Predator (1987) – Schwarzenegger gegen den Alien-Jäger (mit Freddy & Flo)

Kane – Co-Founder von Viva la MovieluciónKane
FFreddy (Gast)
FFlo (Gast)

🎉 Erste Gastfolge der VLM-Geschichte! Kane begrüßt zwei Stimmen aus dem Schwabenland: Freddy („you son of a bitch“) und Flo („one ugly motherfucker“) – die beiden ikonischen Schwarzenegger-Predator-Zitate als Hosts-Eröffnung. Mike und Korbi fehlen mit gutem Grund: am Vortag wurde Mike’s Junggesellenabschied gefeiert, Kane hat noch leichte Stimmschäden („massiv-intensiv“). Heute geht es um Predator (1987), John McTiernans Sci-Fi-Action-Horror-Klassiker mit Arnold Schwarzenegger, Kevin Peter Hall im Predator-Anzug, einer durchtrainierten Söldner-Truppe und einem mexikanischen Dschungel voll Schlamm, Kälte und Durchfall. Beide Gäste geben 10/10 – „perfekter Film, gute Action am Start“. Die „Drei T’s“ werden gleich beim zweiten Auftritt nach Folge 14 weitergeführt – mit überraschendem Trompeten-Twist.

Predator (1987) – Testosteron, Tarnung und Knicklichter-Blut

  • Originaltitel: Predator (Arbeitstitel: Hunter)
  • Regie: John McTiernan (zuvor nur Nomads 1986, danach Die Hard 1988 und Jagd auf Roter Oktober 1990)
  • Drehbuch: Jim Thomas & John Thomas (basierend auf einem Hollywood-Witz nach Rocky IV: „Rocky bräuchte einen Alien-Gegner für Teil 5“)
  • Produktion: Joel Silver (von Commando), Lawrence Gordon
  • Hauptcast: Arnold Schwarzenegger (Major Alan „Dutch“ Schaefer), Carl Weathers (Al Dillon, CIA-Agent), Elpidia Carrillo (Anna), Bill Duke (Mac Eliot), Jesse Ventura (Blain Cooper, Minigun-Träger), Sonny Landham (Billy Sole, Native-American-Tracker), Richard Chaves (Jorge „Poncho“ Ramirez), Shane Black (Hawkins, Brillen-Funker), R.G. Armstrong (General Phillips), Kevin Peter Hall (The Predator + Helicopter-Pilot)
  • Genre: Sci-Fi / Action / Horror
  • Laufzeit: 107 Minuten · FSK: ursprünglich indiziert, 2010 erneut geprüft und ab 16 freigegeben
  • Budget: ca. 15 Mio USD · Einspielergebnis: 98 Mio USD weltweit
  • Drehzeit: April–Juni 1986 · Drehort: Palenque, Mexiko (Dschungel)
  • Score: Alan Silvestri – das Predator-Theme gehört zu den ikonischsten 80er-Action-Soundtracks, von Metal-Bands gerne als Intro genutzt
  • Predator-Effekte: Stan Winston Studio (nach Van-Damme-Disaster ersetzt das ursprüngliche Hundekopf-Design)
  • US-Premiere: 12. Juni 1987

US-Spezialeinheit unter Major „Dutch“ Schaefer wird im zentralamerikanischen Dschungel zur Geisel-rettung abgesetzt. Was als Standard-Mission beginnt, eskaliert: das Vorgängerteam wird gehäutet von Bäumen hängend gefunden, die Mission entpuppt sich als CIA-Decklegende, und ein unsichtbarer Jäger pickt die Söldner einen nach dem anderen auf. Der Predator – ein außerirdischer Sportjäger – nimmt sich Menschen als Trophäen, scannt mit Wärmebild, hat eine Tarnvorrichtung und bewaffnet sich mit Plasmakanone und ausfahrbaren Klingen. Dutch endet in Schlamm, Schmerz und Improvisation.

Drei Hosts, ein klares Ergebnis: 10/10 quer durch die Bank

  • Flo: „Definitiv 10 von 10 Punkten. Perfekter Film, gute Action am Start. Hat mindestens 50×10 gesehen, wird nicht langweilig.“
  • Freddy: „Absolut 10 von 10. Hat mich erst vor zwei Monaten wieder gefesselt – und das schaffen nicht viele Filme, wenn man eigentlich keine Lust hat.“ Erste Sichtung als Kind mit dem Vater nachts, war komplett verstört von den gehäuteten Soldaten am Baum.
  • Kane: „Für mich einer der Action-Filme überhaupt aus den 80ern. Der Spruch ‚Du blutest, ich habe keine Zeit zu bluten‘ ist mein Highlight im Film. Zum Ankreiden fällt mir auch nichts ein.“

Die Casting-Disaster-Geschichte: Jean-Claude Van Damme als ursprünglicher Predator

Die wichtigste Anekdote der Folge, von Flo und Kane gemeinsam erzählt: Der Predator sollte ursprünglich von Jean-Claude Van Damme gespielt werden. Die Idee: Er war agil, beweglich, athletisch. Das Problem: Van Damme ist nur 1,78 m groß, das ursprüngliche Predator-Kostüm (ein „komischer Schlangen-Hundekopf mit roten Augen in der Mitte“ laut Kane) war proportionsgestört und sah aus „wie aus dem Film Genetic Code“ (Flo). Van Damme stand auf Stelzen, klagte über das klobige, viel zu heiße Kostüm, und wurde laut eigener Aussage „ohnmächtig“, weil ihm in den kühlen Nächten zu heiß war – während die anderen Schauspieler froren.

Van Damme wurde vom Set entfernt, das Kostüm verworfen und Stan Winston designte den ikonischen Predator neu. Kevin Peter Hall – mit 7’2″ (≈2,18 m) eine wahre Erscheinung – übernahm. Hall spielt im Film auch noch den Helikopter-Piloten am Schluss, ohne Maske. Tragisch: Hall verstarb am 10. April 1991 mit nur 35 Jahren an AIDS-Komplikationen, wurde aber für Predator 2 (1990, ohne Schwarzenegger) nochmal zurückgeholt. Van Damme dagegen profitierte vom Rauswurf: er wurde direkt von Cannon engagiert für Bloodsport (1988) – einer seiner großen Karriere-Starter.

Die Cast-Anekdoten: Macho-Olympia auf Steroiden

Drei Geschichten, die der Talk gebracht hat – alle dokumentiert solide:

  • Sonny Landham & sein Bodyguard: Der Schauspieler des Native-American-Trackers Billy Sole war so schlägerlustig, dass die Versicherung der Produktion einen Bodyguard für ihn engagierte – nicht um auf ihn aufzupassen, sondern um die Crew vor IHM zu schützen. Geile Anekdote, perfekt für die Macho-Truppe.
  • Carl Weathers vs. Schwarzenegger: Carl Weathers (Apollo Creed aus Rocky, später Greef Karga in The Mandalorian, †2024) ist immer 1,5 Stunden später ins Hotel-Fitnessstudio gegangen als alle anderen, hat dort nur Kaffee getrunken und so getan, als hätte er trainiert – um am Set aufgepumpt auszusehen, ohne dass man wusste, dass er heimlich anders trainiert. Reine 80er-Macho-Trickkiste.
  • Jesse Ventura vs. Schwarzenegger: Ventura behauptete steif, sein Bizeps sei größer als der von Schwarzenegger. Wette um eine Flasche Champagner. Schwarzenegger soll das Maßband präpariert haben, sodass Ventura zunächst 2 cm größer schien – und am Ende plötzlich 8 cm kleiner. Schwarzenegger gewinnt durch Trickserei.

Bill Duke’s Rasier-Szene: improvisiert und blutig

Eine der atmosphärischsten Szenen im Film – Mac, gespielt von Bill Duke, sitzt am Lagerfeuer und rasiert sich nass mit einem Einwegrasierer, immer fanatischer, mit zunehmend wirrem Blick. Das war komplett improvisiert – nicht im Drehbuch. McTiernan fand es so cool, dass er die Szene dann mit einem extra präparierten Rasierer noch einmal drehte, damit Duke beim Rasieren bluten konnte. „Da hat er jetzt Zeit zu bluten“ – im Gegensatz zu Blain.

