Mike und Kane tauchen ins kontroverse Kannibalen-Subgenre ein: Umberto Lenzis Lebendig gefressen (OT: Mangiati vivi! / Eaten Alive!) – Trash, Kult und echte Skandale im ClasSicks-Format.
Das Kannibalen-Genre der 80er
Zusammen mit Ruggero Deodatos Cannibal Holocaust gehört Lebendig gefressen zu den berüchtigtsten Vertretern des italienischen Kannibalen-Films. Das Genre entstand in den späten 70ern und sorgte weltweit für Kontroversen, Verbote und Beschlagnahmungen.
Umberto Lenzi: Exploitation-Meister
Lenzi drehte mit Lebendig gefressen (1980) seinen Beitrag zum Kannibalen-Boom – noch vor seinem bekannteren Cannibal Ferox (1981). Der Film recycelt tatsächlich Szenen aus anderen Filmen und mischt sie mit neuem Material – ein typischer Exploitation-Move der Ära.
Echte Tierszenen: Die Kontroverse
Wie viele italienische Horrorfilme dieser Zeit enthält auch Lebendig gefressen echte Tierszenen – ein Aspekt, der heute zu Recht kritisiert wird. Mike und Kane diskutieren, wie man solche Filme historisch einordnet, ohne die ethischen Probleme zu relativieren.
Trivia
Der Film wurde in Sri Lanka gedreht und enthält Szenen, die aus Lenzis eigenem früheren Film Il paese del sesso selvaggio (1972) stammen. In Deutschland war der Film jahrzehntelang beschlagnahmt.
Wer mag: Italienischer Exploitation-Horror, Kannibalen-Filme, ClasSicks-Format, Filmgeschichte, kontroverse Klassiker.
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