  • Rick Famuyiwa (Folgen 2 und 6) – Indie-Regisseur (Dope) und für Kane der Macher der besten Episode der Staffel: dem Heist-Movie-Heist auf das Gefangenentransporter-Schiff in Folge 6.
  • Bryce Dallas Howard (Folge 4 „Sanctuary“) – ihre allererste Regiearbeit überhaupt, gleich mit AT-ST/Walker-Showdown. Bekannt sonst als Schauspielerin in Jurassic World.
  • Taika Waititi (Finale Folge 8) – inszeniert das Staffelfinale, spricht gleichzeitig den Droiden IG-11.
  • Jon Favreau (Folge 5) – Showrunner und Schöpfer der Serie, hat eine eigene Regie-Folge mit reingepackt.

Was Kane besonders feiert: Im Making-of sieht man, dass die Sechs sich aktiv abgesprochen haben. Keine Ego-Trips, keine sichtbaren Stilbrüche. Wirkt wie aus einem Guss, obwohl sechs verschiedene Handschriften am Werk sind.

StageCraft / The Volume – das LED-Bildschirm-Setdesign

Das vielleicht spannendste Tech-Detail der Serie: Statt klassischer Greenscreens dreht das Mandalorian-Team auf einer riesigen runden LED-Plattform – innen ein Set-Aufbau, außen rundum riesige Bildschirme, die echte Foto-Hintergründe in Echtzeit projizieren. Wenn die Kamera sich bewegt, bewegt sich der projizierte Hintergrund mit – wie bei einem VR-Spiel. Resultat: Die Schauspieler stehen physisch in der Wüste, nicht vor grünem Stoff. CGI fällt nicht mehr auf, weil es keins mehr ist.

Eine schöne Anekdote aus dem Making-of: Ein Disney-Chef kommt aufs Set, schaut sich um und beschwert sich, sie hätten doch gesagt, sie bauen das Set nicht echt – das wäre zu teuer. Bekommt zur Antwort: Ist es nicht. Du siehst drei Holzkisten, der Rest ist Bildschirm. George Lucas‘ alter Spruch von der „Garage, in der er die nächsten Star Wars drehen will“ rückt damit ein paar Schritte näher in Richtung Realität. Mike: „Früher haben sie die Matte Paintings gehabt, das ist die moderne, variable Variante.“

Plus echter Mix: Animatronik, Maskenbild, Stop-Motion und CGI laufen parallel. Praktische Effekte überall, wo es geht – die Salacious-Crumb-artige Echse, die im Markt gegrillt wird, ist eine echte Puppe, kein CGI. Ihr Kumpel schaut zu, soll im Original-Drehbuch sogar mitlachen, was am Set zu makaber wirkt – Niki, äh, das machen wir besser nicht. Die Atmosphäre ist eins-zu-eins Episode 4 + 5 + 6.

Fan-Service-Easter-Eggs: vom Holiday Special bis zur Eismaschine

Die Serie ist vollgestopft mit Easter-Eggs aus dem Star-Wars-Universum. Eine Auswahl:

  • Kuiil ist ein Ugnaught – die kleine Spezies, die in Episode 5 und 6 auf Bespin in der Schrottverwertung geschuftet hat. Damals fürs Imperium gezwungen, jetzt frei. Aus den Hintergrundfiguren wird ein Hauptcharakter.
  • Boxen-Droiden aus Episode 1 – die kleinen Idioten, die seinerzeit Anakins Podracer mitgebaut haben, schubsen sich auch hier durchs Bild. Kane hat sie gleich wieder weggebumst.
  • Boba-Fett-Speergewehr – das Rifle, das der Mando in Folge 1 trägt, stammt direkt aus dem berüchtigten Star Wars Holiday Special von 1978 (in dem Boba Fett seinen ersten Auftritt als Animations-Cameo hatte). Jon Favreau hat sich damit gebrüstet, George Lucas drauf angesprochen – Lucas: „Damit hatte ich nichts zu tun.“
  • Mark Hamill spricht den Droiden EV-9D9 in der Cantina-Szene – Hamill tweetete später zur Aufnahme der Folge übrigens, dass das peinlichste, was er je gesehen habe, eine Präsidentschaftsdebatte war (und der zweitpeinlichste sei eben das Holiday Special, in dem er selbst mitspielte).
  • R2-Einheit aus Episode 4 – im Hintergrund einer Cantina-Szene fährt eine R2-Einheit mit demselben durchgebrannten Haltebolzen herum, die Luke und sein Onkel damals beim Eikauf zurückgelassen hatten. Filoni hat extra die Brand- und Ölflecken oben drauf angeschnitten.
  • Eismaschinen-Cosplayer-Anspielung – das absurdeste Detail überhaupt: Es gibt unter Star-Wars-Fans einen Insider-Kult um einen Komparsen, der in Episode 4 mit orangem Overall und einer altmodischen Eismaschine durchs Bild läuft. Cosplayer rennen seit Jahren auf Cons mit orangen Overalls und Eismaschinen herum. Favreau hat die Eismaschine als Belohnungs-Container in Folge 1 versteckt.
  • Jango/Boba Fett – im Hintergrund einer Kopfgeldjäger-Versammlung steht Boba Fett (Klon seines Vaters Jango) als stumme Statisten-Figur, ohne Funktion, einfach nur als Teaser für Staffel 2.
  • Speeder-Aufnahme – der erste Auftritt des Mando auf seinem Speeder ist eins-zu-eins die Aufnahme von Lukes Landspeeder aus Episode 4 nachgebaut. „Als hätten sie einfach den Insassen ausgetauscht.“
  • 501st Legion als Komparsen – Filoni ist Mitglied dieser realen Stormtrooper-Cosplay-Vereinigung. Für die Massenszenen im Finale hat er einfach 50 Mitglieder eingeladen, die mit eigenen Kostümen spontan zum Set kommen sollten. Die wussten zum Großteil gar nicht, dass sie in einer offiziellen Star-Wars-Produktion mitspielen.

