Texas Chainsaw Massacre (2022) – Mark Burnhams brachialer Leatherface auf Netflix

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Mike und Kane direkt vom Wohnzimmer-Sofa: Texas Chainsaw Massacre (2022) ist auf Netflix gelandet, und damit ist eines der härtesten Slasher-Comebacks der letzten Jahre da. Korbi fehlt – „weil er noch was zum Schneiden braucht“, wie Kane es formuliert, also wahrscheinlich, weil zwei Stimmen für 41 Minuten Blut-Salat schon genug sind. Der Film ist 75 Minuten kurz, FSK ungeschnitten, brachialer als jeder TCM-Teil seit der Originalfassung von 1974 – und mit nur einem Wermutstropfen: ein Kino-Release war wegen der Netflix-Übernahme nicht drin.

Was ist Texas Chainsaw Massacre (2022)?

Texas Chainsaw Massacre (2022) ist der neunte Film im TCM-Franchise und gleichzeitig ein Requel – ein Reboot mit Sequel-Charakter, das die Original-Continuität aus dem 1974er Kultfilm fortsetzt und alle Zwischenteile (TCM 2, TCM: The Beginning, Texas Chainsaw 3D, Leatherface) ignoriert. Genau die gleiche Genre-Logik wie Halloween (2018) und Scream (2022), die wir in der vorletzten Folge besprochen haben.

Regie: David Blue Garcia (sein zweiter Spielfilm). Story: Fede Alvarez (Regisseur des Evil Dead-Remakes 2013 und Don’t Breathe) gemeinsam mit Rodo Sayagues. Drehbuch: Chris Thomas Devlin. Score: Colin Stetson, bekannt für die unheimlichen Score-Arbeiten zu Hereditary und Color Out of Space.

Netto-Spielzeit: 75 Minuten ohne Abspann. Streaming-Premiere: 18. Februar 2022 auf Netflix nach Pressesperre bis zum Release-Tag. Originalplan: erster Teil einer auf fünf Filme angelegten Reihe für Kino. Aktuell unklar, wie es weitergeht – die Rechte sind während der Produktion gewandert, Netflix hat zugeschlagen.

Plot: Hipster vs. Leatherface in Harlow, Texas

Eine Gruppe Millennials – allen voran die Schwestern Melody (Sarah Yarkin) und Lila (Elsie Fisher) sowie Co-Investor Dante (Jacob Latimore) – kaufen die texanische Geisterstadt Harlow auf, um sie als Aussteiger-Idyll mit verkauften Mini-Grundstücken, eigenem Restaurant und Influencer-Friendly-Vibe wieder aufzubauen. Friday-for-Future, vegan, Tesla im Anhänger.

Problem: in einem der Gebäude (einem ehemaligen Waisenhaus) lebt eine betagte Dame mit Atemgerät, deren Anspruchsgrundlage nicht ganz geklärt ist. Als die Polizei sie zwangsweise abführt, kriegt sie einen Herzanfall und stirbt. Im Hintergrund: ihr 1,95m großer, 200kg schwerer Pflegesohn. Aka: Leatherface. Aka: einer mit einer Kettensäge im Keller und 50 Jahren akkumulierter Wut.

Ab Minute 20 geht es los. Kettensäge, Hammer, Hackebeil – und einer der härtesten Slasher-Setpieces des Jahrzehnts (Bus-Szene, siehe unten). Story-Komplexität: minimal. Story-Notwendigkeit: für TCM-Verhältnisse irrelevant. Kane: „Das größte Twist aller Zeiten bei dem ganzen Franchise war doch der bei Leatherface, als sich herausgestellt hat, dass nicht der Fettsack der Leatherface wird, sondern der andere.“

Leatherface 2022: Mark Burnham bringt die Wucht zurück

Mark Burnham übernimmt die Maske – physisch der wuchtigste Leatherface seit Gunnar Hansen im Original. Burnham wirft seine Opfer wie Astholz hinter sich, läuft ungebremst durch Schrotflinten-Treffer, und hat eine Physis, mit der Mike und Kane endlich wieder echte Slasher-Klassen-Bedrohung sehen. „Wie der Undertaker“, wie Mike es formuliert – jeder Treffer hat Gewicht, jeder Wurf trifft.