Schwarzenegger im Schlamm: Jägertee gegen die Kälte

Schwarzenegger selbst hat später gesagt: „I took more abuse in Predator than I did in Conan – I fell down that waterfall, swam in ice-cold water for days, and was covered in mud for weeks. It was freezing in the Mexican jungle.“ Kanes Anekdote im Talk dazu: Es war so arschkalt in der Nacht, dass die Körpertemperatur des Schwarzenegger um ein paar Grad fiel. Lösungsversuch: Jägertee trinken zum Aufwärmen. Endresultat: Er war nicht warm, sondern besoffen die ganze Zeit. Was die leicht slushige Aussprache bei einigen Takes erklärt.

Plus: Die ganze Crew hatte schwere Durchfall-Probleme wegen verseuchten Hotel-Wassers. Tagsüber 35° und schwül, nachts 5° und neblig, dazu permanenter Magen-Darm. Sehr nicht-glamourös.

Shane Black, Vietnam-Veteran und ein Hund namens Predator

  • Shane Black spielt Hawkins (den Brillen-Funker, der zuerst stirbt) – wurde aber vor allem reingecastet, damit er als Anwesender notfalls am Drehbuch mitschreiben konnte. Black hat später The Last Boy Scout (1991) und Lethal Weapon (1987) geschrieben, dann als Regisseur Kiss Kiss Bang Bang (2005) und Iron Man 3 (2013) gemacht. Auch: er hat 2018 The Predator als Reboot inszeniert – nicht ganz erfolgreich.
  • Richard Chaves („Poncho“) war hundertprozentiger Vietnam-Veteran und hatte am Set angeblich Dschungel-Flashbacks.
  • Jesse Ventura behauptete später, ehemaliger Navy SEAL gewesen zu sein – Wahrheit: Er war bei der Navy Reserve und hat die SEAL-Ausbildung begonnen, aber nicht abgeschlossen.
  • Predator-Geräusch-Quelle: Im Talk wird vermutet, das Klick-Klick stamme von Krebsen. Tatsächlich war es eine Mischung aus mehreren Tierlauten – im Gegensatz zum Jurassic-Park-T-Rex, dessen Brüllen aus Spielbergs Hund mit Ball geformt wurde, wie Flo richtig einbringt (allerdings als Velociraptor – auch das stimmt, die Velociraptor-Geräusche kamen von paarungswilligen Schildkröten).
  • Predator-Blut: Knicklichter (Glow Sticks) aufgebrochen und mit KY Jelly gemischt – „das fluoreszierende grüne Glibber-Blut“ sieht heute noch geil aus.

Action-Highlights: 28.000 Schuss in einer Szene

Die Predator-Hand sieht man erst ab Minute 38 (Skorpion-Aufnehmen), die ganze Kreatur erst nach 75 Minuten in Aktion. Vorher: typische 80er-Macho-Etablierung mit Pumpen, Schwitzen, Gewehrputzen. Highlight für Flo: „Die Contact-Szene mit der Minigun, ich kann mir keine bessere Action-Szene in einem Film vorstellen. 28.000 Schuss in einer halben Stunde rausballern. Männlichkeit über alles.“ Tatsächlich werden in der Szene über mehrere Minuten ca. 28.000 Munitionsstücke verschossen, der Wald ist danach wie abgeholzt.

Die kultigen One-Liner

  • „I ain’t got time to bleed“ – Jesse Ventura als Blain (Kanes Lieblingszitat)
  • „Get to the chopper!“ – Schwarzenegger
  • „If it bleeds, we can kill it.“ – Schwarzenegger
  • „Stick around.“ – Schwarzenegger (während er einen Söldner an einen Baum nagelt)
  • „Knock knock.“ – Schwarzenegger (bevor er eine Tür eintritt)
  • „You’re one ugly motherfucker.“ – Schwarzenegger (vor dem finalen Showdown)

Austrian Death Machine – die Schwarzenegger-Metal-Band

Kanes Musiktipp im Talk, der sich für die Predator-Folge perfekt eignet: Austrian Death Machine ist ein Side-Project von Tim Lambesis (As I Lay Dying) – eine reine Death-Metal/Hardcore-Band, die ausschließlich Songs über Schwarzenegger-Filme schreibt. Drei Alben raus, mit Tracks namens „Get to the Chopper“, „If It Bleeds We Can Kill It“, „Hello, California“ und mehr. Wer Metal mag und Schwarzenegger liebt: Pflichtprogramm.

Die Drei T’s – zweiter Auftritt seit Folge 14

Die in Folge 14 (Crawl) eingeführten „Drei T’s“ feiern hier ihren zweiten Auftritt – und es gibt einen Twist:

  • T#1 – Sterben Tiere? Ja (der Skorpion am Anfang).
  • T#2 – Sieht man Titten? Nein (auch nicht von Anna).
  • T#3 – Sägt man männliche Trompeten? Erst „Nein“, dann „Ah doch, der eine, der am Baum hängt“ – der gehäutete Soldat, dem die Geschlechtsteile fehlen. „Da haben wir doch ein bisschen was für die Frauen auch. Oder für den Freddy.“

Pro & Contra

Freddy (Pro): Mix aus Action, Sci-Fi und (Kindheits-)Horror, kurzweilig, fühlt sich einfach gut an nach dem Schauen. Freddy (Contra): Dass im zweiten Teil kein Schwarzenegger dabei ist.
Flo (Pro): Die Minigun-Action-Szene, die ikonische 80er-Atmosphäre, jeder Charakter hat Persönlichkeit. Flo (Contra): Auch nichts wirklich – außer dem fehlenden Schwarzenegger im Sequel.
Kane (Pro): Der Spruch „I ain’t got time to bleed“ plus die ganze 80er-Macho-Energie. Kane (Contra): „Fällt mir nichts ein.“ Versöhnliche Predator-Folge ohne echte Kritikpunkte.

Updates für 2026: Schwarzenegger plant Predator-Comeback

Predator-Franchise 2026: Nach Predator 2 (1990 mit Danny Glover), Predators (2010 mit Adrien Brody), The Predator (2018, Regie Shane Black) und vor allem Prey (2022, Comanche-Setting im 18. Jahrhundert mit Amber Midthunder, Regie Dan Trachtenberg) wurde 2025 Predator: Killer of Killers als Animationsfilm released. Schwarzenegger selbst hat mehrfach öffentlich bestätigt, dass Fox/20th Century ihm 2025 ein Drehbuch für ein neues Predator-Sequel mit ihm als Dutch geschickt hat. Mit 78 Jahren noch fit genug für einen Comeback-Auftritt im Predator-Universum – die VLM-Berichterstattung dazu läuft in späteren Folgen (siehe #146 mit Christopher Kloiber zu Prey, #296 zu Killer of Killers, #321 Woah Lecks November 2025 zu Predator Badlands).

Cast-Update bis 2026: Schwarzenegger ist bei FUBAR (Netflix-Serie 2023–2025) und plant Comeback-Sequels für Predator, Commando und King Conan (mit Christopher McQuarrie). Carl Weathers ist am 1. Februar 2024 verstorben (im Alter von 76 Jahren) – kurz nach seinen finalen Mandalorian-Auftritten als Greef Karga. Sonny Landham starb 2017 (66). Kevin Peter Hall war schon 1991 gegangen. Bill Duke (82, noch aktiv), Jesse Ventura (74, mehrfach in Polit-Karriere zwischendurch), Elpidia Carrillo (64, weiterhin aktiv) und Shane Black (64, Regie+Drehbuch).

John McTiernan war wegen FBI-Lügen-Affäre 2013 ein Jahr im Gefängnis, dann Hausarrest, dann Bankrott. 2024 wurde sein Comeback angekündigt mit Taut Ceci Foxtrot (mit Uma Thurman und Laurence Fishburne) – sein erster Film seit über 20 Jahren.

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FAQ zur Folge

Wer spricht in dieser Folge?

Kane mit zwei Gästen aus dem Schwabenland: Freddy und Flo. Es ist die ERSTE Gastfolge der VLM-Geschichte – ein historischer Moment. Mike und Korbi fehlen, weil am Vortag Mike’s Junggesellenabschied gefeiert wurde (Kane ist hörbar leicht stimmgeschädigt). Kane eröffnet mit den ikonischen Schwarzenegger-Predator-Zitaten „Freddy, you son of a bitch“ und „Flo, one ugly motherfucker“ als Begrüßung.

Worum geht es in Predator?

Eine US-Spezialeinheit unter Major Alan „Dutch“ Schaefer (Schwarzenegger) wird im zentralamerikanischen Dschungel zur Geiselrettung abgesetzt. Die Mission entpuppt sich als CIA-Decklegende und das Vorgängerteam wird gehäutet von Bäumen hängend gefunden. Ein unsichtbarer Jäger – ein außerirdischer Sportjäger mit Wärmebild-Sicht, Tarnvorrichtung und Plasmakanone – pickt die Söldner einer nach dem anderen ab. Dutch endet allein im Schlamm in einem improvisierten Mann-gegen-Alien-Showdown.

Wer hat Regie geführt?

John McTiernan – das war erst sein zweiter Film nach Nomads (1986). Direkt danach folgten Die Hard (1988), Jagd auf Roter Oktober (1990), Last Action Hero (1993). Wegen einer FBI-Lügen-Affäre saß er 2013–2014 ein Jahr im Gefängnis, plant 2024 sein Regie-Comeback mit Taut Ceci Foxtrot.

Stimmt es, dass Jean-Claude Van Damme ursprünglich der Predator war?

Ja. Van Damme wurde gecastet, weil er agil und beweglich war. Das Problem: Mit 1,78 m war er zu klein für die Erscheinung, das Original-Predator-Kostüm ein „klobiger Hundekopf-Schlangen-Typ“ laut Kane, viel zu schwer und zu heiß. Van Damme stand auf Stelzen, klagte über Kostümprobleme, wurde laut eigener Aussage „ohnmächtig“. Er wurde rausgeschmissen, Stan Winston designte den Predator komplett neu, und Kevin Peter Hall (2,18 m) übernahm. Van Damme wurde von Cannon engagiert für Bloodsport (1988) – einer seiner großen Karriere-Starter.

Wer war Kevin Peter Hall?

Der Schauspieler im Predator-Anzug. 2,18 m groß, daher physisch perfekt für die Predator-Erscheinung. Hall spielt im Film auch noch den Helikopter-Piloten am Schluss (ohne Maske). Tragisch verstorben am 10. April 1991 mit nur 35 Jahren an AIDS-Komplikationen, hat aber Predator 2 (1990) noch gedreht.

Welche Anekdoten zum Cast?

Drei Klassiker im Talk: Erstens, Sonny Landham (Billy Sole) brauchte einen Bodyguard wegen seiner Schlägerlust – nicht um auf ihn aufzupassen, sondern um die Crew vor IHM zu schützen. Zweitens, Carl Weathers ist immer 1,5 Stunden später ins Hotel-Fitnessstudio als die anderen, hat dort heimlich nicht trainiert sondern Kaffee getrunken – um am Set aufgepumpt auszusehen, ohne dass die anderen wussten, dass er heimlich anders trainiert. Drittens, Jesse Ventura behauptete sein Bizeps sei größer als der Schwarzeneggers – Schwarzenegger soll das Maßband präpariert haben, sodass Ventura erst 2 cm größer schien und am Ende 8 cm kleiner wurde.

Welche Easter-Eggs hat der Film?

Bill Duke’s Rasier-Szene war komplett improvisiert – nicht im Drehbuch. McTiernan fand sie so cool, dass er sie mit präpariertem Rasierer noch einmal mit Blut drehte. Plus: Predator-Blut wurde aus Knicklichtern und KY Jelly gemischt. Plus: Shane Black wurde als Hawkins gecastet, damit er als Anwesender notfalls am Drehbuch mitschreiben konnte – er hat später Lethal Weapon, The Last Boy Scout und Iron Man 3 geschrieben/inszeniert.

Sterben Tiere, gibt es Titten, sägt man Trompeten?

Die „Drei T’s“ zum zweiten Mal seit Folge 14: Sterben Tiere? Ja, ein Skorpion am Anfang. Sieht man Titten? Nein. Sägt man männliche Trompeten? Nicht direkt, aber der gehäutete Soldat am Baum hat sichtbar keine Geschlechtsteile mehr – Twist-Antwort: ja. Kane: „Da haben wir doch ein bisschen was für die Frauen auch. Oder für den Freddy.“

Gibt es Fortsetzungen?

Reichlich: Predator 2 (1990 mit Danny Glover), Predators (2010 mit Adrien Brody), The Predator (2018, Regie Shane Black), Prey (2022, Comanche-Setting), Predator: Killer of Killers (2025, Animation), Predator: Badlands (2025). Schwarzenegger hat 2025 öffentlich bestätigt, dass Fox/20th Century ihm ein Drehbuch für ein neues Predator-Sequel mit ihm als Dutch geschickt hat – mit 78 Jahren noch fit genug für ein Comeback.

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