Pro & Contra – Tops und Flops

Mike Pro: The Mandalorian ist der „Spaghetti-Western unter den Space-Operas“ – das Western-Setting, der Storyaufbau, die handgemachten Effekte und das 70er-Jahre-Feeling sind genau das, wonach er als Original-Trilogie-Fan seit Jahrzehnten gesucht hat. Mike Contra: Nörgeln auf höchstem Niveau – kein Lichtschwert dabei. (Spoiler von Korbi: „Schau dir die letzte Folge nochmal an…“)

Korbi Pro: Das Zusammenspiel von Mando und Baby Yoda, der durchgehende Spaß, der gelungene Spagat zwischen Ernsthaftigkeit und Humor. Plus: Die Zusammenfassungs-Bilder am Ende jeder Folge in den Credits sind richtig stark gemacht. Korbi Contra: Das Twi’lek-Maskenbild in Folge 6 wirkt deutlich schlechter als der Rest der Serie. Die Schlauchhaare-Köpfe sehen „irgendwie billig“ aus – schade, weil die Episode an sich eine Lieblingsfolge ist.

Kane Pro: Die Szene, in der Mando gegen Cara Dune im Schmutz balgt und Baby Yoda im Hintergrund aus seiner Suppenschüssel auflöffelnd zuschaut – „ich hab fast in die Hose gemacht vor Lachen“. Plus der ganze Heist in Folge 6 (Rick Famuyiwa). Kane Contra: Die behinderte Twi’lek-Tante in Folge 6, die mit Messer und overactender Mimik durchs Bild faucht. „Halt doch dein Scheißmaul.“ Drehbuchfehler.

VLM-Triple-Threat-Bilanz: Sterben Tiere? On-screen kaum, aber Korbi argumentiert: Beim Krieg in der alten Zeit haben es bestimmt Pferde erwischt. Sieht man Titten? Nein. Sieht man entblößte Trompeten? Nein. Schauwerte: Fehlanzeige.

Erwartungen an Staffel 2

Korbi und Kane: Ahsoka Tano. Punkt. Der Padawan von Anakin Skywalker aus Clone Wars ist nach allem, was Korbi durch sieben Staffeln durchgehalten hat, sein neuer Lieblingscharakter im gesamten Star-Wars-Kosmos. Zur Aufnahmezeit ist offiziell bestätigt, dass sie in Staffel 2 auftaucht.

Mike: Hofft, dass das intime, klare Setting der ersten Staffel erhalten bleibt – kein „alles in den Sternenkrieg-Modus“ wie in den späten Episoden. Plus: Mehr Baby Yoda. Vielleicht zwei.

Korbis Befürchtung: Dass die Story um Baby Yoda in Richtung Yoda-Reinkarnation kippt – was die Serie billig machen würde. Glaubt aber selbst nicht dran. Kane kontert mit der Zeitlinien-Mathematik: Yoda lebt zur Mandalorian-Zeit (5 Jahre nach Episode 6) noch. Eine Reinkarnation ist also schon ausgeschlossen, weil Yoda in Episode 6 noch lebte. Plausibler: Die Serie nutzt das Kind, um endlich mehr über die rätselhafte Spezies zu erzählen, über die im Star-Wars-Kanon bisher nichts bekannt ist.

Kanes Bonus-Theorie: „Vielleicht ist das Kind von Yoda, weil er in seinem Exil auf Dagobah lange Weile gehabt hat und sich einen Escort-Service auf den Sumpf-Planet bestellt hat.“

Big Picture: Mit The Mandalorian und Rogue One hat das neue Disney-Star-Wars-Universum für Kane endlich zwei Werke abgeliefert, die er ohne Asterisk feiern kann. Disney macht hin und wieder ja schon mal was richtig.