Sein Masken-Design wird in der Folge gefeiert: nach der Schlachthaus-Variante aus dem 1974er Original ist die 2022er-Maske die beste seit Kanes Lieblings-2003er-Bay-Remake. Frisch abgezogene Haut, an den Ohren befestigt wie eine FFP2-Maske, und der Twist: er zieht sie der Pflegemutter ab, der einzigen Person, die ihn jahrzehntelang versorgt hat. Schon vor dem ersten Kill setzt der Film damit den emotionalen Härtegrad. Im Sonnenblumenfeld drapiert er ihre Leiche – das Setting wird zum Meme-Aspekt des Films und liefert eine der visuell stärksten Einstellungen der ganzen Reihe.

Bonus-Detail: in einer kurzen Szene sitzt Leatherface im Hintergrund am Schminktisch der Toten und schmiert sich selbst Make-up auf. Eine winzige, geschmacklos-zärtliche Charakter-Note, die in 75 Filmminuten mehr Leatherface-Backstory liefert als die meisten Zwischenteile zusammen.

Sally Hardesty: Olwen Fouéré ersetzt Marilyn Burns

Wichtiger Kontext für jeden, der den Film mit „Aber das ist doch Marilyn Burns!“-Erwartung anschaut: Marilyn Burns, die Original-Sally aus dem 1974er TCM, ist 2014 verstorben. Die Rolle der gealterten Sally übernimmt jetzt Olwen Fouéré, irische Schauspielerin mit umfangreichem Theater- und Genre-Background.

Mike und Kane sind sich einig: der Sally-Hardesty-Arc – Auftritt 50 Jahre später, „Sag meinen Namen!“-Showdown im Stil von Jamie Lee Curtis in Halloween (2018) – ist der überflüssigste Handlungsstrang des Films. Funktional, weil ohne ihn wären es 60 statt 75 Minuten. Aber dramaturgisch fühlt es sich aufgesetzt an, und gleichzeitig ist es das Genre-Element, das Scream (2022) in seinem Meta-Diskurs vier Tage vorher schon explizit als „Legacy-Charakter“-Tropus parodiert hat. Ironisches Timing.

Zusatzkritik aus der Folge: Sally sperrt die zwei Hauptcharaktere ins Auto und nimmt es allein mit Leatherface auf – mit Shotgun, aber ohne Headshot. Kane: „Da schießt vorher ins Gesicht, in Gottes Namen!“

Die Bus-Szene: bester Setpiece des Films

Schon im Trailer als Money-Shot platziert, und der Film hält die Versprechung der Trailer-Sequenz mehr als ein. Ein Partybus voller Influencer-Hipster, die Leatherface in der Mitte ihrer Tour erspähen – und dem Mob, der zücken-erst-mal-das-Handy-Reflexe folgt, beim Empfang per Kettensäge zuschauen. Was dann passiert, ist ohne Spoiler nicht beschreibbar, mit Spoiler aber als Highlight zu nennen:

  • Hüft-vertikale Halbierung eines Opfers von oben nach unten
  • Hüft-horizontale Halbierung eines Opfers durch ein Busfenster
  • Eine Kettensägen-Penetration, die in keinem TCM seit dem zweiten Teil so explizit war
  • Kopfhörer auf, „lalala“, und gleich darauf eine der besten Tod-mit-Kettensäge-Inszenierungen der vergangenen 25 Jahre

Mike und Kane sind sich einig: die Bus-Szene allein rechtfertigt den Film. CGI-Anteil bei den Effekten ist da, aber dezent eingebaut und durch Licht und Schnitt nicht aufdringlich. Eine wohltuende Kurskorrektur gegenüber dem CGI-Schwerpunkt des 2013er Texas Chainsaw, den Kane zum Vergleich aus dem Regal holt: „Da hat der vierjährige Bub vom Regisseur mit Buntstiften die Effekte eingezeichnet.“

Shining-Referenz: „Here’s Johnny“ in der Bus-Tür

Mikes Filmstudent-Auge findet eine Referenz, die selbst beim zweiten Anschauen leicht zu übersehen ist: in der Bus-Szene gibt es eine Einstellung, in der Leatherface mit der Kettensäge durch eine Tür ins Innere des Busses sägt, während ein Opfer auf der anderen Seite hockt – nahezu identisch zur ikonischen Axt-durch-die-Tür-Szene aus The Shining (1980). „Here is Johnny“ – nur mit Motorsäge statt Axt und Lederfresse statt Jack Nicholson.

Easter Egg: 1974 Einwohner

Ein Detail, das beide Hosts beim ersten Schauen verpasst haben und im Recap nachreichen: Harlow, Texas hat exakt 1974 Einwohner – das Jahr der Original-Premiere von The Texas Chain Saw Massacre. Niedrige, aber liebevoll platzierte Reverenz. Es gibt mehrere solcher Easter Eggs im Film, die meisten erschließen sich nur bei wiederholter Sichtung oder Frame-by-Frame-Analyse.

Konföderiertenflagge & der politische Subtext-Diskurs

Ein Detail, das den Film im US-Diskurs polarisiert hat: einer der Nebencharaktere führt das N-Wort, an seinem Auto hängt eine Konföderiertenflagge, der Look klassischer Südstaaten-Hinterwäldler. Manche US-Kritiken haben das als „falsche Stellung“ oder als Vereinnahmung der Symbolik gelesen. Mike und Kane sehen es anders: der Film bezieht keine Stellung. Er zeigt zwei Welten – aufgeklärte Großstadt-Millennials einerseits, Texas-Hinterwäldler andererseits – und Leatherface mäht beide mit der gleichen Brachialität nieder.

Kanes Niederbayern-Vergleich liefert die wahrscheinlich klarste Einordnung: „Bei uns in Niederbayern reden manche Leute auch noch so wie vor 50 Jahren – das ist keine Glorifizierung, das ist Realität.“ Genau die gleiche Logik gilt im Harlow-Universum: die Hinterwäldler-Figuren existieren, sie reden so, der Film verurteilt nicht und feiert nicht. Leatherface ist die große Gleichmacher-Instanz. Vegane Influencer, schwarze Co-Investoren, Konföderierten-Flag-Fahrer – alle landen am Ende mit der Säge im Bauch.

Bonus-Beobachtung: ausgerechnet der Redneck-Charakter Richter entwickelt sich im Verlauf des Films zur sympathischsten Figur. Hat eine Vorgeschichte, warum er die Waffe trägt, setzt sich für die alte Frau ein, hilft Dante bei einer kritischen Szene. Mike und Kane heben ihn als persönliches Highlight unter den Nebenfiguren hervor – inklusive seiner Hammer-Tod-Szene am Schluss („16 Hammerschläge auf den Kopf, bis nur noch Brei übrig ist“).

Tonalität & Atmosphäre: Bierabend vs. Slow-Burn

Hier divergieren die zwei Host-Meinungen leicht. Kane sieht den Film primär als „geilen Bierabend-Splatter“ – schnelle 75 Minuten, hohe Kill-Dichte, perfekter Film zum gemeinsamen Anschauen mit 5–6 Kollegen und Bier. Für ihn fehlt im Vergleich zum 2003er-Remake und Original die atmosphärische Dichte: das Morbide, das familiendynamische Element der Sawyer-Family, der Kannibalismus, der schmuddelige Texas-Sommer-Schweiß.

Mike hält dagegen: die Atmosphäre ist da, nur anders. Weniger morbide, dafür weniger durch übertriebene Color-Grading-Filter „totgefärbt“ als das Bay-Remake. Das Sonnenblumenfeld-Setting, der Score von Stetson, das Industrieabbruch-Texas der Geisterstadt – all das funktioniert atmosphärisch, ist aber kein langsamer Atmosphäre-Aufbau wie bei Tobe Hooper 1974, sondern hat seinen eigenen Rhythmus.

Beide einig: der Film verzichtet bewusst auf das Sawyer-Family-Element. Es gibt keine Familien-Sippe, keinen Hitchhiker, keine Kannibalen-Dinner-Szene. Leatherface ist solitär (mit toter Pflegemutter im Hintergrund). Das verändert den Charakter des Films grundsätzlich – und ist vielleicht die größte Konzession an die Halloween (2018)-Schule des Requel-Designs.

Was nicht funktioniert

Sally-Hardesty-Subplot: Bereits erwähnt – aufgesetzt und ohne dramatische Notwendigkeit. Im Stil von Halloween 2018, aber ohne die Tiefe von Jamie Lee Curtis‘ Laurie-Strode-Performance.

Charaktertiefe der Hipster-Truppe: Bleibt durchwegs blass. Lila bekommt einen halbherzigen Trauma-Background (Schul-Shooting), den der Film aber nicht ausspielt. Melody und Dante sind Funktions-Figuren. Mike und Kane wären mit 20 Minuten mehr Laufzeit und etwas mehr Vorbereitung des Final-Girl-Konflikts einverstanden gewesen – aber Kane räumt ein: „Im 1974er Original gab es auch keine Charakterentwicklung. Business as usual.“

Eine Plot-Lücke: Der Busfahrer hält in einer kritischen Szene unmotiviert an und steigt aus, um Sekunden später zur ersten Bus-Massaker-Opfer zu werden. Kane: „Warum bleibst du eigentlich stehen?“ Beide haben den Film mittlerweile zweimal geschaut, keiner hat eine schlüssige Antwort gefunden.

Melody-Tod-Szene: Spoiler-Territorium, aber gehört zur ehrlichen Bewertung: ausgerechnet die Figur mit der einzigen sichtbaren Charakterentwicklung ist diejenige, die im finalen Akt eliminiert wird – während die emotional flachere Schwester überlebt. Beide Hosts kreiden das als dramaturgische Schwäche an.

Triple Threat: Titten, Trompeten, Tote Tiere

Standard-Frage am Ende jeder VLM-Filmfolge: liefert TCM 2022 in den drei Kategorien Titten, Trompeten, tote Tiere? Bei einem Slasher mit Texas-Hinterwald-Setting, in dem eine Original-Final-Girl-Figur mit Shotgun und Survival-Equipment auftritt, ist die Tote-Tiere-Frage besonders interessant. Die exakte Auflösung – inklusive einer bemerkenswert handfesten Tier-Szene mit Sally Hardesty als Hauptbeteiligter – spart sich die Folge selbst auf.

Sequel-Outlook & Franchise-Zukunft

Eine Post-Credit-Szene teasert die Fortsetzung an: Leatherface marschiert bei strahlendem Tageslicht in den Sonnenuntergang, „getaner Arbeit“. Plus das Cliffhanger-Ende mit Melody legt strukturell mindestens einen direkten Anschluss-Teil nahe. Original-Plan laut Production-Notes: fünf Filme. Realität: Netflix-Übernahme, derzeit kein offizielles Greenlight für Teil 2.

Mike und Kane wünschen sich beide eine Fortsetzung, idealerweise mit:

  • Etwas mehr Background zum Leatherface der vergangenen 50 Jahre (Familie? Verstecke? Andere Pflegemütter?)
  • Längere Spielzeit – die 75 Minuten waren als Pilot perfekt, für einen vollwertigen TCM-Teil aber zu knapp
  • Beibehalten der Härte: Mark Burnham als Leatherface ist die beste Casting-Entscheidung im Franchise seit Gunnar Hansen, das sollte nicht aufgeweicht werden

Das Franchise zum Vergleich: alle 8 Vorgänger-Filme

Kane hat zur Vorbereitung dieser Folge eine kleine Franchise-Marathon-Session eingelegt. Schnelle Einordnung der Vorgänger:

Fazit

Mike: Begeistert. Hat null Erwartungen mitgebracht, weil die meisten TCM-Sequels enttäuscht haben – und wurde mit „hoher Qualität“ überrascht. Hätte 20 Minuten Mehrlaufzeit nicht abgelehnt, aber das ist Nörgeln auf hohem Niveau. Schauempfehlung uneingeschränkt.

Kane: Mit Null-Erwartung reingegangen, mit „geiler Schlagplatte“ wieder rausgekommen. Atmosphärisch schwächer als seine Lieblings-2003er-Variante, dafür härter und kompakter. Bus-Szene rechtfertigt allein den Film. Wird Teil 2 schauen, falls er kommt.

FAQ zu Texas Chainsaw Massacre (2022)

Wer hat bei TCM 2022 Regie geführt?
David Blue Garcia, in seinem zweiten Langfilm. Drehbuch von Chris Thomas Devlin, Story und Produktion von Fede Alvarez (Evil Dead 2013, Don’t Breathe) und Rodo Sayagues.

Ist TCM 2022 ein Sequel oder ein Reboot?
Ein „Requel“ – ein Reboot mit Sequel-Charakter. Setzt direkt 50 Jahre nach dem 1974er Original an und ignoriert alle Zwischenteile (TCM 2, Beginning, Texas Chainsaw 3D, Leatherface). Gleiches Konzept wie Halloween 2018 und Scream 2022.

Wer spielt Leatherface in TCM 2022?
Mark Burnham. Mit 1,95m und massiver Statur die physisch wuchtigste Leatherface-Darstellung seit Gunnar Hansen 1974.

Wer spielt Sally Hardesty?
Olwen Fouéré, irische Schauspielerin. Sie ersetzt die 2014 verstorbene Marilyn Burns, die Sally im 1974er Original spielte.

Wie lange ist der Film?
Netto-Spielzeit ohne Abspann: rund 75 Minuten. Eine der kürzesten Slasher-Laufzeiten der jüngeren Vergangenheit.

Wo kann man TCM 2022 streamen?
Exklusiv auf Netflix (weltweit). Streaming-Premiere: 18. Februar 2022. Ursprünglich war ein Kino-Release geplant, die Rechte sind während der Produktion zu Netflix gewandert.

Wie brutal ist der Film?
An der oberen Slasher-Grenze. FSK-ungeschnitten, mit einer Bus-Massaker-Szene, die zu den härtesten Setpieces des Franchise zählt. Hammerschläge, Hackebeil-Splittermomente, Kettensägen-Penetrationen – wer nach Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006) gedacht hatte, härter geht nicht, irrt sich.

Spielt der Originalfilm-Cast irgendeine Rolle?
Marilyn Burns ist 2014 verstorben, Gunnar Hansen (Original-Leatherface) ist 2015 verstorben. Tobe Hooper (Original-Regisseur) ist 2017 verstorben. Olwen Fouéré übernimmt die Sally-Rolle in einer Legacy-Charakter-Logik nach dem Vorbild von Halloween 2018.

Wer hat den Score komponiert?
Colin Stetson, bekannt für seine Score-Arbeit zu Hereditary (2018) und Color Out of Space (2019). Saxophon-zentriertes, dissonantes Sounddesign, das bewusst auf Old-School-Spannungsmuster verzichtet.

Gibt es eine Post-Credit-Szene?
Ja. Sie zeigt Leatherface bei Tageslicht, in den Sonnenuntergang reitend. Implizit: Fortsetzung möglich. Status zur Zeit der Folge: keine offizielle Greenlight-Bestätigung.

Welche TCM-Filme muss man vorher gesehen haben?
Nur das 1974er Original, um die Sally-Hardesty-Rückkehr einzuordnen. Alle anderen Teile sind narrativ irrelevant für TCM 2022.

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