Bonus: Jon Favreau, der Hand-an-Goldfinger

Mike hebt zum Ende noch ein letztes Mal Schlüsselsymbol Favreau hervor: Iron Man (2008, das gesamte MCU darauf aufbauend), die Realverfilmungen von Das Dschungelbuch und König der Löwen, jetzt The Mandalorian. Plus Cowboys & Aliens (2011) – Western trifft Sci-Fi mit Daniel Craig und Harrison Ford als Cast, dem spirituellen Vorgänger zu Mandalorians Genre-Mix. Korbi: „Du hättst den schon lange wieder mal anschauen sollen.“ Mike: „Habe ich seit Kino nicht mehr gesehen.“

George Lucas selbst war als Berater dabei, hat aber laut Filoni nicht regulierend eingegriffen – nur Tipps gegeben. Lucas hat im Making-of durchblicken lassen, dass er es genießt, Star Wars endlich mal als Fan und nicht als Macher zu erleben.

💪 Unterstützt uns auf Steady – für exklusive Folgen und früheren Zugang!

Eine kurze Bitte zum Schluss

Wenn euch die Folge gefallen hat, schenkt uns eine Minute auf Apple Podcasts und hinterlasst uns eine kurze Rezension. Das hilft uns enorm, mehr Menschen zu erreichen, die bayrisches Genrekino-Geplauder mögen. Vergelt’s Gott!

Mehr aus dem VLM-Universum

Wer Korbi, Kane und Mike beim ersten VLM-Star-Wars-Talk feiert, findet weitere Folgen in Folge 32 – Mulan (2020) (Disneys andere Realverfilmung, ohne Mushu), Folge 31 – Project Power (durchwachsenes Netflix-Sci-Fi mit Jamie Foxx) und Folge 34 – Alien (der Klassiker, mit Birger als Gast). Komplette Filmübersicht in unserer Film-Kategorie.

FAQ

Wann spielt The Mandalorian zeitlich?

Fünf Jahre nach Episode 6 (Return of the Jedi, 1983) und 25 Jahre vor Episode 7 (The Force Awakens, 2015). Das Imperium ist offiziell besiegt, aber Reste-Fraktionen kontrollieren weiterhin Teile der Galaxis. Sechs Jahre vor Reys Geburt aus der Sequel-Trilogie.

Wer hat die Serie geschaffen?

Jon Favreau (Iron Man, Das Dschungelbuch 2016, König der Löwen 2019) ist Schöpfer und Showrunner. Inszeniert wurde Staffel 1 von sechs Regisseuren: Dave Filoni, Deborah Chow, Rick Famuyiwa, Bryce Dallas Howard, Taika Waititi und Favreau selbst.

Wer spielt den Mandalorianer?

Pedro Pascal – allerdings wegen des Helm-Kodex der Mandalorianer kaum sichtbar on-screen. Viele Action-Szenen werden von Stunt-Doubles übernommen, in einer Folge ist Pascal physisch sogar gar nicht am Set, nur seine Doubles.

Wer ist Baby Yoda wirklich?

Offizieller Name in der Serie: „The Child“, später „Grogu“. 50 Jahre alt, gleiche Spezies wie Yoda – über die im offiziellen Star-Wars-Kanon bislang nichts bekannt ist. KEINE Reinkarnation von Yoda (zeitlich unmöglich, Yoda lebt zur Mandalorian-Zeit noch). Wahrscheinlicher ist, dass die Serie das Kind nutzt, um endlich Hintergrund zur Spezies aufzubauen.

Was ist StageCraft / The Volume?

Eine neue Filmtechnik von ILM: Statt grünem Stoff wird auf einer riesigen runden LED-Bildschirm-Plattform gedreht, die in Echtzeit foto-realistische Hintergründe projiziert. Wenn die Kamera sich bewegt, bewegt sich der Hintergrund mit – wie bei VR. Resultat: Schauspieler stehen physisch in der projizierten Welt, CGI-Tracking entfällt. Wurde später für viele Disney+/Marvel-Produktionen Standard.

Welche Stimmen-Cameos gibt es in Staffel 1?

Werner Herzog spielt The Client (Imperium-Funktionär). Nick Nolte spricht den Ugnaught Kuiil. Taika Waititi spricht den Droiden IG-11 (und inszeniert das Staffelfinale). Mark Hamill spricht ohne Namensnennung den Cantina-Droiden EV-9D9.

Spielt Boba Fett mit?

In Staffel 1 nur als stumme Hintergrundfigur bei einer Kopfgeldjäger-Versammlung – als Teaser für Staffel 2. Sein Vater Jango Fett wird damit indirekt mit angeteasert. Boba Fetts Speergewehr (das der Mando in Folge 1 trägt) stammt aus dem Star Wars Holiday Special von 1978 – Boba Fetts allererstem Auftritt überhaupt, damals als Animations-Cameo.

Nach oben scrollen
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner